Performativität von Geschlecht in Thomas Manns 'Zauberberg' am Beispiel von Madame Chauchat und Pribislav Hippe
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
07.06.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
12 (Printausgabe)
Dateigröße
311 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668235045
Zu beachten bleibt vor der Analyse allerdings, dass streng genommen zwei Ebenen der Performanz vorliegen. Denn "Der Zauberberg" ist durch seine literarische Form an sich bereits ein performativer Akt des Autors. Innerhalb dieser literarischen Form eröffnet der Autor dann ein weiteres, zweites Spannungsfeld der Performanz. Anhand des gewählten Personengeflechts - bestehend aus Clawdia Chauchat, Pribislav Hippe und Hans Castorp - entspinnt Mann verschwimmende Geschlechterkonzepte.
Ähnlich wie Esther K. Bauer die Performanztheorie Judith Butlers auf die Männlichkeitskonstruktionen in Thomas Manns "Der Zauberberg" bezieht, werden auch im Falle der vorliegenden Arbeit Aspekte der Theorie Butlers herangezogen, um das Werk von Thomas Mann auf die Verbindung zwischen Hippe und Chauchat und ihrem "androgynen Doppelbild" zu untersuchen. Zudem wird zu klären sein, inwiefern das Symbol des crayon in diesem Zusammenhang eine Rolle spielt. Denn dieser kann im Zauberberg sowohl als Phallus-symbol als auch als ein Symbol für geschlechtsunabhängiges Begehren gewertet werden.
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