Sprachliche Phänomene und Strategien bei Shitstorms im Netz Til Schweiger auf Facebook im Januar 2016
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- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
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Sprache:Deutsch
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
16.06.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
36
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,4 cm
Gewicht
68 g
Auflage
5. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-668-22387-5
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend), Note: 1,7, Universität Augsburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Internet können nicht nur positive Botschaften schnell verbreitet werden. Auch negative Botschaften können der Webgemeinde mitgeteilt werden und somit auch negative Kommentare zurückgesendet werden. Bedingt durch die große Reichweite der sozialen Medien wird das von einem gewissen Kontrollverlust begleitet, denn durch die Größe der Plattform, der Anzahl an Botschaften und Antworten kann der Überblick über den offenen Dialog schnell verloren werden. Das angesprochene Many-To-Many Phänomen führt dazu, dass entstehende Shitstorme wegen ihrer Unberechenbarkeit ein erhebliches Risiko für die Betroffenen bergen, denn jeder Nutzer kann ungefiltert, sowohl anonym als auch nicht anonym, seine Kritik äußern. Dies wird auch daran erkenntlich, dass der Berufstand Social-Media-Beauftragter für Firmen erst entstand und seither stets an Bedeutung zunimmt. Es ist unwahrscheinlich, dass die Zahl der Kritiker im Zeitalter der sozialen Medien größer geworden ist. Aber die vermeintliche Anonymität, die das Internet verspricht, hat einen verlockenden Einfluss auf Nutzer, die ihren Unmut kundtun wollen. Man darf jedoch nicht vergessen, dass es natürlich auch berechtigte Kritik gibt. Diese wird täglich auf den jeweiligen Facebookseiten von Firmen oder anderen Institutionen geübt. Im Internet können aber nicht nur positive Botschaften schnell verbreitet werden. Auch negative Botschaften können der Webgemeinde mitgeteilt werden und somit auch negative Kommentare zurückgesendet werden. Bedingt durch die große Reichweite der sozialen Medien wird das von einem gewissen Kontrollverlust begleitet, denn durch die Größe der Plattform, der Anzahl an Botschaften und Antworten kann der Überblick über den offenen Dialog schnell verloren werden. Entstehende Shitstorms können wegen ihrer Unberechenbarkeit ein erhebliches Risiko für die Betroffenen bergen, denn jeder Nutzer kann ungefiltert, sowohl anonym als auch nicht anonym, seine Kritik äußern. In der Arbeit wird das Phänomen Shitstorm an sich wissenschaftlich untersucht, hierbei werden Vergleiche zur klassischen Skandaltheorie angestellt. Im Anschluss daran wird der Shitstorm um Til Schweiger im Januar 2016 thematisch als auch sprachwissenschaftlich in Hinsicht auf sprachliche Phänomene im Zusammenhang mit Shitstorms analysiert. Abschließend wird ein reflektierender Bezug auf prominente Reaktionen der Netzgemeinde genommen sowie der PR-Aspekt des Phänomens Shitstorms beleuchtet.
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