Meyla ist fassungslos, als der Kronprinz des Landes sie beschuldigt, seine Verlobte vergiftet zu haben. Gemeinsam mit einem Bauern, der davon träumt, ein Ritter zu sein, und einer handvoll weiterer Gefährten begibt sie sich auf eine abenteuerliche Reise durch die mystische Landschaft Lýsistratas. Ziel ist es, die sagenumwobene Blaue Blume zu finden, das einzige, was die zukünftige Prinzessin noch retten kann. Dabei begegnet Meyla nicht nur allerlei Geschöpfen aus ihrem Lieblings-Legendenbuch, sondern auch loyalen Freunden und der einzig wahren Liebe.
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Eine abenteuerliche Reise mit liebevollen Charakteren
Monika Schulze am 05.01.2020
Bewertungsnummer: 1281123
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Meine Meinung:
Ich liebe Highfantasy. Geschichten rund um Könige und Ritter, um abenteuerliche Reisen und Legenden faszinieren mich schon immer, deswegen wollte ich unbedingt „Die Legenden Lýstistratas“ lesen.
Den Prolog kann man anfangs nicht wirklich einordnen, er macht aber auf jeden Fall neugierig auf die Geschichte und zeigt, dass jede Menge Magie in diesem Buch steckt.
Voller Vorfreude stürzte ich mich also weiter in dieses Abenteuer und lernte dort zuerst Meyla kennen, die mit dem Kronprinzen eine Affäre hat, die damit endet, dass er mit einer anderen verlobt wird. Schnell wird klar, dass Meyla eine ungewöhnliche junge Frau ist. Obwohl wir uns in einem mittelalterlichen Setting widerfinden, ist sie eine fortschrittliche Frau, die es gar nicht einsieht, sich einem Mann unterzuordnen. Sie trägt Hosen, beherrscht Pfeil und Bogen und tut und sagt, was sie möchte. Als sie ihren Frust über die Verlobung bzw. das Angebot des Prinzen schließlich in einer Schänke erträgt, war es um mich völlig geschehen, denn spätestens jetzt wurde mir klar, dass ich eine ungewöhnliche Geschichte mit einzigartigen Charakteren vor mir hatte.
Dann trifft man in der Geschichte auf Balfour, einen Bauern, der ein Ritter sein will und alles für seinen Traum tut. Auch er passt in keine Schublade, im Gegenteil: Er zeigt, dass jeder sein Glück selbst in die Hand nehmen kann und für sein Schicksal verantwortlich ist, was ich als unglaublich schöne Botschaft empfand.
Meyla und er haben auch nicht gerade einen tollen Start. Ihre erste Begegnung sorgt aber für ordentlich Humor und ich mag die Kappeleien zwischen den beiden wirklich total gerne. Das lockert die Situation auch immer wieder auf, so dass das Buch nicht zu schwermütig wird.
Auf der Suche nach der Blauen Blume müssen die Gefährten auch einige Abenteuer und Gefahren bestehen. Sie begegnen fantastischen Geschöpfen und lernen neue Leute kennen. Hier zeigt Tanja Steinborn wieviel Fantasie sie wirklich hat, denn nicht nur die Blaue Blume bekommt ihre eigene, schöne und spannende Legende, sondern auch jede Figur, denen Meyla, Balfour und die anderen über den Weg laufen. Ich liebe es, wenn es Geschichten hinter der Geschichte gibt, wenn die Ereignisse und Charaktere mit Legenden hinterlegt werden. Dadurch kann man noch tiefer in die Geschehnisse eintauchen und sich völlig darin verlieren. Doch obwohl die Geschichte von Anfang bis Ende voller interessanter Begegnungen war, sich die Lage immer weiter zuspitzt und deswegen auch durchgehend spannend ist, waren es doch die Figuren, die dieses Buch für mich zu etwas Besonderem gemacht haben.
Jeder Charakter trägt nicht nur etwas zur Gesamtgeschichte bei, sondern hat seine eigenen Hintergründe, seine eigene Geschichte, die ihn ausmacht. Sie haben ihre Wünsche, Träume, ihre Prinzipien, aber auch ihre Geheimnisse und Schwächen. Die Begegnungen mit anderen, ihre Erfahrungen lassen sie eine Entwicklung durchmachen, die sie am Ende verändert. Ich finde es sehr schön zu beobachten, wie die einzelnen Charaktere an ihren Aufgaben wachsen, aber auch, wie die kleine Gruppe zusammenwächst, sich gegenseitig unterstützt und den anderen so nimmt, wie er ist. Gerne wäre ich Teil dieser Gruppe geworden und hätte mich gemeinsam mit ihnen ins Abenteuer gestürzt.
Das Ende konnte ich erst einmal genießen, meine Nerven waren aber gleichzeitig zum Zerreißen gespannt, da Tanja Steinborn mit ihrem Epilog noch einmal den Grundstein für ein neues Abenteuer legt, auf das ich mich schon unglaublich freue.
Fazit:
„Die Legenden Lýsistratas – Auf der Suche nach der Blauen Blume“ ist ein Buch, das das Herz eines Highfantasyfans höher schlagen lässt. Hier bekommt man Abenteuer, Spannung, fantastische Wesen, ein mittelalterliches Setting, liebevolle Charaktere und jede Menge Emotionen. Ich konnte mich kaum losreißen, so sehr nahm mich dieses Leseabenteuer gefangen und am Ende wollte ich die Gruppe gar nicht mehr gehen lassen und freue mich sehr auf eine weitere Reise mit ihnen.
Wenn einer eine Schiffreise unternimmt kann er viel erleben!
Rajets Fantastische Leseseite aus Grünberg am 23.01.2020
Bewertungsnummer: 1286393
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Während sich Meyla und Balfour auf eine kühne Schiffsreise begeben, um ihr Versprechen zu halten und die Fischerstadt Gandála aus den Klauen des Roten Zauberers zu befreien, hat die Familie Dunham daheim ganz andere Sorgen: Wer hat den magischen Bannkreis um den Bauernhof gebrochen? Was will der königliche Besuch in ihrem Dorf? Und wieso ist der Wald plötzlich nicht mehr dort, wo er hingehört?
Der Schreibstil ist gut zu lesen und flüssig, magisch und fantastisch.
Das Cover zeigt einen Dreimaster, daneben schwebt ein geöffnetes Buch. Das Buch und der Hintergrund (hinter dem Schiff) sind hell gehalten was zum Rand in Schwarz übergeht Wunder schön auch die Schmuck Elemente in den Ecken. Passt gut zum Romaninhalt
Der Klappentext macht neugierig auf einen zweiten Band einer Fantastischen Reihe.
Fazit:
Die Autorin schickt uns in ihrem Roman in eine Mittelalterliche Welt, mit vielen Legenden, Mythen und Märchen rund um das Land Lysistratas, dem tollen und detailreichen Schreibstil (genau das richtige Maß – nicht zu viel und nicht zu wenig) und nicht zuletzt die humorvollen Gespräche der Hauptprotagonisten konnte dieser 2.Teil der Reihe bei mir punkten.
Mit von Partie sind auch diesmal Meyla Vending (sedhr sympathisch), Balfour (Bauer aus Seoras), Aidan, und Gleann. Anders als beim ersten Teil sind die Freunde nicht auf der Suche nach der blauen Blume, sondern wollen den Menschen in der Fischerstadt Gandala zu Hilfe eilen. Auf der Reise muss sich jeder von ihnen seinen Geistern stellen!
Aber auch die übrige Familie Dunham muss sich deinigen Herausforderungen stellen. Steckt hinter allem der rote Zauberer?
Spannend und abwechslungsreich durch das einflechten der Mythen und Legenden sowie dem Zusammenspiel der Protagonisten, Humor ist garantiert. Fantasy und Märchenfans kommen voll auf ihre Kosten. Auch ich konnte mich für den 2.Teil begeistern und vergebe gerne 5 Sterne.
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