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Produktbild: Kalte Weide

Kalte Weide Ein Hirtenbub im Schwarzwald

1

15,80 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.12.2018

Verlag

Badischer Landwirtschafts-Vlg

Seitenzahl

272

Maße (B/H)

12,2/17,2 cm

Gewicht

323 g

Farbe

Graugrün / Lichtgrau

Auflage

7

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9818089-0-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.12.2018

Verlag

Badischer Landwirtschafts-Vlg

Seitenzahl

272

Maße (B/H)

12,2/17,2 cm

Gewicht

323 g

Farbe

Graugrün / Lichtgrau

Auflage

7

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9818089-0-2

Herstelleradresse

Badischer Landwirtschafts-Verlag GmbH
Merzhauser Str. 111
79100 Freiburg
Deutschland
Email: verlag@blv-freiburg.de
Url: www.badische-bauern-zeitung.de
Telephone: +49 761 27133400
Fax: +49 761 27133401

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  • Büchertanz.de

    aus Freiburg

    5/5

    27.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine tief berührende Zeitreise

    Mit dem Roman „Kalte Weide – ein Hirtenbub im Schwarzwald“ von Julia Heinecke bin ich auf ein Buch gestoßen, das mich emotional tief bewegt und gleichzeitig mit dem historischen Hintergrund intensiv mitgerissen hat. Die Autorin versteht es meisterhaft, eine tiefgründige Geschichte zu erzählen, die ab der ersten Seite eine enorme Sogwirkung entfaltet. Die Geschichte führt uns in das Südbaden der frühen 1940er-Jahre. Aus purem Überlebenskampf und wegen der dramatischen Lebensmittelknappheit in der Großstadt Freiburg sehen sich die Eltern des jungen Miggi gezwungen, ihren ältesten Sohn als Hirtenbuben in den Schwarzwald zu geben. Was heute unvorstellbar und völlig unwirklich erscheint, war damals bittere Realität: Eine Kindheit, die im Grunde gar keine sein durfte, geprägt von harter körperlicher Arbeit und dem frühen Verlust der familiären Geborgenheit. Miggis Schicksal hat mich zutiefst erschüttert. Wie er auf seinem ersten Hof behandelt wurde, hat bei mir pures Entsetzen ausgelöst. Die emotionale Härte und die Schutzlosigkeit des Jungen mit zuerleben, tat weh. Mehr als einmal kamen mir beim Lesen selbst die Tränen, weil Miggis Heimweh und seine Sehnsucht nach der Familie so greifbar und schmerzhaft authentisch beschrieben sind. Umso mehr atmete ich auf, als er bei seiner zweiten Hütestelle endlich einen Ort gefunden hat, an dem er sich fast wie zu Hause fühlen darf. Besonders fasziniert und erschreckt hat mich, wie Julia Heinecke das Zusammenspiel zwischen dem vermeintlich abgelegenen Bauernalltag und den großen Weltgeschehnissen darstellt. Es wird im Buch überdeutlich, dass der Zweite Weltkrieg im Schwarzwald ein ganz anderes Gesicht hatte als im zerbombten Freiburg. Und dennoch war er allgegenwärtig. Miggi steht mittendrin in diesem Spannungsfeld: Während er versucht, auf den Höfen zu überleben, bangt er um seine Familie in der Stadt. Die Autorin zeichnet ein sehr bildhaftes und ungeschöntes Bild dieser Zeit. Die Präsenz von Zwangsarbeitern auf den Höfen und schließlich die finale Eskalation im Jahr 1945, als die französischen Truppen in den Schwarzwald einmarschieren, werden so eindringlich geschildert, dass die Bedrohung förmlich spürbar wird. Julia Heineckes Schreibstil ist packend, feinfühlig und zeugt von einer exzellenten historischen Recherche. Sie verharmlost nichts, verfällt aber auch nicht in reine Effekthascherei. Sie gibt den einfachen Menschen und vergessenen Schicksalen dieser Epoche eine kraftvolle Stimme. Danke für dieses eindrucksvolle Leseerlebnis. Fazit: Ich kann das Buch „Kalte Weide – Ein Hirtenbub im Schwarzwald“ von Julia Heinecke uneingeschränkt weiterempfehlen. Es ist eine zutiefst berührende, menschliche Familiengeschichte, die noch lange nach dem Lesen der letzten Seite im Kopf widerhallt. Sehr lesenswert.

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