Die Reportage. Manipulation oder Information?
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Sprache:Deutsch
14,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
02.10.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
32
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
62 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-668-05803-3
Doch in der heutigen Zeit der Massenmedien stehen besonders die Privat-Sender stark in Konkurrenz zueinander und der Kampf um die höchsten Einschaltquoten ist stärker denn je. Der Profit ist wichtiger, als eine gelungene und klassische Reportage zu senden. Stattdessen wird an dem Ereignis lieber noch etwas gefeilt und wohl brisante Details hinzugefügt, um den Zuschauern eine möglichst spannende Story bieten zu können.3 Auch das Streben nach Selbstverwirklichung, das viele Reporter bei der Produktion in den Vordergrund stellen, führt dazu, dass die objektiv informierenden Abschnitte immer mehr von den subjektiven Eindrücken des Reporters überschattet werden. Die Information rückt immer mehr in den Hintergrund.
Das eigentliche Problem ergibt sich allerdings nicht aus dieser Bereitschaft der Reporter, die Wahrheit mit ihrer Subjektivität etwas um zu gestalten, sondern ergibt sich aus den Reaktionen der Zuschauer. Sie akzeptieren die gezeigten Reportagen und fordern immer noch brisantere und faszinierendere Geschichten. Dabei wollen sie nicht erkennen, dass das Gezeigte oftmals nicht der Wahrheit entspricht. Ertel beschreibt dieses Problem wie folgt: "Erstaunlicherweise gehört der Eindruck des Wahren, Objektiven oder Authentischen, den dokumentarische Bilder vermitteln, zu den Mythen der Moderne, die wirksam bleiben, obwohl sie längst durchschaut sind". Man könnte sogar vermuten, dass die Zuschauer, ohne es zu wissen, durch die eingesetzten filmischen Mittel manipuliert werden.
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, für den Zuschauer zu klären, ob Fernsehreportagen heute mehr manipulieren als sie informieren.
Zunächst wird der geschichtliche Hintergrund und die Entstehung ausgeführt. Anschließend werden die Merkmale, die Funktionalität und die Themenfelder einer Reportage genauer beleuchtet. Hier wird Fachliteratur zur Reportage aber auch zum Dokumentarfilm herangezogen. Zuletzt werden einige Elemente der Reportage bezüglich ihrer manipulativen und informativen Eigenschaften mit Hilfe von Literatur zur Filmanalyse analysiert und anhand von Beispielreportagen bekräftigt.
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