Produktbild: Laidlaw
Band 1

Laidlaw Kriminalroman

Aus der Reihe Die Laidlaw-Trilogie
9

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.05.2017

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

btb

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,8/12,1/2,8 cm

Gewicht

281 g

Farbe

Grau / Schwarz

Übersetzt von

Conny Lösch

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-71493-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.05.2017

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

btb

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,8/12,1/2,8 cm

Gewicht

281 g

Farbe

Grau / Schwarz

Übersetzt von

Conny Lösch

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-71493-3

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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  • Bewertung

    aus Leiben

    5/5

    19.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Laidlaw 1 - Der Versuch zu lieben

    Die vergewaltigte Leiche der 18-jährigen Jennifer Lawson wird in Glasgow gefunden. DC Brian Harkness soll als Bindeglied zwischen Milligan und DI Jack Laidlaw fungieren, die sich gegenseitig nicht ausstehen können. Der Einzelgänger Laidlaw muss den Mörder schnell finden, denn es gibt einige andere die ihm zuvorkommen wollen. Zum einen gibt es Bud Lawson, den Vater des Opfers, der den Täter töten möchte, ebenso wie der Gangsterboss John Rhodes. Aber auch Matt Mason - ein skrupelloser Buchhalter - und Harry Rayburn - ein schwuler Nachtclubbesitzer - wollen verhindern, dass die Polizei den Täter schnappt. Das Cover passt natürlich zu dem verbrecherischen Glasgow, das hier im Buch dargestellt wird. Mir persönlich ist es etwas zu langweilig und sagt auch wenig aus. Auf der anderen Seite ist das Originalbuch 1977 erschienen und wurde jetzt neu herausgebracht, da Ian Rankin ein Manuskript vom Autor zu einem 4. Laidlaw-Buch (ein Prequel) machte. Und für ein so "altes" Buch passt das Cover dann auch wieder. Und genau dieses Prequel durfte ich auch schon lesen, obwohl ich die Original-Trilogie nicht kannte. Der Schreibstil ist hervorragend; Orte und Charaktere werden detailreich und bildhaft beschrieben. Und doch ist es ein eigenwilliger Schreibstil, der manchmal schon fast lyrisch wirkt und dies liegt sicherlich nicht am Alter des Originalbuches. Das Glasgow wird in diesem Buch - wie auch schon im Prequel - sehr düster beschrieben. Laidlaw ist schon ein einzigartiger, charismatischer Mann, der aber auch seine dunklen Seiten hat. In diesem Buch erinnert er im Zusammenspiel mit Harkness an Holmes und Watson oder Poirot und Hastings. Die Spannung war hoch, obwohl man als Leser mehr oder weniger sowohl Täter als auch Motiv kennt. Insgesamt fühlte ich mich ausgezeichnet unterhalten und könnte mir durchaus vorstellen auch die restlichen 2 Bände noch zu lesen. Fazit: Krimi Noir, der trotz des Alters noch immer aktuell erscheint. 4,5 von 5 Sternen

  • Bewertung

    5/5

    05.06.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Der Großmeister des schottischen Kriminalromans!

    Glasgow Mitte der 70er. Ein Vater zeigt bei der Polizei das Verschwinden seiner Tochter an. Detective Laidlaw befasst sich mit der Vermisstenmeldung. Tage später wird die Leiche einer jungen Frau gefunden, und aus der Vermisstenanzeige wird eine Mordermittlung. Aber nicht nur die Polizei jagt den Täter, sondern auch die Glasgower Unterwelt, und bei der steht das Urteil schon fest. Gute Krimis gibt es viele. Aber was sind für mich herausragende Krimis? Manchmal ist es die Spannung, die es unmöglich macht, das Buch aus den Händen zu legen. Manchmal ist es der ganz eigene Tonfall, der Sound im Buch, der es unverwechselbar macht. Und William McIlvanney erschafft mit seiner ungemein kraftvollen Sprache diesen Sound. Seine knappen und präzisen Dialoge, seine starken Bilder, die eine extrem dichte Atmosphäre schaffen, und nicht zuletzt der charismatische Detective Laidlaw - das alles zusammen macht diesen Krimi zu einem überragenden. Für mich die Krimientdeckung des Jahres!"

  • stefanb

    4/5

    17.10.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Sprachgewaltiger Noir

    "Städte können einem den Rücken kehren, genau wie Menschen. (…) Wenn man um diese Zeit noch nicht dort ist, wo man hinwill, oder noch nicht getroffen hat, wen man treffen wollte, wird man von der Stadt ausgeschlossen.“ [196] Detective Jack Laidlaw legt eine unkonventionelle Art an den Tag. Klar ist dabei auch, dass man sich in einer Stadt wie Glasgow ziemlich Ärger einfangen kann und sich nicht nur Freunde macht. „Laidlaw“ war mein zweites Buch des Autors William McIlvanney. Der Protagonist Laidlaw hat schon eine besondere Ausstrahlung. Das spürt man regelrecht beim Lesen. Zusammen mit dem düsteren Setting und dem sprachgewaltigem Schreibstil entsteht ein besonderes Leseerlebnis, das einem die vorherrschende Atmosphäre des damaligen Glasgows näherbringt. Bei diesem Werk und im Gegensatz zu der Vorgeschichte „Das Dunkle bleibt“ hatte ich ein bisschen mehr mit Jack Laidlaw gehadert. Insgesamt ist das Werk ein guter Noir, in dem der Mörder nicht nur vor der Polizei fliehen muss, sondern auch vor der Glasgower Unterwelt. McIlvanney’s Geschichte ist schon etwas älter, was aber der Spannung und dem Leseerlebnis nicht schadet. „Laidlaw“ ist so gesehen, ein zeitloser Krimi in einer tollen Sprache.

  • Bewertung

    aus Leiben

    4/5

    19.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Die vergewaltigte Leiche der…

    Die vergewaltigte Leiche der 18-jährigen Jennifer Lawson wird in Glasgow gefunden. DC Brian Harkness soll als Bindeglied zwischen Milligan und DI Jack Laidlaw fungieren, die sich gegenseitig nicht ausstehen können. Der Einzelgänger Laidlaw muss den Mörder schnell finden, denn es gibt einige andere die ihm zuvorkommen wollen. Zum einen gibt es Bud Lawson, den Vater des Opfers, der den Täter töten möchte, ebenso wie der Gangsterboss John Rhodes. Aber auch Matt Mason - ein skrupelloser Buchhalter - und Harry Rayburn - ein schwuler Nachtclubbesitzer - wollen verhindern, dass die Polizei den Täter schnappt. Das Cover passt natürlich zu dem verbrecherischen Glasgow, das hier im Buch dargestellt wird. Mir persönlich ist es etwas zu langweilig und sagt auch wenig aus. Auf der anderen Seite ist das Originalbuch 1977 erschienen und wurde jetzt neu herausgebracht, da Ian Rankin ein Manuskript vom Autor zu einem 4. Laidlaw-Buch (ein Prequel) machte. Und für ein so "altes" Buch passt das Cover dann auch wieder. Und genau dieses Prequel durfte ich auch schon lesen, obwohl ich die Original-Trilogie nicht kannte. Der Schreibstil ist hervorragend; Orte und Charaktere werden detailreich und bildhaft beschrieben. Und doch ist es ein eigenwilliger Schreibstil, der manchmal schon fast lyrisch wirkt und dies liegt sicherlich nicht am Alter des Originalbuches. Das Glasgow wird in diesem Buch - wie auch schon im Prequel - sehr düster beschrieben. Laidlaw ist schon ein einzigartiger, charismatischer Mann, der aber auch seine dunklen Seiten hat. In diesem Buch erinnert er im Zusammenspiel mit Harkness an Holmes und Watson oder Poirot und Hastings. Die Spannung war hoch, obwohl man als Leser mehr oder weniger sowohl Täter als auch Motiv kennt. Insgesamt fühlte ich mich ausgezeichnet unterhalten und könnte mir durchaus vorstellen auch die restlichen 2 Bände noch zu lesen. Fazit: Krimi Noir, der trotz des Alters noch immer aktuell erscheint. 4,5 von 5 Sternen

  • Sophie

    4/5

    30.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Literarischer Krimi mit vielen düsteren Gestalten

    „Laidlaw“, der erste Band aus William McIlvanneys Reihe um den schottischen Detective Laidlaw, ist ein düsteres Stück Kriminalliteratur voll zwielichtiger Gestalten, menschlicher Abgründe und schlagfertiger Sprüche. Sympathiepunkte sammelt in diesem Krimi niemand, aber die perfekt getroffene Atmosphäre der Glasgower Unterwelt trieft aus jeder Seite. Detective Laidlaw ist ein ganz eigener Charakter und macht sich bei der Glasgower Polizei durch seine unkonventionelle Art und die Verweigerung traditioneller Polizeiarbeit wenig Freunde – seine Methode liefert jedoch Ergebnisse, sodass seine Vorgesetzten ihn zähneknirschend auf den brutalen Sexualmord an einer jungen Frau ansetzen, der auf den ersten Blick keinerlei Anhaltspunkte für die Ermittlungen liefert. Laidlaw muss seine Unterweltkontakte spielen lassen, um an Informationen zu kommen, und erfährt dabei nach und nach von einigen überraschenden Zusammenhängen mit den Mächtigen des Glasgower Verbrechens. Unterstützt wird er dabei von dem jungen Polizisten Harkness, der zwar vor Laidlaws Exzentrik gewarnt wurde, sich jedoch der Faszination seiner unkonventionellen Techniken nicht entziehen kann. „Laidlaw“ ist ein fabelhaft inszenierter Noir-Krimi, der sich in die Abgründe des Menschlichen wagt und dabei nur Graustufen zulässt. Sein charismatischer Protagonist kämpft mit seinen eigenen Dämonen und Unzulänglichkeiten, was ihn zutiefst menschlich macht – dabei werden aber so manche Klischees des Genres nicht ausgelassen wie etwa der tief sitzende Sexismus, der sich vor allem in den flachen Frauenfiguren bzw. ihrer Reduktion auf ihre Funktion für die Männer der Geschichte äußert. Da wird auch schon mal der Liebesakt und die „Eroberung“ eines Frauenkörpers mit der Eroberung eines Kontinents durch einen Kolonisator verglichen. Abgesehen von dieser Schwäche überzeugt „Laidlaw“ jedoch mit einem für Krimis außergewöhnlich bildhaften, literarischen Stil, der gerne Metaphern und literarische Zitate einsetzt und damit einen Kontrast zur grobschlächtigen Realität des organisierten Verbrechens eröffnet. Ein lohnenswerter Krimi, der vor allem durch seine atmosphärische Wortwahl und seine moralische Ambivalenz besticht, wenngleich er in mancher Hinsicht ein wenig aus der Zeit gefallen scheint.

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Bewertungen (9)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Kerstin Hahne

    Kerstin Hahne

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    4/5

    08.08.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Geburt des "Tartan Noir" (Krimi)

    „Laidlaw“ ist der erste Teil einer Krimi-Trilogie um den Glasgower Ermittler gleichen Namens.Im Zuge einer Renaissance des Autors William McIlvanney startete vor einigen Jahren der Antje Kunstmann Verlag mit einer tollen Neuübersetzung von Conny Lösch- hier nun als TB erhältlich. Die drei Bände um DI Jack Laidlaw, einen grüblerischen,zweifelnden und gleichzeitig abgebrühten Typen, der sich gern mit seinen schlichter gestrickten, unsensiblen Kollegen anlegt, sind so etwas wie die Initialzündung für Autoren wie Ian Rankin u.a.geworden und lesen sich auch heutzutage flüssig „weg“. Ein verschwundenes,junges Mädchen wird ermordet aufgefunden und der Leser kennt den Täter früh.Trotzdem bleibt die Story interessant, weil diverse Parteien nach dem Mörder suchen und das ist beileibe nicht nur die Polizei von Glasgow, einer von Armut, Frust,Korruption und Gangstertum geprägten Stadt der siebziger Jahre.Gespannt verfolgt man, wer den Wettlauf gewinnen wird: der Vater der Toten, auf Lynchjustiz aus, Laidlaw und sein ihm neu zugeteilter junger Kollege Harkness, der ihn wegen seiner unkonventionellen Methoden bespitzeln soll, Laidlaws „arschige“ Kollegen,ein schwuler Kneipenbesitzer,verliebt in den Täter und zwei durchaus gefährliche Kiezgrößen, die ihre eigenen Ziele bei der Jagd verfolgen. „Speckern“ SIE doch mal in die Leseprobe - ich selber wäre interessiert am nächsten Fall des sperrigen Ermittlers, schaun mer doch mal…. 2.Teil: "Die Veitch-Papiere" 3.Teil: "Fremde Treue"

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