Lagune

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Roman

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Lagune

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.09.2016

Verlag

Cross Cult

Seitenzahl

370

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.09.2016

Verlag

Cross Cult

Seitenzahl

370

Maße (L/B/H)

20,5/13,9/3,8 cm

Gewicht

438 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86425-873-2

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Eine außergewöhnliche Geschichte

Bewertung aus Uelzen am 23.04.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nnedi Okorafor hat mit ihrem Buch "Lagune" eine fantastische Science Fiction Geschichte geschrieben, welche viele Elemente der nigerianischen Kultur, deren Mythologie und ihre Religion in sich vereint. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen drei einander vollkommen fremde Menschen, die ihr Leben mehr oder weniger glücklich in Lagos leben. Da wäre die Meeresbiologin Adaora, der Soldat Agu und der Rapper Anthony. An dem Tag, an dem etwas Großes ins Meer vor Lagos stürzt, treffen diese drei zufällig am Strand aufeinander, ehe eine riesige Flutwelle kommt und diese drei Menschen mit sich nimmt. Als sie wieder an Land sind, sind sie nicht länger allein: Ayodele ist bei ihnen - eine Besucherin aus einer fernen, unbekannten Welt. Meine Meinung: Diese Geschichte ist schon etwas Besonderes, wenn auch zum Teil nicht in ihrer Gänze greifbar, da Okorafor gedanklich teilweise große Sprünge macht. Und wahrscheinlich ist dies und der vielleicht nicht jedem gefällige Schreibstil auch nicht jedermanns Sache, aber für mich hat sich die Lektüre auf jeden Fall gelohnt. Besonders gut gefallen hat mir, wie schonungslos ehrlich und vollkommen ohne verklärtem Blick Okorafor von ihrem Land schreibt. Da geht es um Korruption bis in die höchsten Kreise. Um soziale Missstände, sowie die tiefsten und hässlichsten Abgründe der gesamten Menschheit. Alles in allem ein lohnenswertes Buch für all jene, die gerne auch Geschichten abseits des Mainstreams lesen.

Eine außergewöhnliche Geschichte

Bewertung aus Uelzen am 23.04.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nnedi Okorafor hat mit ihrem Buch "Lagune" eine fantastische Science Fiction Geschichte geschrieben, welche viele Elemente der nigerianischen Kultur, deren Mythologie und ihre Religion in sich vereint. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen drei einander vollkommen fremde Menschen, die ihr Leben mehr oder weniger glücklich in Lagos leben. Da wäre die Meeresbiologin Adaora, der Soldat Agu und der Rapper Anthony. An dem Tag, an dem etwas Großes ins Meer vor Lagos stürzt, treffen diese drei zufällig am Strand aufeinander, ehe eine riesige Flutwelle kommt und diese drei Menschen mit sich nimmt. Als sie wieder an Land sind, sind sie nicht länger allein: Ayodele ist bei ihnen - eine Besucherin aus einer fernen, unbekannten Welt. Meine Meinung: Diese Geschichte ist schon etwas Besonderes, wenn auch zum Teil nicht in ihrer Gänze greifbar, da Okorafor gedanklich teilweise große Sprünge macht. Und wahrscheinlich ist dies und der vielleicht nicht jedem gefällige Schreibstil auch nicht jedermanns Sache, aber für mich hat sich die Lektüre auf jeden Fall gelohnt. Besonders gut gefallen hat mir, wie schonungslos ehrlich und vollkommen ohne verklärtem Blick Okorafor von ihrem Land schreibt. Da geht es um Korruption bis in die höchsten Kreise. Um soziale Missstände, sowie die tiefsten und hässlichsten Abgründe der gesamten Menschheit. Alles in allem ein lohnenswertes Buch für all jene, die gerne auch Geschichten abseits des Mainstreams lesen.

Bewertung am 23.05.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine neue Seite des Fantasy! Neue Ideen und interessante Redewendungen, die hier seltsam wirken können... Die Andersartigkeit dieses Buches ist sonderbar und irgendwie spannend. Das Geschehen und das Ende macht Lust auf mehr....

Bewertung am 23.05.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine neue Seite des Fantasy! Neue Ideen und interessante Redewendungen, die hier seltsam wirken können... Die Andersartigkeit dieses Buches ist sonderbar und irgendwie spannend. Das Geschehen und das Ende macht Lust auf mehr....

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von Nnedi Okorafor

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Kevin Beckmann

Mayersche Wuppertal-Barmen

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5/5

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Juwel von einem Buch, das geschickt moderne Science Fiction mit afrikanischer Mythologie kombiniert und eine etwas andere Geschichte über den Erstkontakt mit einer außerirdischen Zivilisation erzählt. Alles andere als Standardware.
5/5

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Juwel von einem Buch, das geschickt moderne Science Fiction mit afrikanischer Mythologie kombiniert und eine etwas andere Geschichte über den Erstkontakt mit einer außerirdischen Zivilisation erzählt. Alles andere als Standardware.

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Erster Akt Willkommen
Prolog
MUUM!
Sie durchschneidet das Wasser und stellt sich vor, sie ware ein todlicher Strahl aus schwarzem Licht. Die Stromung streichelt über ihre glatte, geschmeidige Haut. Wenn ein Fisch ihren Weg kreuzt, wird sie ihn aufspießen und weiterschwimmen. Sie hat eine Aufgabe. Sie ist wütend. Sie wird erfolgreich sein und dann werden sie für immer weggehen. Sie brachten den Gestank der Trockenheit mit, dann brachten sie den Larm und die Welt blutete schwarzen Schleim, der giftige Regenbogen auf der Wasserober ache hinterließ. Sie sieht diese Regenbogen oft, wenn sie aus dem Wasser springt, um die Sonne zu berühren. Sie brennen und stechen in ihren Kiemen.
Die grabenden und bauenden Wesen, von denen die Regenbogen stammen, kommen vom Land und niemand kann etwas gegen sie unternehmen. Außer ihr. Das ware nicht das erste Mal. Damals horten sie für viele Monate auf. Sie gingen weg. Sie macht es noch einmal.
Sie steigert ihre Geschwindigkeit.
Sie ist das großte Raubtier in diesen Gewassern. Ihren Gewassern. Selbst, wenn sie umherzieht, gehort dieser besondere Ort immer noch ihr. Jeder weiß das. Sie wurde nicht hier geboren, aber nach all ihren Wanderungen ist sie hier am glücklichsten. Sie vermutet, dass einer von denen, die sie erschaffen haben, an diesem Ort geboren wurde.

Sie schwimmt noch schneller.
Sie ist blaugrau und es ist Nacht. Sie kann zwar nichts sehen, aber das muss sie auch nicht. Sie weiß, wohin sie gehen muss. Ihr Ziel ist das Ding, das wie eine große, tote Schlange aussieht. Sie erinnert sich an Schlangen; sie hat viele in ihrem früheren Leben gesehen. Im Sonnenlicht hat diese tote Schlange die Farbe von verrottendem Seetang mit einer Haut so rau wie Korallen.
Gleich ist es so weit.
Sie ist fast da.
Sie kommt schnell heran.
Sie sticht hinein.
Von der Spitze ihres Speers über ihr Rückgrat bis zu ihren Flossen erfüllt sie rotglühender
Schmerz. Der Aufprall ist so hart, dass sie sich nicht bewegen kann. Doch dies ist ein Sieg; sie spürt, wie die riesige, tote Schlange zusammensackt. Sie stoßt ihr schwarzes Blut aus. Ihr eigener, perfekter Korper wird taub und sie fragt sich, ob sie gestorben ist. Dann fragt sie sich, welchen neuen Korper sie nun bewohnen wird. Sie erinnert sich an ihre letzte Gestalt, einen gelben Affen. Selbst in diesem Korper schwamm sie gerne. Das Wasser hat sie stets zu sich gerufen.
Alles wird schwarz.
Sie erwacht. Rasch, aber vorsichtig zieht sie ihren Speer heraus. Aus dem Loch, das sie hinterlasst, spritzt ihr schwarzes Blut ins Gesicht. Sie wendet sich von dem bittersüß schmeckenden Gift ab. Nun werden sie bald weggehen. Als sie triumphierend und glücklich davonschwimmt, lasst das lauteste Gerausch, das sie je gehort hat, das Wasser vibrieren.
MUUM!
Der Knall breitet sich mit solcher Gewalt im Ozean aus, dass sie von ihm mitgerissen wird und glaubt, er müsse sie zerreißen.
Dann beruhigt sich das Wasser. Zutiefst erschüttert schwimmt sie an die Ober ache. Sie hebt den Kopf aus dem Wasser und schwimmt langsam durch die Korper, die im Mondlicht glitzern. Einige kleinere Fische, Quallen, sogar Krebse treiben zerfetzt oder mit dem Bauch nach oben an ihr vorbei. Viele kleinere Wesen sind wahrscheinlich einfach vernichtet worden. Aber sie hat überlebt.
Sie schwimmt zurück in die Tiefe. Schon nach ein paar Dutzend Zentimetern riecht sie es. Sauber, süß, süß, süß! Die Süße überwaltigt ihre Sinne. Das ist das süßeste Wasser, das sie je geatmet hat. Sie schwimmt voran und genießt das Wasser, das durch ihre Kiemen ießt. In der Dunkelheit spürt sie, dass andere in ihrer Nahe sind. Andere Fische. Große wie sie und kleine ... also haben auch kleine überlebt.
Nun sieht sie viele. Sogar einige mit scharfen Zahnen und ein paar Massenmorder. Sie kann sie gut erkennen, denn etwas unter ihr leuchtet. Eine gewaltige, sich bewegende, schimmernde Sandbank. Aus ihr ießt das süße, saubere Wasser.
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