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Jessi Kirby

1. Mein Herz wird dich finden

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Jessi Kirby

1. Mein Herz wird dich finden (Ungekürzte Lesung)

Mein Herz wird dich finden

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Annina Braunmiller-Jest

Spieldauer

6 Stunden und 29 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

25.02.2016

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

84

Verlag

Argon Kinder- und Jugendhörbuch

Sprache

Deutsch

EAN

9783732447190

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Annina Braunmiller-Jest

Spieldauer

6 Stunden und 29 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

25.02.2016

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

84

Verlag

Argon Kinder- und Jugendhörbuch

Sprache

Deutsch

EAN

9783732447190

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    12.03.2016

    Hörbuch-Download

    Leben

    Mein Herz wird dich finden ist ein sehr schönes Jugendbuch mit Inhalt zum überlegen.Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen.Es wird das Thema Transplantation angesprochen und gut in die Jugendsprache verständlich umgesetzt.Am Anfang jedes Kapitels steht ein Zitat.Diese Art ein Kapitel einzuleiten fand ich sehr schön.Auch den Zwischenraum zwischen den einzelnen Kapitels.Hier konnte man nochmal alles sacken lassen. Hier wird die Geschichte von Mia und Noah erzählt.Mia`s Freund (Jacob)stirbt bei einem Unfall und sie muss lernen damit umzugehen.Sie lernt durch die Suche der Organempfänger Noah kennen.Sie begeht Fehler aber zum Schluss wie soll es anders sein geht alles gut.Dieser Teil wurde nur leider etwas kurz und rasant beschrieben.Dies zu bearbeiten auf etwas mehr Seiten wäre schön gewesen. Hier wurde nicht nur das Thema Tranplantation, sondern auch die Beziehung zweier Menschen beschrieben,die um ihr Leben zu leben kämpfen, jeder auf seine Art.Und zum Ende einen gemeinsamen Punkt finden. Das Buch hinterlässt viele Gedanken und ist auf seine Art lehrreich.Ein Buch das man mit gutem Gewissen weiterempfehlen kann und nicht nur für Jugendliche bestimmt ist.

  • Bewertung

    aus Feldbach

    5/5

    07.03.2016

    Hörbuch-Download

    Liebe kennt keine Grenzen.

    Einstieg & Inhalt Emotional. Emotionaler. Jessi Kirby. Schon der Einstieg packt den Leser und macht sofort klar, dieses Buch lässt niemanden kalt. Gefühlvoll und traurig wird der Leser in Mias Welt geführt- ein Welt, die sich von nun an ohne ihren Freund weiterdreht. Man bestreitet mit ihr gemeinsam den erdrückenden Alltag und all die Dinge an die sie sich klammert, sollte sie eigentlich loslassen lernen. Ihre wichtigste Frage: Wer besitzt nun sein Herz? Und als sie es endlich findet, beginnt ein emotionales Chaos, zwischen "ich darf"/"ich will mich nicht verlieben" und dem Drang endlich wieder Leben/Lieben zu können. Es ist eine einzigartige, wunderschöne Liebesgeschichte, die wahnsinnig zerbrechlich ist. Ende Das Ende bietet alles, was eine hervorragende Liebesgeschichte braucht - Emotionen, dramatische Wendungen und herzzerreißende Momente- Jessi Kirby zieht wirklich noch einmal alle Register. Am Ende zählt jedoch nur eine Frage: Hat die Liebe zwischen Mia und Noah eine Chance? Ganz großes Kopfkino. Mia Die Protagonistin Mia fand ich wirklich sehr gelungen - ich fand sie in jeder Beziehung glaubwürdig und nachvollziehbar. Die Schwere die so ein Schicksalschlag mit sich zieht, war an ihrer Person sehr gut zu erkennen aber auch die Veränderung in ihrem Leben, als sie schließlich Noah begegnet und wieder zu leben beginnt. Ich mochte ihre innerlichen emotionalen Konflikte - das wirkte sehr real und authentisch, ohne, dass sie übertrieben oder gekünstelt wirkte. Schreibstil Von vornherein war mir klar - das wird ein Page-Turner. Die fließende Handlung, die emotionale Power der Charaktere und dazu der einfühlsame und lebendige Schreibstil von Jessi Kirby haben mich einfach überzeugt. Jugendlich und dennoch so erwachsen präsentiert die Autorin Mias Geschichte. Die Autorin zieht den Leser förmlich in die Handlung hinein, toll. ALLES IN ALLEM... ...ein absoluter MUSS für jeden Jugendbuch- Fan, der auf eine ordentliche Portion Liebe, Gefühle und Leben Lust hat. Die Protagonistin überzeugt durch ihre authentische Art, der Inhalt verspricht eine pure Achterbahnfahrt der Gefühle und der Schreibstil könnte fließender nicht sein. 1 Lesehighlight

  • Bewertung

    aus Schlatt

    4/5

    17.01.2021

    Hörbuch-Download

    Mehr als nur ein Buch

    Inhalt Vor 400 Tagen starb Mias Freund, welcher seine Organe spendete. Mia machte sich auf die Suche nach den menschen, welche noch immer ein Teil von Jacob in sich trugen. Doch einer wollte sich nie bei ihr melden. Die Person, welche nun sein Herz in sich Trug. Mia entschied sich dazu, diese Person zu suchen und fand sie auch. Anfangs war nur vorgesehen, dass sie Noah -den Empfänger- nur sah, doch als die Beiden in einem Café aufeinander treffen, kommt alles anders wie geplant. Immer tiefer fällt sie in den Strudel und weiß nicht mehr, was sie tun soll. Charaktere Die verschiedenen Charaktere schließt man unglaublich schnell ins Herz. Sie stechen einem regelrecht ins Auge, da alle so verschieden sind und jeder etwas hat, was ihn besonders macht. Manche haben grössere Auftritte als andere und doch liebt man sie irgendwie alle. Meine Lieblinge sind dabei Noah und Ryan. Die grosse Schwester Mias hat es mir gerade durch ihren Umgang mit Mia angetan. Sie war die erste, welche Mia endlich einmal nicht behandelte, als wäre sie aus Glas. Und wer das Buch liest, der muss Noah auch mögen. Doch auch all die anderen Charakter hätten hier eine Nennung verdient, denn mögen tue ich sie alle. Emotionen Dieses Buch ist sehr durch seinen Einfluss von Emotionen geprägt. Jessi Kirby hat ein richtiges Talent dafür diese real herüber zubringen. Man kann sich sehr gut in Mia hineinfühlen und leidet oder freut sich mit ihr. Dieser Aspekt ist -für mich- ausschlaggebend dafür, dass dieses Buch so viel Charakter hätte. Die Geschichte ist doch eher ernst und auch mit vielen Gefühlen verbunden. Ein niedriger Anteil an Gefühlen würde deshalb das Buch zerstören, doch die Autorin wusste damit umzugehen. Schreibstil Jessi Kirby hat einen sehr angenehmen Schreibstil, welcher gut zu lesen ist. Man kommt flüssig durch das Buch hindurch und stolpert eigentlich über keine Stelle. Lediglich als Noah bei seinem Spitznamen 'Colt' gerufen wurde, stutzte ich doch etwas. Erst später erfuhr ich, dass Noah in der englischen Variante Colton heißt. Für dieses kleine Missgeschick kann die Autorin natürlich nichts. Da lief wohl etwas schief bei der Übersetzung. Doch ansonsten ist das Buch sehr schön ausgeschmückt und die verschiedenen Orte werden sehr detailreich beschrieben. Dadurch entsteht der Eindruck, als wäre man wirklich dabei, was mir sehr gefällt. Aufbau Das Buch ist durch viele, kurze Kapitel gegliedert. Für mich war das etwas gewöhnungsbedürftig, da ich mir eher längere gewohnt war. Doch stören tut dies meist nicht. Nur manchmal fallen besonders kurze Kapitel auf, welche einen doch etwas nerven. Allerdings gefielen mir die kurzen Kommentare vor den Kapitel sehr, welche sich mit dem Inhalt dessen befassten. Diese sind sehr informativ und man lernt viel über das Herz, unsere Nerven und noch vieles mehr. Das war wirklich gelungen! Anfang - Mitte - Ende Das Buch legt einen sehr guten Start hin, welchen einen gleich fesselt. Man möchte das Buch einfach nicht mehr weglegen und mehr über Mia und ihre Geschichte erfahren. So vergeht die Zeit wie im Fluge und man merkt gar nicht, wie viele Seiten man eigentlich bereits gelesen hat. Die Mitte kann da nahtlos anhängen, wobei sich da nun auch schon der Unmut dazumischt, dass es bald zu Ende geht. Denn eigentlich will man noch viel mehr als dies lesen. Trotzdem baut sich auch hier die Neugierde auf den Schluss weiter aus und man möchte nun endlich wissen, wie es schlussendlich ausgehen wird. Nach einem fantastischen Anfang und einer ebenso gelungener Mitte kommt dann für mich der Dämpfer. Der Schluss. Dieser ist sehr flach und geht viel zu schnell. Das ganze Buch über macht sich Mia über diesen Verlauf Sorgen und dann wird dies einfach so hingeklatscht. Da war ich dann doch ziemlich eintäuscht und kann deswegen auch nicht die volle Anzahl Sterne geben. Fazit Normalerweise bin ich kein Mensch, der solche Bücher liest. Da schlägt mein Herz doch eher für andere Bücher. Doch 'Mein Herz wird dich finden' konnte mich von sich überzeugen. Es ist ein wunderschönes Buch, welches mit sehr vielen Emotionen gespickt ist. Gerade das etwas besondere Thema konnte mich fesseln und wollte mich nicht mehr loslassen. Wenn man dieses Buch ließt fängt man sich automatisch an Gedanken über das Ganze zu machen. Dadurch regt dieses Buch wirklich zum nachdenken an! Wer also eine Liebesgeschichte mit einem gewissen Ernst lesen möchte, ist hier an der absolut richtigen Stelle!

  • MissSnorkfräulein

    4/5

    16.03.2016

    Hörbuch-Download

    Vom erblühen einer Sonnenblume

    Ein Junge verliert bei einem tragischen Unfall sein Leben. 400 Tage vergehen... Auf der Kommode eines Mädchens, liegt eine vertrocknete Sonnenblume. Die Konservierung einer Erinnerung. Vor ebenso vielen Tagen bekam ein anderer Junge eine zweite Lebenschance. Es kommt der Tag, wo genau dieser Junge vor der Haustür des Mädchens steht. Mit seiner Hand umklammert er eine strahlend gelbe... Sonnenblume. Mia, so lautet der Name des Mädchens, sieht ihn an und sie durchströmen hunderte von Gedanken. Ihre Begegnung am Vortag war ein Fehler, dessen ist sie sich bewusst. Sie weiß, dass sie gegen den Willen des Jungen gehandelt hat. Doch nun scheint es zu spät für die Wahrheit... „Mein Herz wird dich finden“ erzählt von dem zarten Erwachen einer Liebe, die eigentlich nicht sein darf, aber dennoch passiert. Mia ist 17 Jahre und hat ihre erste große Liebe bei einem tragischen Unfall verloren. Als sie nach 400 Tagen Noah begegnet spüren beide, dass sie sich mögen. Doch Mia weiß auch, dass Noah ihr niemals begegnen wollte. Ihre Entscheidung, ihn dennoch zu treffen, könnte fatale Konsequenzen nach sie ziehen. Noah will nicht wissen, wer vor 400 Tagen ums Leben gekommen ist. Ihm erscheint es nicht richtig, dass er weiterleben darf, weil jemand anderes gestorben ist. Doch nach ihrer gemeinsamen Begegnung hellt sich die Welt langsam auf. Insbesondere Mia lernt wieder zu atmen. Als wäre ihr Leben wieder lebenswert. Aber Mia verschweigt die Wahrheit und das könnte alles zerstören. Aufgebaut ist dieser Jugendroman durch sehr kurze und kompakte Kapitel, wodurch er sich wahnsinnig schnell lesen lässt. ‚Zu schnell‘, wird so mancher Leser hier wohlmöglich denken ;-) Bereits die ersten Seiten vermitteln wahnsinnig viel Gefühl und Emotionen. Ich habe es geliebt, wie man bereits ab dem ersten Satz mit der Geschichte verschmilzt. Daher ist es wohl auch kaum verwunderlich, dass mir der Erzählstil sehr gut gefallen hat. Für einen Jugendroman ist er natürlich sehr leicht verständlich, gleichzeitig zeichnet er sich durch eine sehr bildhafte und eindringliche Sprache aus. Jedem der insgesamt 34 Kapitel geht ein Zitat voraus. Diese Zitate haben dem Roman etwas besonderes verliehen. Nicht nur, das man nach jedem Kapitel gespannt ist, welches Zitat als nächstes folgt, sondern diese gestatten dem Leser auch das zuvor gelesene nochmals zu durchdenken. Dies ist der Fall, denn Jessi Kirby lässt jedes Kapitel wunderbar ausklingen, so dass man gerne nochmals über die geschriebenen Worte nachdenkt. Dies hat mir besonders gut gefallen! Die Geschichte selbst ist für ein Jugendbuch angenehm aufgebaut und keine allzu schwere Kost, trotz der eingearbeiteten Thematik! Einerseits geht es um Organspende und andererseits um Trauerbewältigung. Was die Organspende betrifft, geht dieser Roman (leider) wenig in die Tiefe. Stattdessen geht es der Autorin mehr darum, Mia und ihren Weg zurück ins Leben zu vermitteln. Begleitet wird sie dabei von tiefen Schuldgefühlen gegenüber Noah. Für einen Jugendroman fand ich diesen Bestandteil jedoch okay und für mich persönlich auch durchaus nachvollziehbar. "Fast unmerklich, aber doch stetig werden die Felsen abgetragen - so wie einen auch die Trauer mit der Zeit abschleift, bis man praktisch verschwindet." (S. 119) Die Autorin hat es meiner Meinung nach sehr gut verstanden, die Handlung nicht zu beschweren. Auch die Trauer wird gut ausgedrückt. Der Leser fühlt mit, doch ist keineswegs bedrückt. Man begleitet Mia zurück ins Leben und spürt dabei manchmal selbst die Sonnenstrahlen auf der Haut oder vernimmt das Meeresrauschen... Mia ist sehr sympathisch. Man kann sich gut in ihre Situation einfühlen und ihre Emotionen übertragen sich manchmal auf einen selbst. Insbesondere, als sie das erste Mal vor Noah steht fühlt man ihre Nervosität und will mit ihr zusammen die Flucht ergreifen. Man fiebert auf den Seiten mit ihr mit, möchte sehen wie sie reagiert und sieht gleichzeitig ihre Fehler. Ihre Beweggründe sind dabei nachvollziehbar, auch wenn man weiß, dass sie in so mancher Situation besser hätte anders handeln sollen. Sie begreift ihre Fehler jedoch auch, sieht ihre Selbstsucht und versucht Noah zu verstehen, was ich für die Gestaltung ihres Charakters sehr gelungen fand. Auch die Entwicklung zwischen Noah und Mia lässt die Seiten nur so vorüberziehen und man genießt die gemeinsamen Momente mit den beiden. Der Roman lebt von den Charakteren. Ob Noah, Mia oder jedes einzelne Familienmitglied. Ich mochte die Liebenswürdigkeit, als auch die damit verbundene Atmosphäre, die auch durch den bildhaften Schreibstil hervorgerufen wird. Darüber hinaus fand ich die Dialoge sehr gelungen und Lebensnah. Einzelne Reaktionen auf gefallene Worte, wirkten auf mich sehr echt. Wenn man sich dazu entschließt diesen Jugendroman zu lesen, sollte man keinen großen Spannungsbogen erwarten, stattdessen erwarten einen viele einzelne Momente, die den Leser aber dennoch zu verführen wissen. Man ist gerne Teil von diesen Momentaufnahmen, in denen Mia zurück ins Leben findet. Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir die Zusammensetzung von Ernsthaftigkeit und Leichtigkeit sehr gut gefallen hat. In so manchem Lesemoment bemerkt man seine feuchten Augen und im nächsten lächelt man einfach nur. Mir hat „Mein Herz wird dich finden“ wirklich sehr gut gefallen, auch wenn ich mir einen etwas anderen Abschluss gewünscht hätte, der mir noch ein klein wenig mehr erzählt… aber das muss jeder selbst herausfinden ;-)

  • Emilie G.

    aus Wien

    4/5

    13.03.2016

    Hörbuch-Download

    Dein Herz kannst du nicht betrügen

    Zusammenfassung: Mia hat ihre große Liebe Jacob durch einen Autounfall verloren. Und mit ihm auch ihr Glück und ihre Freude. Sie kann sich nicht von ihm verabschieden und sucht nach einem Weg, ihm nahe zu bleiben. Für Mia steht fest: Sie muss denjenigen sehen, der nun das Spenderherz von ihrem geliebten Jacob in sich trägt. Sie will nichts weiter. Sie will ihn nur sehen. Doch dann läuft alles anders - sie lernt Noah kennen und plötzlich findet sie wieder Freude am Leben. Sie fühlt sich konfrontiert: Darf sie überhaupt glücklich sein? Oder ist sie es Jacob schuldig, sich nicht zu verlieben? Und wann wird sie Noah die Wahrheit erzählen? Meinung: Jessi Kirbys Roman hat 34 Kapitel auf 365 Seiten. Jedes Kapitel fängt mit einer eigenen Titelseite an, auf der Vorderseite die Kapitelnummer und auf der Rückseite ein Zitat bzgl. verschiedener Dinge. Ab und zu geben diese ganz nützliche Informationen über die Richtlinien des Organ-Spendens in Amerika, ab und zu sind es einfach nur literarische Zitate, etc. Jedenfalls nehmen diese Seiten sehr viel Platz weg und auch durch die vielen Absätze und durch die große Schrift geht viel Platz verloren. Dies zeigt sich dann auch im Lesen. Kaum hat man angefangen, schon ist man durch. Die Seiten fliegen nur so an einem vorbei, nicht zuletzt aber auch wegen Kirbys wunderbarem, flüssigen und leichten Schreibstils, der den Anforderungen eines Jugendbuchs absolut gerecht wird. Positiv aufgefallen ist mir dabei, dass sie alles sehr natürlich hinbekommt. Mia und Noah werden nicht durch irgendwelche Charakterisierungen eines Erzählers nahegebracht, sondern der Leser lernt sie durch ihre Handlungen und Gedanken kennen. Auch Schlüsselszenen fügen sich gut in die Geschichte ein. Gerade bei den traurigen und gefühlvollen Stellen brilliert der Schreibstil, der einem so nah und echt die Gefühle vermittelt, dass einem schon Tränen kommen können. Bei vielen Büchern hat man ja das Gefühl, dass ein bestimmtes Kapitel nur dazu da ist, um dem Leser bestimmte Informationen zu übermitteln oder eine Wendung in die Geschichte zu bekommen. Das ist weitesgehend nicht der Fall hier, lediglich am Ende kommt das Gefühl ein wenig hoch. Mia und Noah sind wirklich sympathisch. Besonders Mia wirkt in ihren von Schuldgefühlen geplagten Momenten wie jemand, den man einfach durchknuddeln muss, weil man richtig mit ihr mitfühlen kann. Und umso mehr freut man sich, wenn sie langsam immer mehr ins Leben zurückfindet und immer mehr Freude zulassen kann. Man fiebert wirklich mit ihr mit und hofft für sie, dass sie irgendwann endlich lernt, loszulassen. Und Noah, der ebenfalls eine sehr schwere Zeit hinter sich hatte und nun jeden Augenblick seines Lebens genießen will, passt zu dieser Entwicklung einfach perfekt. Das Buch konzentriert sich aber nicht auf Mias Gedanken zu Jacob, wie man vielleicht meinen könnte. Tatsächlich kommt er sehr selten vor, im Grunde genommen kann man Jacob gar nicht charakterisieren. Man weiß nur, dass es ihn gegeben hat und man erlebt Mia ein paar Mal beim Trauern. Ansonsten stehen die Beziehung zwischen Mia und Noah, die sich aufbaut, und Mias Wandel zurück in das Leben im Mittelpunkt. Insgesamt passiert sehr viel auf sehr wenig Zeit oder die Handlungen werden sehr schnell abgetan. Vielleicht liegt es auch daran, dass sich das Buch eben so schnell liest, aber mir kam es teilweise sehr sprunghaft vor. Beispielsweise wird fast nur beiläufig erklärt, wie Mia überhaupt herausgefunden hat, wer das Herz erhalten hat - und die Erklärung wirkt schon recht konstruiert. Und kaum haben sich Mia und Noah gerade erst kennengelernt und am nächsten Tag steht Noah schon mit einer Blume vor der Haustür von Mia. Ich hätte gerne mehr Zeit gehabt, um diese Entwicklungen von Kennenlernen, über Freundschaft, bis hin zur Liebe nachvollziehen zu können. So schien es mir etwas unrealistisch. Spannung wird dadurch erzeugt, dass Mia es nicht schafft, Noah die Wahrheit zu sagen. Denn eigentlich wollte Noah keinen Kontakt zu den Angehörigen von Jacob haben. Doch irgendwie ist sie in diese Situation hineingerutscht und hat nun Angst, Noah zu verletzen oder ihn gar dadurch zu verlieren. Umgekehrt verheimlicht auch Noah seine Vergangenheit vor Mia, weil er vergessen will. Er will die Krankheit besiegt haben und einfach von vorne anfangen. Das Ganze macht das Buch zumindest dahingehend recht ruhig. Der Spannungsbogen ist recht flach, wobei dies bei Liebesgeschichten ja häufig der Fall ist. Die Spannung nimmt dann rasant in den letzten 50 Seiten Fahrt auf und da hat es Jessi Kirby meiner Meinung nach eindeutig übertrieben. Das Ende war insgesamt viel zu voll, es passieren sehr viele Dinge gleichzeitig und lösen sich dementsprechend auch viel zu schnell und passen nur sehr bedingt ineinander. Der Konflikt wurde auch sehr vorhersehbar, denn es nimmt eine sehr klassische Wendung und bringt nichts Neues mit sich. Es ist eben ein typisches, gelingsicheres Ende, das man schon gefühlte 10.000 mal gelesen hat. Ich hätte mir auch mehr Tiefgang gewünscht. Das Thema bietet dafür eine absolut gute Basis, auf die man hätte aufbauen können. Fragen bezüglich der Handlungsfreiheit, der Schuldgefühle, aber auch die Problematik der Spender-Organe selbst. Allerdings hat Jessi Kirby diese Kurve nicht gekriegt und stützt sich in ihrem Buch lediglich auf die subjektiven Gefühle Mias. Fazit: Jessi Kirby hat eine sehr schöne, in vielen Teilen authentisch wirkende Geschichte erschaffen mit ergreifenden Momenten, die einen in süßen Schmerz versinken lassen können. Tolle Charaktere und wunderschöne, lebensbejahende Momente runden die schwere Thematik ab. Leider vergehen einige Handlungen viel zu schnell, oberflächlich und sind so vorhersehbar, dass die Überraschungsmomente leider nicht funktionieren. Gerade das abrupte Ende hatte einige Enttäuschungen mit sich gebracht. Insgesamt sehe ich das Potenzial des Buchs einfach nicht erschöpft. Es hätte noch etwas mehr Tiefe vertragen können.

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Bewertungen (16)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von M. Brauße

    M. Brauße

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.11.2017

    eBook (ePUB 3)

    Liebe übersteht alles!?

    Eine zu wunderschöne, zu tränende Liebesgeschichte. Durch ein tragisches Schicksal verliert sie ihre Liebe, doch eine neue Liebe erwartet sie... Aber es gibt nur ein Problem...diese Liebe gibt es nur, weil ihre andere große Liebe gestorben ist! Drama pur! Zum Heulen schön!
  • Zum Bewerterprofil von Denise Leopold

    Denise Leopold

    Thalia Magdeburg – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.10.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Der Verlust der ersten großen...

    Der Verlust der ersten großen Liebe. Aber was ist, wenn das Herz deiner großen Liebe nun in jemand Anderem schlägt... Einfühlsam & herzzerreißend - absolut empfehlenswert!
  • Zum Bewerterprofil von Natalie Sommer

    Natalie Sommer

    Thalia Krefeld

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.07.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Wunderschön

    Diese Geschichte ist unbeschreiblich schön und herzzerreißend. Sie gehört zu den emotionalsten Liebesgeschichten, die ich jemals gelesen habe. Während ich das Buch gelesen - pardon, eingeatmet - habe, habe ich mich stellenweise auf meinem Sofa hin und her gerollt, weil es einfach so herzzerreißend süß war! Wer also eine epische, herzzerreißende und emotionale Geschichte sucht, muss unbedingt dieses Buch lesen. Nicht nur für Jugendliche ein Genuss, auch Erwachsene werden nicht enttäuscht, wenn sie sich darauf einlassen.

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