Das Bild des Georges Jacques Danton in Deutschland um 1835 und Georg Büchners Darstellung des Georg Danton in einer kritischen Gegenüberstellung
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
16.02.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
41 (Printausgabe)
Dateigröße
403 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668151277
Angesichts des Anspruchs Büchners an sein Geschichtsdrama, die historische Wirklichkeit abzubilden, stellt sich die Frage, inwiefern "Dantons Tod" diesem Anspruch gerecht wird. Dieser Frage wird in der vorliegenden Bachelorarbeit am Beispiel des sowohl historischen als auch dramatischen Danton nachgegangen. Auf Grundlage der historisch-kritischen Marburger Ausgabe werden der Blick auf Danton im Deutschen Bund der Vormärzzeit und Büchners Darstellung kritisch miteinander verglichen. Die Untersuchung von Büchners Umgang mit seiner historiographischen Strukturquelle "Unsere Zeit", die das etablierte Dantonbild der Restaurationsepoche zeichnet, unterstützt diese kritische Gegenüberstellung, indem sie Gemeinsamkeiten offenlegt und zeigt, wie Büchner seine eigenen kreativen Anteile an der Darstellung Dantons mit historiographisch verbürgten Elementen verbindet.
Im ersten Kapitel der vorliegenden Arbeit wird das Bild des Georges Jacques Danton im Deutschen Bund vor dem Hintergrund der gesellschaftspolitischen Situation der Jahre 1815 bis 1835 am Beispiel von Büchners Heimat Hessen-Darmstadt dargestellt. Das zweite Kapitel bietet zunächst einen Überblick über Büchners historische, literarische und philosophische Quellen, bevor die Übernahmen aus "Unsere Zeit" mit dem Schwerpunkt auf Dantons Redebeiträge und seiner Charakterisierung untersucht werden. Im dritten Kapitel wird das Dantonbild in Deutschland um 1835, ergänzt durch relevante historische Fakten, mit der Darstellung des Danton in Büchners Drama verglichen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede mit besonderem Blick auf Büchners Quelle "Unsere Zeit" kritisch reflektiert. Abschließend folgt das Fazit.
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