Das kreative Potential der Langeweile. Wie Unternehmen den Zusammenhang von Langeweile und Kreativität nutzen können
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Sprache:Deutsch
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
29.01.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
36
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,4 cm
Gewicht
68 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-668-13350-1
Wirft man einen Blick in die Zeitung, wird man immer häufiger mit der Problematik der Langeweile und Unterforderung im beruflichen Alltag konfrontiert. So berichten sowohl verschiedene Magazine über die daraus resultierenden und weitreichenden Konsequenzen dieser Phänomene für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Jeder dritte Arbeitnehmer gibt an sich in seinem Job unterfordert zu fühlen, da er nicht genug oder nur wenige anspruchsvolle Aufgaben erhält. Forscher gehen davon aus, dass Menschen, die sich chronisch langweilen, anfällig für Bluthochdruck und psychische Krankheiten sind. Unterforderung und Langeweile stellen daher ein Gesundheitsrisiko dar. In der Fachliteratur wird das Phänomen der Langeweile und Unterforderung im Arbeitsalltag als "Boreout" bezeichnet.
Im Gegensatz zu diesem krankmachenden Überfluss an Langeweile belegen kürzlich veröffentliche Studien aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Richtungen das Langeweile in angemessener Dosierung dagegen Kreativität beflügeln kann. Offensichtlich ist das rechte Maß an Langeweile eine Voraussetzung für Kreativität. Kreativität gilt als eine Ressource, die sich Unternehmen in unterschiedlichen Bereichen strategisch nutzbar machen können. Es gilt daher einen differenzierten Blick auf das Phänomen der Langeweile zu werfen. Im gesellschaftlichen Kontext sind Langeweile und aus ihr resultierende Tagträumerei eher negativ besetzt, doch vor dem Hintergrund neuerer Untersuchen scheint es notwendig zu sein zu neuen, positiveren Bewertungen zu gelangen.
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