Heidi. Das Original-Hörspiel zum Film

Johanna Spyri

Hörbuch-Download (MP3)

Weitere Formate

Taschenbuch

ab 4,95 €

Accordion öffnen

gebundene Ausgabe

ab 7,95 €

Accordion öffnen

eBook

ab 0,49 €

Accordion öffnen

Hörbuch

ab 9,79 €

Accordion öffnen

Hörbuch-Download

ab 4,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Das Waisenmädchen Heidi lebt mit seinem Großvater, dem Almöhi, in den Schweizer Bergen. Am liebsten ist sie zusammen mit ihrem Freund, dem Geißenpeter, und den Ziegen auf der Alm. Doch dann nimmt ihre Tante Dete sie mit nach Frankfurt. Sie soll im Hause der reichen Familie Sesemann leben und eine Spielgefährtin für die kranke Tochter Klara werden. Doch so sehr sie Klara auch mag, Heidi hat Heimweh nach den Bergen. Schließlich kehrt sie zurück zum Großvater - und Klara darf ihre Freundin dort besuchen.

Das Original-Hörspiel vereint die Stimmen von Bruno Ganz, Anuk Steffen, Katharina Schüttler, Peter Lohmeyer, Hannelore Hoger u. v. a. sowie die Atmosphäre und die Musik des gleichnamigen Films mit Julia Nachtmann als Erzählerin zu einem unvergleichlichen HörErlebnis und erobert die Herzen und Ohren mit Witz und Charme.

Produktdetails

Sprecher Julia Nachtmann
Spieldauer 120 Minuten
Fassung ungekürzt
Abo-Fähigkeit Ja
Medium MP3
Family Sharing Ja i
Altersempfehlung ab 6 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 20.11.2015
Verlag JUMBO Neue Medien und Verlag GmbH
Hörtyp Hörspiel
Sprache Deutsch
EAN 4057664039521

Das meinen unsere Kund*innen

4.7/5.0

17 Bewertungen

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

5/5

Von einem Monster ohne Namen und einem Mann

Libertine Literatur am 16.08.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als Mary Wollstonecraft Shelley ihren Roman ›Frankenstein oder Der moderne Prometheus‹ schrieb, war sie kaum 20 Jahre alt. 200 Jahre sind vergangen, doch Frankenstein scheint nicht in Vergessenheit geraten zu sein. Mary Shelleys Debütroman erzählt die Geschichte des jungen Wissenschaftlers Viktor Frankenstein und seines Monsters. Aus den Leichenteilen verschiedener Verstorbener sucht sich Frankenstein die Teile für den Menschen zusammen, den er erschaffen will, wie Prometheus der Sage nach einst den Menschen erschuf. Doch Viktor verwendet für die Erschaffung seines Menschen keine durchschnittlichen Leichenteile. »Da die Feinheit der einzelnen Teile lange Zeit zu ihrer Nachbildung erfordert hätte, beschloß ich, entgegen meiner ursprünglichen Absicht, dem Wesen eine gigantische Statur zu geben.« Und mit dieser Entscheidung nimmt der Roman den Verlauf hin zu jener Schreckensfigur, die auch heute noch aus zahlreichen Gruselfilmen bekannt ist. Viktor wollte einen Menschen erschaffen, doch erschuf er etwas, dessen Aussehen Grauen und Abscheu in den Menschen hervorrief. Viktors Vorhaben glückt. Doch er kann seinen Erfolg nicht genießen. Ihm graut vor dem, was er geschaffen hat. »Und da – da stand im bleichen, gelblichen Lichte des Mondes, das durch die Fenstervorhänge drang, das Ungeheuer, das ich geschaffen hatte.« Viktor flieht, als sein Monster zum Leben erwacht. Und ab diesem Moment erinnert nur noch wenig im Roman an die zum Klischee verkommene Frankensteins Monster-Gestalt vieler Filme. Viktors Leben wird sich von diesem Moment an verändern, Tote begleiten von nun an seinen Weg. Doch sind die Treffen von Frankenstein und seinem Monster im Roman hingegen zumeist von Gesprächen begleitet, deren Substanz sowohl über das junge Alter der Autorin als auch über das Innenleben des Monsters staunen lässt. Denn bevor Viktors Ungeheuer in die Fußstapfen des Monsters tritt, und sich dem nähern wird, was Viktor Frankenstein und seine Zeitgenossen bereits von Geburt an in ihm sehen, ist er eine Kreatur, die sich ein Leben zu gestalten sucht. Doch da Viktor noch vor einem ersten Gespräch vor ihm flieht, muss das Monster sich allein in der Welt zurechtfinden, es muss lernen, wie die Menschen sind und wie sie sprechen. »Alle Menschen verfolgen mich mit ihrem Haß. Und warum muß ich gerade so gehaßt werden, der ich doch selbst so über alle Maßen elend bin?« Doch da das Monster bei den Menschen keinen Platz finden kann, die es wegen seiner monströsen Gestalt ablehnen, wünscht er sich von Viktor Frankenstein, dass er ihm eine Frau erschaffen soll: Das Monster will nicht allein sein. Doch Viktor lehnt ab. Und da Viktor nicht bereit ist, seinem Monster ein Leben in Zweisamkeit und mit potenziellen Nachkommen zu gewähren, lässt das Monster ein solches Leben auch für Viktor Frankenstein nicht mehr zu. Die beiden Geschöpfe werden einander ähnlich in ihrem Los, auf sich allein gestellt zu sein und während sie sich aneinander annähern, ist auch Frankensteins Name im heutigen Austausch auf das namenlose Monster übergegangen. Lange hat ein Buch meine Erwartungen und Vorstellungen nicht mehr so stark überstiegen wie Mary Shelleys ›Frankenstein‹. Statt einen schaurigen Gruselroman, der über die Ebene des guten Doktors gegen ein böses Monster nicht hinauskommt, stieß ich auf einen Roman, der sich mit dem Menschlichen in seiner Ursprünglichkeit befasste. Auch heute lohnt es sich noch, diesen über 200 Jahre alten Roman zu lesen und Frankensteins Monster auf eine ganz neue Art kennenzulernen.

5/5

Von einem Monster ohne Namen und einem Mann

Libertine Literatur am 16.08.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als Mary Wollstonecraft Shelley ihren Roman ›Frankenstein oder Der moderne Prometheus‹ schrieb, war sie kaum 20 Jahre alt. 200 Jahre sind vergangen, doch Frankenstein scheint nicht in Vergessenheit geraten zu sein. Mary Shelleys Debütroman erzählt die Geschichte des jungen Wissenschaftlers Viktor Frankenstein und seines Monsters. Aus den Leichenteilen verschiedener Verstorbener sucht sich Frankenstein die Teile für den Menschen zusammen, den er erschaffen will, wie Prometheus der Sage nach einst den Menschen erschuf. Doch Viktor verwendet für die Erschaffung seines Menschen keine durchschnittlichen Leichenteile. »Da die Feinheit der einzelnen Teile lange Zeit zu ihrer Nachbildung erfordert hätte, beschloß ich, entgegen meiner ursprünglichen Absicht, dem Wesen eine gigantische Statur zu geben.« Und mit dieser Entscheidung nimmt der Roman den Verlauf hin zu jener Schreckensfigur, die auch heute noch aus zahlreichen Gruselfilmen bekannt ist. Viktor wollte einen Menschen erschaffen, doch erschuf er etwas, dessen Aussehen Grauen und Abscheu in den Menschen hervorrief. Viktors Vorhaben glückt. Doch er kann seinen Erfolg nicht genießen. Ihm graut vor dem, was er geschaffen hat. »Und da – da stand im bleichen, gelblichen Lichte des Mondes, das durch die Fenstervorhänge drang, das Ungeheuer, das ich geschaffen hatte.« Viktor flieht, als sein Monster zum Leben erwacht. Und ab diesem Moment erinnert nur noch wenig im Roman an die zum Klischee verkommene Frankensteins Monster-Gestalt vieler Filme. Viktors Leben wird sich von diesem Moment an verändern, Tote begleiten von nun an seinen Weg. Doch sind die Treffen von Frankenstein und seinem Monster im Roman hingegen zumeist von Gesprächen begleitet, deren Substanz sowohl über das junge Alter der Autorin als auch über das Innenleben des Monsters staunen lässt. Denn bevor Viktors Ungeheuer in die Fußstapfen des Monsters tritt, und sich dem nähern wird, was Viktor Frankenstein und seine Zeitgenossen bereits von Geburt an in ihm sehen, ist er eine Kreatur, die sich ein Leben zu gestalten sucht. Doch da Viktor noch vor einem ersten Gespräch vor ihm flieht, muss das Monster sich allein in der Welt zurechtfinden, es muss lernen, wie die Menschen sind und wie sie sprechen. »Alle Menschen verfolgen mich mit ihrem Haß. Und warum muß ich gerade so gehaßt werden, der ich doch selbst so über alle Maßen elend bin?« Doch da das Monster bei den Menschen keinen Platz finden kann, die es wegen seiner monströsen Gestalt ablehnen, wünscht er sich von Viktor Frankenstein, dass er ihm eine Frau erschaffen soll: Das Monster will nicht allein sein. Doch Viktor lehnt ab. Und da Viktor nicht bereit ist, seinem Monster ein Leben in Zweisamkeit und mit potenziellen Nachkommen zu gewähren, lässt das Monster ein solches Leben auch für Viktor Frankenstein nicht mehr zu. Die beiden Geschöpfe werden einander ähnlich in ihrem Los, auf sich allein gestellt zu sein und während sie sich aneinander annähern, ist auch Frankensteins Name im heutigen Austausch auf das namenlose Monster übergegangen. Lange hat ein Buch meine Erwartungen und Vorstellungen nicht mehr so stark überstiegen wie Mary Shelleys ›Frankenstein‹. Statt einen schaurigen Gruselroman, der über die Ebene des guten Doktors gegen ein böses Monster nicht hinauskommt, stieß ich auf einen Roman, der sich mit dem Menschlichen in seiner Ursprünglichkeit befasste. Auch heute lohnt es sich noch, diesen über 200 Jahre alten Roman zu lesen und Frankensteins Monster auf eine ganz neue Art kennenzulernen.

5/5

Anders als der Film

Eine Kundin/ein Kunde aus Wiesbaden am 22.06.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Dieses Buch ist anders als die bekannte Hollywood-Verfilmung aus den 30ern. Das Buch bietet eine interessante, philosophische Auseinandersetzung mit dem Leben und der Sinnsuche. Wann beginnt Leben? Was ist Leben? Was ist ein erfülltes Leben? Nicht umsonst ist dieses Buch ein absoluter Evergreen.

5/5

Anders als der Film

Eine Kundin/ein Kunde aus Wiesbaden am 22.06.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Dieses Buch ist anders als die bekannte Hollywood-Verfilmung aus den 30ern. Das Buch bietet eine interessante, philosophische Auseinandersetzung mit dem Leben und der Sinnsuche. Wann beginnt Leben? Was ist Leben? Was ist ein erfülltes Leben? Nicht umsonst ist dieses Buch ein absoluter Evergreen.

Unsere Kund*innen meinen

Frankenstein

von Mary Shelley

4.7/5.0

17 Bewertungen

0 Bewertungen filtern

Unsere Buch­händler*innen meinen

Profilbild von A. Crespo

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

A. Crespo

Thalia Mannheim - Planken

Zum Portrait

5/5

Für mich der Klassiker überhaupt, was Horror betrifft!

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Bram Stokers "Dracula" wer kennt die Geschichte nicht?! Doch so lange wie sie bereits existiert solange begeistert sie auch die verschiedensten Generationen unseres Planeten. Dazu ist noch die Originalübersetzung vom Fischerverlag für mich die Beste die ich je gelesen habe. Einmalig gut wird hier das Schicksal von Jonathan Harker, seiner Verlobten Mina Murray und das von Draculas Erzfeind Nummer 1 Professor Van Helsing erzählt. Ein Klassiker der so manche Weichen gestellt hat für das Horrorgenre!
5/5

Für mich der Klassiker überhaupt, was Horror betrifft!

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Bram Stokers "Dracula" wer kennt die Geschichte nicht?! Doch so lange wie sie bereits existiert solange begeistert sie auch die verschiedensten Generationen unseres Planeten. Dazu ist noch die Originalübersetzung vom Fischerverlag für mich die Beste die ich je gelesen habe. Einmalig gut wird hier das Schicksal von Jonathan Harker, seiner Verlobten Mina Murray und das von Draculas Erzfeind Nummer 1 Professor Van Helsing erzählt. Ein Klassiker der so manche Weichen gestellt hat für das Horrorgenre!

A. Crespo
  • A. Crespo
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Profilbild von Sabine Rößler

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Sabine Rößler

Thalia Wildau - A10-Center

Zum Portrait

5/5

Du bist mein Meister, aber ich bin dein Herr

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Jeder meint die Geschichte zu kennen, aber oftmals haben die Leute nur die Gruselfilme gesehen. Dabei ist das Buch ganz anders. Nicht das Monster ist böse, es wird dazu gemacht, und das durch seinen Schöpfer selbst. Frankenstein fürchtet sich vor seiner Schöpfung und ist nicht in der Lage Verantwortung zu übernehmen. Wenn das Geschöpf schließlich eine Gefährtin fordert, und dieser Wunsch auch versagt wird, eskaliert die Situation endgültig. Mary Shelley war 19 Jahre alt als sie Frankenstein schrieb. Und eigentlich war es nur ein Wettbewerb zwischen Lord Byron und Percy Shelley, die am Genfer See saßen und sich langweilten.Was dabei herauskam ist ein Stück Weltliteratur, das heute noch so aktuell ist wie damals.
5/5

Du bist mein Meister, aber ich bin dein Herr

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Jeder meint die Geschichte zu kennen, aber oftmals haben die Leute nur die Gruselfilme gesehen. Dabei ist das Buch ganz anders. Nicht das Monster ist böse, es wird dazu gemacht, und das durch seinen Schöpfer selbst. Frankenstein fürchtet sich vor seiner Schöpfung und ist nicht in der Lage Verantwortung zu übernehmen. Wenn das Geschöpf schließlich eine Gefährtin fordert, und dieser Wunsch auch versagt wird, eskaliert die Situation endgültig. Mary Shelley war 19 Jahre alt als sie Frankenstein schrieb. Und eigentlich war es nur ein Wettbewerb zwischen Lord Byron und Percy Shelley, die am Genfer See saßen und sich langweilten.Was dabei herauskam ist ein Stück Weltliteratur, das heute noch so aktuell ist wie damals.

Sabine Rößler
  • Sabine Rößler
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Unsere Buchhändler*innen meinen

Dracula

von Bram Stoker

0 Rezensionen filtern


  • artikelbild-0
  • Heidi. Das Original-Hörspiel zum Film

    Heidi. Das Original-Hörspiel zum Film