Die Benediktinerabtei St. Maximin vor Trier. Die Bistümer der Kirchenprovinz Trier. Das Erzbistum Trier 13
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Ja
Text-to-Speech
Nein
Altersempfehlung
ab 1 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
26.09.2016
Verlag
De Gruyter Akademie ForschungSeitenzahl
1488 (Printausgabe)
Dateigröße
18703 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783110409543
Die wohl um 700 aus einer Priestersozietät an der Grabeskirche des Trierer Bischofs Maximin (329-vor 347) herausgebildete Mönchsgemeinschaft im Trierer Stadtgebiet gehörte im Mittelalter zu den fünf begütertsten Reichsabteien. Dies erlaubte der Abtei trotz ihrer Anfänge als Bischofskloster schon bald eine weitgehend selbständige Stellung zwischen den regionalen Mächten Trier und Luxemburg, die sie bis zu ihrer Aufhebung im Jahre 1802 behaupten konnte. Einen religiösen und kulturellen Höhepunkt bewirkte im 10. Jahrhundert die Nähe der Abtei zum ottonischen Herrscherhaus. Durch die Nutzung der Maximiner Reformordnung als Mittel der Intensivierung der Kirchenpolitik seitens der Ottonen erlangte das Kloster den Status einer Reichsabtei, führte zahlreiche Reformen in den Gliedern der Reichskirche durch und wurde zur Ausbildungsstätte des höheren Klerus, so dass in dieser Ära aus dem Maximiner Konvent 42 Äbte anderer Klöster hervorgingen. Bemerkenswert an dieser Abtei war nicht nur ihre spezifische Ausformung der Benedictusregel und ihr materieller Reichtum, sondern auch ihr zeitweilig sehr produktives, um 1000 mit der Egbert-Schule verbundenes Skriptorium.
Bertram Resmini, Akademie der Wissenschaften zu Göttingen.
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