Weiter geht’s mit der Geschichte um den – leider fiktiven - Papst Leo XV.
Nachdem sich Leos Sicht der Dinge - durch seinen unfreiwilligen „Heimaturlaub“ und den Kontakt zu seinen Jugendfreunden Erika und Clemens – in manchen Bereichen veränderte, hat er’s im Vatikan nicht leicht.
Den einen ist er nun zu fortschrittlich, den anderen immer noch zu konservativ.
Wie gut, dass er Erika in den Vatikan geholt hat, um die von ihm eingesetzte Reformkommission zu leiten. Doch Erikas Anwesenheit sorgt ebenso für Unmut, wie Leos Bemühungen, in der Vatikanbank aufzuräumen.
Während Erika versucht, Leos Reformeifer anzukurbeln, und nach und nach bemerkt, wie tief ihre Gefühle für ihn immer noch sind, denken andere darüber nach, wie man sich des ungeliebten Papstes endgültig entledigen könnte …
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ein gelungenes Buch, das ich mal wieder verschlungen habe
Meine Meinung:
Ich fand es schon toll, wie Brigitte Teufl-Heimhilcher in ihrem Buch "Die andere Schwester des Papstes" verschiedene brisante Kirchenthemen hat einfließen lassen. Deshalb freute ich mich auf ein weiteres Buch und war gespannt, was sich alles hinter dem Buchtitel verbirgt. Was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Die Autorin hat auch diesmal wieder fiktive mit realen Themen verknüpft und so einen unterhaltsamen und vor allem spannenden Roman geschrieben. Wobei ich durchaus einige der fiktiven Themen sehr glaubhaft finde. Manchen Gruppen traue ich eben sehr viel zu, vor allem, wenn sie um ihre Annehmlichkeiten fürchten müssen.
Auf jeden Fall war ich sofort auf der Seite von Leo und Erika, die mir beide sehr sympathisch waren. Beiden habe ich es gegönnt, dass sie es schaffen werden und wenigstens einiges, was sie sich vorgenommen hatten, durchsetzen konnten. Zuvor hatten sie aber noch ganz andere Probleme zu lösen, die durchaus lebensgefährlich enden konnten. Mehr werde ich dazu aber nicht verraten.
Ich erwähnte ja schon, dass die Autorin reales und fiktives miteinander verknüpft hat. Deshalb musste sie auch keine Namen nennen, jeder wusste wer mit diesem verschwenderischen Bischof gemeint war.
Obwohl ich das Buchcover sehr aussagekräftig finde, kann es mich nicht so richtig begeistern. Allerdings könnte ich jetzt auch keinen besseren Vorschlag machen.
Fazit:
Ich habe dieses Buch mal wieder verschlungen und empfehle es sehr gerne weiter. Als Leser erleben wir einen Zeitabschnitt aus dem Leben eines Papstes, der im Grunde ein sehr einsames und gefährliches Leben führt.
Bewertung
aus Lichtenstein
5/5
10.10.2015
Buch (Taschenbuch)
Papst Leo in Gefahr
Das Buch ist sehr unterhaltsam und informativ. Es gibt einen interessanten Einblick in das Leben eines heutigen Papstes mit all seinen Intrigen, Machtkämpfen und schweren Entscheidungen. Ein Papst mit nur ansatzweise modernen Auffassungen zu Zölibat, Ehe von Priestern usw. lebt gefährlich und ist vielen Leuten in seinem Umfeld ein Dorn in Auge. Frauen im Vatikan sind ebenfalls nicht gern gesehen und werden möglichst bald durch Mobbing vertrieben, wie auch weibliche Priesterinnen unerwünscht sind. Der Alltag im Vatikan bietet kaum Raum für Menschlichkeit. Das alles wird sehr anschaulich erzählt.
Autor: Brigitte Teufl-Heimhilcher
Katzenpersonal Kleeblatt
aus Berlin
4/5
19.01.2016
Buch (Taschenbuch)
Intrigen im Vatikan
Papst Leo hat sich verändert, seit er bei seiner Schwester zu Besuch war. Viele Erkenntnisse, die er aus den Gespräche gezogen hatte, versucht er nun in der Kirche umzusetzen.
Er hatte Erika, eine Theologie-Professorin, mit in den Vatikan genommen. Sie kennen sich aus Jugendzeiten und hätte er sich nicht der Kirche verschrieben, wäre aus ihnen vielleicht ein Paar geworden. So sind sie sich freundschaftlich gewogen geblieben.
Erika soll dort mit in einer Reformkommission mitarbeiten, um die Wünsche und das Glauben der Basis mit der Kirche anzugleichen.
Vielen ist Erika ein Dorn im Auge, zunehmend auch Papst Leo selbst. Es werden Intrigen gesponnen und Leo lebt zunehmend gefährlich ...
Die Autorin Brigitte Teufl-Heimhilcher hat mit diesem Buch die Geschichte um Papst Leo weitergehen lassen, die mit dem Buch "Die andere Schwester des Papstes" begann.
Leo will etwas ändern, er weiß aber, dass die Kirche dazu nicht wirklich bereit ist. Der Karren ist festgefahren und aus den eingefahrenen Gleisen herauszukommen, passt den Meisten gar nicht.
Um eine Änderung anzukurbeln, beruft er seine Jugendfreundin Erika mit in den Vatikan, um dort Teil einer Reformkommission zu werden. Man lässt sie dort mehr oder weniger am langen Arm verhungern, spielt auf Zeit und lässt Reformen nicht wirklich zu. Sie kämpft gegen Windmühlen, bleibt aber Leo zuliebe dort.
Erika liebt Leo auch nach den vielen Jahren noch immer und erfreut sich seiner Gegenwart. Sie unternehmen lange Spaziergänge und führen angeregte Gespräche, was ebenfalls nicht gern gesehen wird. Ein Spiel von Intrigen und Lügen lassen sie fast scheitern.
Mit dem Buch wagt sich die Autorin wieder in die Sphäre der Kirche. Einer korrupten Kirche, die nicht an ihre Schäfchen und deren Wohlergehen denkt, sondern eher an ihr eigenes. Machenschaften, Bankspekulationen und Geldgier haben hier das Sagen. Ich möchte nicht wissen, wie nahe die Autorin der Wahrheit gekommen ist, aber vom Gefühl her und dem, was man zu lesen und hören bekommt, ist die Realität nicht so weit entfernt, wie man sich das wünschen würde.
Es wird mit allen Mitteln versucht, Veränderungen zu unterbinden, Veränderungen, die für die Basis, die Menschen, Gutes bewirken können. Das Zölibat der Priester ist eines der Punkte, die Leo ändern möchte.
Viele Priester outen sich, dass sie Kinder haben und mit einer Frau zusammen leben. Ein Aufschrei geht in der Kirche los, das kann man nicht zulassen und doch wird auch ihnen Druck gemacht.
Es werden viele heiße Themen aufgenommen, von denen das Zölibat nur eines ist. Homosexualität spielt genauso eine Rolle wie die Stellung der Frau in der Kirche. Warum können Frauen keine Priesterinnen werden?
Ein beängstigendes Buch, zeigt es doch einmal mehr, wie stark die Kirche ist und welche Macht sie hat. Macht, die sie nutzt, um ihre Position noch weiter auszubauen und zu stärken, jedoch nicht zum Wohle der Menschen, sondern zu ihrer eigenen.
Heiße Themen, die in einem Roman verarbeitet wurden, die die Realität dabei jedoch nicht vergessen lassen.
Zsadista
3/5
24.09.2015
Buch (Taschenbuch)
Rezension zu "Als Papst lebt man gefährlich"
Papst Leo XV. ist kein normaler Papst. Er will im Vatikan aufräumen und fängt direkt mit der Vatikanischen Bank an. Damit macht er sich aber keine Freunde. Der ein oder andere Kardinal würde Leo lieber früher wie später abtreten sehen. Zurzeit befindet sich Erika, eine Freundin Leos, im Vatikan. Sie soll ein Konzil vorbereiten um Leos Reformen öffentlich zu machen. Doch ist Erika wirklich nur zum Arbeiten hier? Ihr Herz sagt ihr etwas anderes. Und dann sind noch sein alter Freund Clemens und seine Schwester Katharina da. Auch die beiden haben ein Geheimnis, mit dem sie allerdings an die Öffentlichkeit gehen wollen. Das alles bringt eine gewaltige Lawine ins Rollen.
Als Papst lebt man gefährlich ist der zweite Teil um Papst Leo. Man kann das Buch aber sehr gut auch als Einzelband lesen. Das Buch erscheint recht dünn mit seinen 162 Seiten. Jedoch sind die Seiten so voll gepackt, dass die Menge des Inhaltes täuscht.
Die Story lässt sich recht gut und schnell lesen. Teilweise ist der Roman auch sehr humorvoll. Die Ähnlichkeiten mit dem wahren Leben sind nicht von der Hand zu weisen, was ich sehr gut fand. Zwar wird darauf hingewiesen, dass alles erfunden ist, trotzdem fand ich die Zusammenhänge zur Wahrheit sehr erfrischend. Sei dies nun der deutsche Prunkbischof oder nein, lesen müsst ihr das schon selbst. Ich möchte ja nicht spoilern oder schon alles verraten.
Trotz dass mir die Hintergründe sehr gut gefallen haben, fand ich nicht richtig in den Roman hinein. Er hat mich nicht wirklich mitgerissen. Das Buch war interessant, aber nicht direkt spannend. Das liegt nicht am Schreibstil der Autorin, das Buch ist einfach war für mich einfach so. Ich kann es auf jeden Fall für Leser empfehlen, die gerne die Wahrheit hinter den Zeilen suchen und finden wollen.
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