Der Wandel familialer Lebensformen von der Ersten zur Zweiten Moderne Befindet sich die bürgerliche Kleinfamilie in der Krise?
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Sprache:Deutsch
18,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
11.12.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
52 (Printausgabe)
Dateigröße
449 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668108202
In der Familiensoziologie besteht ein Konsens darüber, dass die bürgerliche Kleinfamilie einem Wandel unterliegt. Uneinig ist man sich jedoch in der Frage, wie dies zu erklären ist und ebenso werden das Ausmaß und die gesellschaftliche Bedeutung dieses Wandels unterschiedlich eingeschätzt. Einerseits wird von der Familie in der Krise gesprochen oder selbiger sogar ein Zerfall prognostiziert. Andererseits wird der Wandel der Familie als ein Aspekt eines allgemeinen Trends angesehen und folglich nur als eine Art Umbau- bzw. Erneuerungsphase betrachtet.
Doch was versteht man überhaupt unter einer normalen Familie? Soll man an der Vorstellung von Familie, als einer geschlossenen Einheit von Vater-Mutter-Kind(er), standesamtlich legitimiert und lebenslang aneinander gebunden festhalten? Sollten im Hinblick daran alle Abweichungen als defizitär und funktionslos gelten?
Vor diesem Hintergrund soll das Ziel meiner Arbeit sein, die familiären Wandlungstendenzen anhand ausgewählter Analysedimensionen beim Übergang in die zweite Moderne, unter dem Gesichtspunkt der Individualisierungstheorie von Ulrich Beck zu analysieren und abschließend zu klären ob man de facto von einer Krise der Familie sprechen kann. Vor der Beantwortung dieser Frage wird zunächst eine Einordnung des Begriffs "Familie" sowie ein kurzer historischer Rückblick vorgenommen.
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