Die Fliederinsel

Die Fliederinsel

Roman

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Die Fliederinsel

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.05.2017

Verlag

Blanvalet

Seitenzahl

544

Beschreibung

Rezension

»Ein dänisches Ferienhaus, ein schönes Flieder-Gemälde – und eine Geschichte aus der Vergangenheit, die von einer jüdischen Malerin handelt: Sylvia Lott zaubert einen tollen Roman! « ("Mein TV & ich")
»Die Familiengeschichte empfiehlt sich als entspannende Lektüre für einen Abend im Liegestuhl oder am Strand. Eine Liebeserklärung an die dänische Insel Fünen und den Flieder« ("Wohnen & Garten")
»Absolut anrührend« ("Laura")
»Die Kulisse Dänemarks und die Beschreibungen der traumhaften Insel Fünen machen auch diesen Roman der Erfolgsautorin wieder zu etwas Besonderem.« ("Reise-Magazin.de")
»[S]chöne[r] Sommerroman« ("bella")
»Der neue Roman von Sylvia Lott ist romantisch, fesselnd und ergreifend.« ("Friedrich Magazin")
»Eine packende Geschichte, die […] auch historisch interessant ist …« ("LZ Rheinland")

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.05.2017

Verlag

Blanvalet

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

18,5/11,7/4,2 cm

Gewicht

434 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7341-0335-3

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Eine wundervolle, herzergreifende Geschichte!

Marens Bücherwelt - Miss Letter am 23.12.2017

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich gebe dem Roman "Die Fliederinsel" 5/5 verdiente Herzen. Mit dem Gemälde, das seit dem Krieg als verschollen galt, wird die Geschichte von der Jüdin Ruth Liebermann im zweiten Weltkrieg neu aufgerollt. Ein fesselnder und sehr emotionaler Erwachsenenroman, den ich jedem Leser nur ans Herz legen kann! Ich verspreche ein Leseerlebnis, bei dem man das ein oder andere Tränchen vergießt und das Leben im Hier und Jetzt noch mehr schätzen lernt! Story 5/5, Charaktere 5/5 , Gefühle 5/5, Spannung 4/5, Schreibstil 5/5, Ende 5/5 Als die Urlauberin Celia durch ein tollpatschiges Missgeschick das längst verschollene Fliedergemälde in ihrem Ferienhäuschen entdeckt, kann es ihre Vermieterin Inger einfach nicht fassen. Das Fliedergemälde ihrer Mutter Ruth Liebermann ist nach vielen Jahrzehnten endlich wieder aufgetaucht. Für Inger bedeutet dieses Kunstwerk, dass sie ihrer verstorbenen Mutter ein Stück nähergekommen ist. Celia hingegen ist wahnsinnig neugierig auf die Geschichte, da sie selbst nach Fünen gereist ist, um mehr über ihren unbekannten Großvater zu erfahren und das große schwarze Loch in ihrer Ahnenreihe zu schließen. Die sympatischen Frauen setzen sich zum Tee auf die Veranda und Inger erzählt die unglaublich emotionale Geschichte über ihre Mutter Ruth. Die Jüdin Ruth, die zu Hitlers Zeiten die grausamen Seiten des zweiten Weltkrieges zu Gesicht und am eigenen Leib zu spüren bekommen hat: Die Judenverfolgung. Wer den Schreibstil von Nicholas Spark liebt, wird hier begeistert sein, denn Sylvia Lott nutzt zum Erzählen für ihre Familiengeschichte auch zwei Zeitebenen. In der Gegenwart in Dänemarkt treffen sich die beiden Frauen Celia und Inger, um mehr über Ruth Liebermann zu erfahren. Für ca. 80% der Geschichte springen wir in das Jahr 1938. Allein zu wissen, dass Ruth schon längst verstorben ist, hat mich als Leser schon schon völlig fertig gemacht. Als ich die erste Seite mit der liebenswürdigen Ruth gelesen habe, wusste ich sofort, dass auf mich eine spannende, aber auch unglaublich traurige Geschichte wartet. Ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch konnte ich nicht mehr aus den Händen legen, denn die Liebesgeschichte von Ruth und Jakob inmitten all des Schreckens und der Unmenschlichkeit hat mich sehr berührt. Ruth und Jakob sind frisch verheiratet und über beide Ohren ineinander verliebt. Ruth, begeisterte Malerin und Jakob, leidenschaftlicher Schriftsteller, genießen das Künstlerleben in der deutschen Hauptstadt Berlin und leben in den Tag hinein. 1938 erleben wir zusammen mit den herzensguten Menschen, wie die Jagd auf die Juden langsam eröffnet wird. Synagogen werden angezündet, die Kriminalität auf den Straßen steigt, die Verbote für Juden mehren sich, plötzlich heißt es: Alle Juden sind vogelfrei. Ruth und Jakob wissen, dass sie in tödlicher Gefahr schweben und entscheiden, aus Deutschland zu flüchten. Mit ihrer Flucht beginnt ein Leben voller Angst, Armut, Tränen und Hass. Doch Ruth und Jakob lassen sich nicht unterkriegen. Zwischendurch gibt es immer wieder Hoffnungsschimmer, an denen sie sich verzweifelt klammern und auf eine bessere, faire Zukunft warten. Ihr größter Wunsch: Ein Leben in Frieden. Sylvia Lott hat eine wundervolle herzergreifende Geschichte geschrieben! Im Nachwort betont die Autorin, viel und lang recherchiert zu haben. Das macht sich auf jeden Fall bemerkbar. "Die Fliederinsel" ist nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern fasst die Judenverfolgung in Deutschland und international kompakt zusammen. Ihr erzählerische Stil ist unglaublich fesselnd!Und auch, dass das Cover des Romans das berühmte Fliedergemälde von der Hauptprotagonistin Ruth Liebermann darstellen soll, finde ich eine absolut klasse Idee von Sylvia Lott.

Eine wundervolle, herzergreifende Geschichte!

Marens Bücherwelt - Miss Letter am 23.12.2017
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich gebe dem Roman "Die Fliederinsel" 5/5 verdiente Herzen. Mit dem Gemälde, das seit dem Krieg als verschollen galt, wird die Geschichte von der Jüdin Ruth Liebermann im zweiten Weltkrieg neu aufgerollt. Ein fesselnder und sehr emotionaler Erwachsenenroman, den ich jedem Leser nur ans Herz legen kann! Ich verspreche ein Leseerlebnis, bei dem man das ein oder andere Tränchen vergießt und das Leben im Hier und Jetzt noch mehr schätzen lernt! Story 5/5, Charaktere 5/5 , Gefühle 5/5, Spannung 4/5, Schreibstil 5/5, Ende 5/5 Als die Urlauberin Celia durch ein tollpatschiges Missgeschick das längst verschollene Fliedergemälde in ihrem Ferienhäuschen entdeckt, kann es ihre Vermieterin Inger einfach nicht fassen. Das Fliedergemälde ihrer Mutter Ruth Liebermann ist nach vielen Jahrzehnten endlich wieder aufgetaucht. Für Inger bedeutet dieses Kunstwerk, dass sie ihrer verstorbenen Mutter ein Stück nähergekommen ist. Celia hingegen ist wahnsinnig neugierig auf die Geschichte, da sie selbst nach Fünen gereist ist, um mehr über ihren unbekannten Großvater zu erfahren und das große schwarze Loch in ihrer Ahnenreihe zu schließen. Die sympatischen Frauen setzen sich zum Tee auf die Veranda und Inger erzählt die unglaublich emotionale Geschichte über ihre Mutter Ruth. Die Jüdin Ruth, die zu Hitlers Zeiten die grausamen Seiten des zweiten Weltkrieges zu Gesicht und am eigenen Leib zu spüren bekommen hat: Die Judenverfolgung. Wer den Schreibstil von Nicholas Spark liebt, wird hier begeistert sein, denn Sylvia Lott nutzt zum Erzählen für ihre Familiengeschichte auch zwei Zeitebenen. In der Gegenwart in Dänemarkt treffen sich die beiden Frauen Celia und Inger, um mehr über Ruth Liebermann zu erfahren. Für ca. 80% der Geschichte springen wir in das Jahr 1938. Allein zu wissen, dass Ruth schon längst verstorben ist, hat mich als Leser schon schon völlig fertig gemacht. Als ich die erste Seite mit der liebenswürdigen Ruth gelesen habe, wusste ich sofort, dass auf mich eine spannende, aber auch unglaublich traurige Geschichte wartet. Ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch konnte ich nicht mehr aus den Händen legen, denn die Liebesgeschichte von Ruth und Jakob inmitten all des Schreckens und der Unmenschlichkeit hat mich sehr berührt. Ruth und Jakob sind frisch verheiratet und über beide Ohren ineinander verliebt. Ruth, begeisterte Malerin und Jakob, leidenschaftlicher Schriftsteller, genießen das Künstlerleben in der deutschen Hauptstadt Berlin und leben in den Tag hinein. 1938 erleben wir zusammen mit den herzensguten Menschen, wie die Jagd auf die Juden langsam eröffnet wird. Synagogen werden angezündet, die Kriminalität auf den Straßen steigt, die Verbote für Juden mehren sich, plötzlich heißt es: Alle Juden sind vogelfrei. Ruth und Jakob wissen, dass sie in tödlicher Gefahr schweben und entscheiden, aus Deutschland zu flüchten. Mit ihrer Flucht beginnt ein Leben voller Angst, Armut, Tränen und Hass. Doch Ruth und Jakob lassen sich nicht unterkriegen. Zwischendurch gibt es immer wieder Hoffnungsschimmer, an denen sie sich verzweifelt klammern und auf eine bessere, faire Zukunft warten. Ihr größter Wunsch: Ein Leben in Frieden. Sylvia Lott hat eine wundervolle herzergreifende Geschichte geschrieben! Im Nachwort betont die Autorin, viel und lang recherchiert zu haben. Das macht sich auf jeden Fall bemerkbar. "Die Fliederinsel" ist nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern fasst die Judenverfolgung in Deutschland und international kompakt zusammen. Ihr erzählerische Stil ist unglaublich fesselnd!Und auch, dass das Cover des Romans das berühmte Fliedergemälde von der Hauptprotagonistin Ruth Liebermann darstellen soll, finde ich eine absolut klasse Idee von Sylvia Lott.

Die Idylle trügt...

Eliza am 30.07.2017

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sylvia Lott hat ein Buch geschrieben, welches unter die Haut geht. So lieblich und schön das Cover daher kommt, so schwere Kost ist das Buch an einigen Stellen. Wer hier eine leichte Sommerlektüre erwartet, wird enttäuscht werden. Wer allerdings gerne Bücher mit Tiefgang liest, die auch zum Nachdenken anregen, der ist hier genau richtig. Wie schon gesagt, das Cover ist sehr schön und stimmungsvoll. Die Farben sind ein Traum und man hat das Gefühl den Fliederstrauch riechen zu können. Sylvia Lott erzählt in alter Manier ihre Geschichte auf zwei Zeit-Ebenen, sie kann somit wunderbar Parallelen aufzeigen und die Spannung steigern, auch dies gelingt ihr wieder sehr gut. Der Erzählstrang in der Vergangenheit hat mich wesentlich mehr bewegt, als der in der Gegenwart, auch waren mir die Figuren in der Vergangenheit näher, als die in der Gegenwart. Besonders mit Celia konnte ich nichts anfangen. Sie blieb mir den ganzen Roman lang etwas fremd. Umso mehr vereinnahmte mich Ruth, sie ist eine tolle, facettenreiche Persönlichkeit, die vor allen Dinge mit ihrer Individualität besticht. Aber auch mit Jakob, Ruths Mann, ist der Autorin ein glaubhafter Zeuge seiner Zeit gelungen. Im Mittelpunkt stehen die emigrierten Juden, die in Dänemark Zuflucht gefunden haben. Die Solidarität der dänischen Bevölkerung mit den Emigrierten und ihre Hilfsbereitschaft. Ein besonderes Augenmerk hat die Autorin auf das Schicksal der Kinder gelegt und genau dieses Schicksal geht unter die Haut. Die Geschichte wird jeweils chronologisch auf beiden Ebenen erzählt, sicherlich die Erzählung in der Vergangenheit mehr gerafft, als die der Gegenwart. Der Roman wird von der Autorin schlüssig und sehr bewegt dargestellt. Die Dialoge wirken authentisch und echt. Der Schreibstil ist flüssig, sehr angenehm zu lesen und dabei hoch emotional. Als Zielgruppe sind hier sicherlich die Leserinnen zu nennen, dennoch könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass auch geschichtlich interessierte Männer ihre Freude an dem Roman haben können, denn wie bereits erwähnt, lernt man sehr viel über Dänemark und die Menschen dort zur Zeit des zweiten Weltkrieges. Ein überaus gelungener Roman, der noch sehr lange nachhallt, weil er so ein bewegendes Schicksal in den Mittelpunkt stellt. Dieser Roman ist sicherlich keine leichte Strandlektüre, dennoch bin ich mir sicher, dass dieser Roman in diesem Sommer seine Leser finden wird. Denn unsere Geschichte ist immer ein Teil von uns und diese Geschichte dürfen wir nicht vergessen oder verdrängen, wir müssen sie lebendig halten, dies sind wir unseren Vorfahren schuldig. Eine glasklare Lese- und Kaufempfehlung von mir, ein Roman der es verdient hat, ganz viele Leserinnen und Leser zu erreichen.

Die Idylle trügt...

Eliza am 30.07.2017
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sylvia Lott hat ein Buch geschrieben, welches unter die Haut geht. So lieblich und schön das Cover daher kommt, so schwere Kost ist das Buch an einigen Stellen. Wer hier eine leichte Sommerlektüre erwartet, wird enttäuscht werden. Wer allerdings gerne Bücher mit Tiefgang liest, die auch zum Nachdenken anregen, der ist hier genau richtig. Wie schon gesagt, das Cover ist sehr schön und stimmungsvoll. Die Farben sind ein Traum und man hat das Gefühl den Fliederstrauch riechen zu können. Sylvia Lott erzählt in alter Manier ihre Geschichte auf zwei Zeit-Ebenen, sie kann somit wunderbar Parallelen aufzeigen und die Spannung steigern, auch dies gelingt ihr wieder sehr gut. Der Erzählstrang in der Vergangenheit hat mich wesentlich mehr bewegt, als der in der Gegenwart, auch waren mir die Figuren in der Vergangenheit näher, als die in der Gegenwart. Besonders mit Celia konnte ich nichts anfangen. Sie blieb mir den ganzen Roman lang etwas fremd. Umso mehr vereinnahmte mich Ruth, sie ist eine tolle, facettenreiche Persönlichkeit, die vor allen Dinge mit ihrer Individualität besticht. Aber auch mit Jakob, Ruths Mann, ist der Autorin ein glaubhafter Zeuge seiner Zeit gelungen. Im Mittelpunkt stehen die emigrierten Juden, die in Dänemark Zuflucht gefunden haben. Die Solidarität der dänischen Bevölkerung mit den Emigrierten und ihre Hilfsbereitschaft. Ein besonderes Augenmerk hat die Autorin auf das Schicksal der Kinder gelegt und genau dieses Schicksal geht unter die Haut. Die Geschichte wird jeweils chronologisch auf beiden Ebenen erzählt, sicherlich die Erzählung in der Vergangenheit mehr gerafft, als die der Gegenwart. Der Roman wird von der Autorin schlüssig und sehr bewegt dargestellt. Die Dialoge wirken authentisch und echt. Der Schreibstil ist flüssig, sehr angenehm zu lesen und dabei hoch emotional. Als Zielgruppe sind hier sicherlich die Leserinnen zu nennen, dennoch könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass auch geschichtlich interessierte Männer ihre Freude an dem Roman haben können, denn wie bereits erwähnt, lernt man sehr viel über Dänemark und die Menschen dort zur Zeit des zweiten Weltkrieges. Ein überaus gelungener Roman, der noch sehr lange nachhallt, weil er so ein bewegendes Schicksal in den Mittelpunkt stellt. Dieser Roman ist sicherlich keine leichte Strandlektüre, dennoch bin ich mir sicher, dass dieser Roman in diesem Sommer seine Leser finden wird. Denn unsere Geschichte ist immer ein Teil von uns und diese Geschichte dürfen wir nicht vergessen oder verdrängen, wir müssen sie lebendig halten, dies sind wir unseren Vorfahren schuldig. Eine glasklare Lese- und Kaufempfehlung von mir, ein Roman der es verdient hat, ganz viele Leserinnen und Leser zu erreichen.

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Monika Fuchs

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Wunderschönes Fünen - unbekanntes Dänemark

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sylvia Lott muss ich Ihnen ja nun nicht mehr vorstellen. Immer wenn sie einen neuen Roman herausbringt, muss ich ihn ganz schnell lesen. Und da sie mich bisher noch nie enttäuscht hat, bekommen Sie dann natürlich auch regelmäßig eine Besprechung zu den aktuellen Büchern von mir. Bei diesem Buch muss ich allerdings vorab eine Warnung aussprechen: ACHTUNG. Dieses Buch erweckt den Wunsch sofort nach Fünen zu reisen! Dieses Mal muss ich Ihnen so gar nichts zum Inhalt erzählen, denn der Klappentext trifft tatsächlich zu und führt einen nicht in die Irre. Und auch wenn das Cover ein wenig kitschig erscheint, passt es trotzdem gut zum Buch. Obwohl – damit will ich natürlich nicht sagen, dass das Buch kitschig sei. Das ist es nämlich überhaupt nicht! Wie meistens in ihren Romanen gibt es auch dieses Mal bei Sylvia Lott wieder eine Rahmenhandlung in der Gegenwart, während die eigentliche Geschichte in der Zeit von 1938 bis kurz nach dem Ende des 2. Weltkriegs spielt. Und dieses Mal habe ich einen gewissen Sinn in der Rahmenhandlung gesehen. Durch sie kann die Autorin die Geschichte immer dann kurz zusammenfassen oder bestimmte Richtungswechsel vornehmen, ohne zu ausführlich zu werden. Für mich ist „Die Fliederinsel“ das beste Buch, welches ich bisher von Sylvia Lott gelesen habe. Sie hat eine ausgesprochen spannende Geschichte zu erzählen. Und dabei hat sie mehrere Themen aufgegriffen, die aus einem einfachen Unterhaltungsroman für mich einen guten Unterhaltungsroman mit Anspruch gemacht haben. Ihre Geschichte um das jüdische Ehepaar Ruth und Jakob Liebermann entführt uns nach Dänemark auf die Insel Fünen. Ich wusste bis dato nicht, dass Dänemark eine ganz eigene Position während der Besetzung durch die Deutschen im 3. Reich genossen hat. Und diese Position, die von den Dänen vehement verteidigt wurde, hat mit Sicherheit vielen Menschen das Leben gerettet. Neben ihren fiktiven Hauptpersonen führt uns die Autorin auch in eine Gruppe von intellektuellen Emigranten, die sich regelmäßig bei der dänischen Autorin Karin Michaëlis getroffen haben. Wussten Sie z.B. dass die Flucht von Berthold Brecht über Dänemark verlief? Ein weiteres sehr interessantes Thema in diesem Roman ist, wie Eltern und Kinder aus dieser Zeit mit den Traumata umzugehen gelernt haben. Und wie diese Traumata noch bis in unsere Generation hineinreichen und Auswirkungen auch auf uns haben. Egal, ob die Elterngeneration Opfer oder Täter waren, haben es die Kinder dieser Zeit sehr schwer gehabt, ihre erlittenen seelischen Verletzungen zu verarbeiten, denn die Elterngeneration hat kaum bis gar nicht darüber erzählt, was ihnen widerfahren ist. Ein ausgesprochen interessantes Thema, welches Sabine Bode in ihren Sachbüchern („Die vergessene Generation“, „Nachkriegskinder“ und „Kriegsenkel„) sehr gut dargestellt hat. Es gibt noch ein 3. sehr spannendes Thema, welches ich hier aber nicht verraten will, denn dann verrate ich schon zu viel des Inhalts. Das Thema müssen sie einfach selbst entdecken. Mich hat dieses Buch von Sylvia Lott begeistert. Ich habe mit der Familie Liebermann mitgelitten und mitgefiebert. Und ich habe Anregungen bekommen, mich in ein neues Thema einzulesen – Dänemark im 3. Reich. Ein Buch, welches die Autorin empfohlen hat, habe ich mir sofort gekauft. Ich weiß nur noch nicht, wann ich es schaffe, es zu lesen.
5/5

Wunderschönes Fünen - unbekanntes Dänemark

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sylvia Lott muss ich Ihnen ja nun nicht mehr vorstellen. Immer wenn sie einen neuen Roman herausbringt, muss ich ihn ganz schnell lesen. Und da sie mich bisher noch nie enttäuscht hat, bekommen Sie dann natürlich auch regelmäßig eine Besprechung zu den aktuellen Büchern von mir. Bei diesem Buch muss ich allerdings vorab eine Warnung aussprechen: ACHTUNG. Dieses Buch erweckt den Wunsch sofort nach Fünen zu reisen! Dieses Mal muss ich Ihnen so gar nichts zum Inhalt erzählen, denn der Klappentext trifft tatsächlich zu und führt einen nicht in die Irre. Und auch wenn das Cover ein wenig kitschig erscheint, passt es trotzdem gut zum Buch. Obwohl – damit will ich natürlich nicht sagen, dass das Buch kitschig sei. Das ist es nämlich überhaupt nicht! Wie meistens in ihren Romanen gibt es auch dieses Mal bei Sylvia Lott wieder eine Rahmenhandlung in der Gegenwart, während die eigentliche Geschichte in der Zeit von 1938 bis kurz nach dem Ende des 2. Weltkriegs spielt. Und dieses Mal habe ich einen gewissen Sinn in der Rahmenhandlung gesehen. Durch sie kann die Autorin die Geschichte immer dann kurz zusammenfassen oder bestimmte Richtungswechsel vornehmen, ohne zu ausführlich zu werden. Für mich ist „Die Fliederinsel“ das beste Buch, welches ich bisher von Sylvia Lott gelesen habe. Sie hat eine ausgesprochen spannende Geschichte zu erzählen. Und dabei hat sie mehrere Themen aufgegriffen, die aus einem einfachen Unterhaltungsroman für mich einen guten Unterhaltungsroman mit Anspruch gemacht haben. Ihre Geschichte um das jüdische Ehepaar Ruth und Jakob Liebermann entführt uns nach Dänemark auf die Insel Fünen. Ich wusste bis dato nicht, dass Dänemark eine ganz eigene Position während der Besetzung durch die Deutschen im 3. Reich genossen hat. Und diese Position, die von den Dänen vehement verteidigt wurde, hat mit Sicherheit vielen Menschen das Leben gerettet. Neben ihren fiktiven Hauptpersonen führt uns die Autorin auch in eine Gruppe von intellektuellen Emigranten, die sich regelmäßig bei der dänischen Autorin Karin Michaëlis getroffen haben. Wussten Sie z.B. dass die Flucht von Berthold Brecht über Dänemark verlief? Ein weiteres sehr interessantes Thema in diesem Roman ist, wie Eltern und Kinder aus dieser Zeit mit den Traumata umzugehen gelernt haben. Und wie diese Traumata noch bis in unsere Generation hineinreichen und Auswirkungen auch auf uns haben. Egal, ob die Elterngeneration Opfer oder Täter waren, haben es die Kinder dieser Zeit sehr schwer gehabt, ihre erlittenen seelischen Verletzungen zu verarbeiten, denn die Elterngeneration hat kaum bis gar nicht darüber erzählt, was ihnen widerfahren ist. Ein ausgesprochen interessantes Thema, welches Sabine Bode in ihren Sachbüchern („Die vergessene Generation“, „Nachkriegskinder“ und „Kriegsenkel„) sehr gut dargestellt hat. Es gibt noch ein 3. sehr spannendes Thema, welches ich hier aber nicht verraten will, denn dann verrate ich schon zu viel des Inhalts. Das Thema müssen sie einfach selbst entdecken. Mich hat dieses Buch von Sylvia Lott begeistert. Ich habe mit der Familie Liebermann mitgelitten und mitgefiebert. Und ich habe Anregungen bekommen, mich in ein neues Thema einzulesen – Dänemark im 3. Reich. Ein Buch, welches die Autorin empfohlen hat, habe ich mir sofort gekauft. Ich weiß nur noch nicht, wann ich es schaffe, es zu lesen.

Monika Fuchs
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4/5

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine bewegende Geschichte in einem kleinen Ferienhaus in Dänemark. Schön zu lesen und zum Mitfühlen mit den Charakteren. Für jeden, der gerne schöne Romane mit Familiengeschichten liest.
4/5

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Eine bewegende Geschichte in einem kleinen Ferienhaus in Dänemark. Schön zu lesen und zum Mitfühlen mit den Charakteren. Für jeden, der gerne schöne Romane mit Familiengeschichten liest.

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