Der große Weber von Kaschmir

Halldór Laxness

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Beschreibung

Er ist egozentrisch, rücksichtslos und auf der Suche nach sich selbst. Island ist ihm zu eng und provinziell, in der großen weiten Welt leben junge Männer wie er inmitten von Ausschweifungen und leidenschaftlichen Debatten. Dorthin zieht es Stein Ellidi, auch er will zügellos leben und mitreden. Bevor er geht, verabschiedet er sich von seiner Kindheitsfreundin Dilja. Eine Nacht lang sitzen sie auf den Thingfeldern am Meer, und Stein entwirft ihr das Panorama seiner strahlenden Zukunft.

Ähnlich jung war der Autor, als er Der große Weber von Kaschmir, seinen ersten bedeutenden Roman, schrieb: 23 Jahre. Auch Laxness hatte sich in das wilde Leben gestürzt, war der Enge seiner Heimat entflohen, bevor er diese bunte, lebenssatte Geschichte eines Aufbegehrenden in Sizilien niederschrieb.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Erscheinungsdatum 12.10.2015
Herausgeber Hubert Aus dem Isländischen Seelow
Verlag Steidl GmbH & Co. OHG
Seitenzahl 336 (Printausgabe)
Dateigröße 2340 KB
Auflage 1. Auflage
Sprache Deutsch
EAN 9783958290068

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In die Ferne
von Polar aus Aachen am 10.07.2007
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Mit diesem Roman ist Hallór Laxness in der isländischen Literatur zum Gradmesser geworden, an dem die Autoren seiner Zeit sich maßen. Sowohl die Sprache als auch die Form war in der literarischen Landschaft Islands so zuvor nicht bekannt. Ein Mädchen, das sich gegen eine feindliche Umwelt durchschlägt, wird auch noch in weiteren... Mit diesem Roman ist Hallór Laxness in der isländischen Literatur zum Gradmesser geworden, an dem die Autoren seiner Zeit sich maßen. Sowohl die Sprache als auch die Form war in der literarischen Landschaft Islands so zuvor nicht bekannt. Ein Mädchen, das sich gegen eine feindliche Umwelt durchschlägt, wird auch noch in weiteren seiner Romane eine Rolle spielen. Die Auseinandersetzung mit Gott, dem Künstler in der Gesellschaft, der niederen Stellung der Frau, dem Gefangenommenwerden von den eigenen Worten als Künstler spiegelt sich an der Weltfremdheit, die seine Figuren umgibt. Sie steht in Verbund mit der überlieferten Geschichte, eines Mannes, den es in die Ferne zieht und dabei ein Mädchen zurückläßt, daß er womöglich lieben könnte. Ich spreche nicht, ich brülle, sagt der Künstler an einer Stelle, doch dieses Brüllen kommt vom Rand und dringt ins Zentrum einer großen Liebe zu seiner Heimat, die Laxness nie aufgegeben hat.

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