Produktbild: Arthur Schnitzler

Arthur Schnitzler Anatom des Fin de Siècle

3

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

03.03.2017

Verlag

Verlag Kremayr & Scheriau

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

2428 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783218010771

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Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

03.03.2017

Verlag

Verlag Kremayr & Scheriau

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

2428 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783218010771

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  • Buchgespenst

    4/5

    09.04.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Literatur und Biografie

    Arthur Schnitzler – der Autor des Fin de Siècle, der der Gesellschaft den Spiegel vors Gesicht hielt und selbst in ihr gefangen war. Als Mediziner trat er in die Fußstapfen seines Vaters, als Autor folgte er seinem inneren Drang und als Mensch war er ein Gefangener der schizophrenen, strengen bürgerlichen Konventionen. Der vorliegende Band verwebt biografische Momente mit Schnitzlers literarischem Schaffen. Gesellschaftliche Hintergründe und geschichtliche Ereignisse spielen dabei eine genauso große Rolle wie Schnitzlers persönliches Leben. Seine Werke werden detailliert vorgestellt mit Inhalt, Motivation ihrer Entstehung, der zeitgenössischen Aufnahme und der ihnen heute zugemessenen Bedeutung. Das fördert einerseits das Verständnis des Lesers, doch andererseits führt es zu langatmigen Wiederholungen und ermüdender Ausführlichkeit. Briefe und Tagebucheinträge sowie Fotografien lockern die Lektüre auf und geben dem Leser ein Gefühl für den Menschen Schnitzler und seine Zeit. Die politische und gesellschaftliche Rolle der Juden ist ebenfalls ein Element, das hier in seiner Bedeutung für Schnitzler und der geschichtlichen Entwicklung gründlich beleuchtet wird. Interessant geschrieben und mit ausführlicher Bibliographie lädt das Buch zum Weiterschmökern ein. Trotz allem bleibt ein großer Kritikpunkt: eine Biografie liegt hier nicht vor! Wie in der Einleitung bereits formuliert, ist dieses Buch als Bergleitband der Gesammelten Werke gedacht. Der historische Kontext und die Entstehungsgeschichte zu Schnitzlers Werken steht hier im Mittelpunkt sowie Schnitzlers österreichisch-jüdische Identität – deswegen auch die immer wieder ausführlichen Ausflüge zur Problematik der Juden im Kaiserreich, im Ersten Weltkrieg und wie alles schließlich nach Schnitzlers Tod in der Katastrophe münden konnte. Seine biografischen Momente sind auf diese Bezugspunkte beschränkt. Damit liegt hier ein interessanter literaturwissenschaftlicher Ansatz vor, doch wer eine Biografie sucht, sollte zu anderen Werken greifen.

  • leserattebremen

    aus Berlin

    3/5

    02.05.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    In seinem Buch zu „Arthur…

    In seinem Buch zu „Arthur Schnitzler. Anatom des Fin de Siècle“ setzt sich Max Haberich intensiv mit Leben und Werk des Autors auseinander. Dies geschieht unabwendbar auch vor dem politischen Hintergrund von Schnitzlers Lebenszeit und betrachtet dabei auch den Einfluss von Schnitzlers Gegenwart auf seine Werke. Als Untertitel trägt das Buch den Begriff „Biographie“, was ich jedoch nicht gut gewählt finde. Im Gegenteil handelt es sich bei dem Buch eher um eine Aufsatzsammlung, die sich mit dem Werk Schnitzlers zwar intensiv auseinandersetzt, jedoch nur wenig Einblick in das private Leben von Arthur Schnitzler gibt. Besonders die zu Beginn langwierige Aufzählung der frühen Stücke von Schnitzler mit Inhaltsangabe empfand ich beim Lesen als zu langatmig, während an späterer Stelle des Buches relativ viel Vorwissen über die Veröffentlichungen von Schnitzler vorausgesetzt wird, um den Abschnitten folgen zu können. Besonders das Zusammenspiel von Schnitzler mit berühmten Personen seiner Zeit wie Hoffmansthal und Freud kommt für mich in dem Buch viel zu kurz, auch seine persönlichen Beweggründe für Entscheidungen sind wenig ausgearbeitet. Das ist besonders Schade, da Schnitzler Zeit seines Lebens intensiv Tagebuch führte und daher viel mehr Material dagewesen wäre, als hier genutzt wurde. Alles in allem handelt es sich meiner Meinung nach bei diesem Buch mehr um ein Werk, dass sich Literaturwissenschaftler richtet, quasi als Kommentar zu Schnitzlers gesammelten Werken, keinesfalls jedoch um eine für fachfremde Leser gut aufbereitete Biographie. Daher konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen.

  • Sikal

    2/5

    20.04.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Arthur Schnitzler – eine Werksergänzung

    Der österreichische Schriftsteller Arthur Schnitzler (1862 – 1931) gilt als einer der bedeutendsten Dramatiker seiner Zeit und Vertreter der Wiener Moderne. Neugierig auf den Menschen hinter den vielfach gerühmten Werken, wie z.B. „Der Reigen“, „Professor Bernardi“, Lieutnant Gustl“ freute ich mich auf die Biografie von Max Haberich. Doch was soll ich sagen – erst quälte ich mich Kapitel für Kapitel durch dieses Buch (den Ausdruck Biografie möchte ich gar nicht verwenden) und nun fällt es mir schwer, dies sachlich zu rezensieren. Nachdem es anfangs eine knappe Einleitung gibt, die politischen Wirrungen und bereits aufkommenden antisemitischen Neigungen mit Details aus Schnitzlers Leben vernetzt werden, wurde bald klar, dass der Autor mich mit seinem Herangehen an dieses Werk nicht beeindrucken kann. Die ausführlichen politischen Hintergründe fand ich sehr gelungen, eingebettet darin die unterschiedlichen Ansichten der Politiker, die Unterscheidung zwischen „guten“ und „schlechten“ Juden sowie auch das Heraushalten Schnitzlers aus diversen politischen Auseinandersetzungen. Positiv hervorheben möchte ich auch die Auszüge aus den Tagebüchern Schnitzlers sowie die Korrespondenz mit seiner Frau Olga, die einen tieferen Einblick in Charakter und den Menschen Schnitzler zulassen. Leider wurden diese Sequenzen äußerst kurz gehalten, der Fokus des Autors liegt meist auf den Werkszusammenfassungen und die Aneinanderreihung eben dieser. Hier werden jeweils kurze private Begegnungen, Einblicke oder Schicksale erwähnt, die Schnitzler dann jeweils in den unterschiedlichen Werken „verarbeitet“. Hier wird erkennbar, dass das Buch weit von einer Biografie entfernt ist. Diese Inhaltsangaben bzw. Zusammenfassungen der Werke nehmen den Hauptpart ein, die Persönlichkeit des Dramatikers bleibt bis zuletzt wie ein Schatten. Ebenso für Verwirrung sorgen teilweise die Kapitelüberschriften, die letztendlich dem Inhalt nicht gerecht werden. Erwartet hätte ich mir Verbindungen mit zeitgenössischen Mitstreitern, seine Zusammenkünfte und Bekanntschaft wie z.B. mit Freud oder Hoffmannsthal. Doch stattdessen wurde des Öfteren auf bereits bekannte bzw. anderweitig erwähnte Forschungen verwiesen. Ist es eine Voraussetzung, um dieses Buch lesen zu können, bereits ein Schnitzler-Kenner zu sein? Mehrmals wurde hier dieser Eindruck vermittelt. Die eigentliche Zielgruppe dieses Buches konnte ich bis zuletzt nicht ausmachen, denn für ein Fachpublikum ist es wohl zu oberflächlich und der „normale“ Leser will keine Aneinanderreihung von Inhaltsangaben, denn hier kann man ja dann die Werke auch eigenständig lesen. Vielleicht eine Ergänzung zum Gesamtwerk? Das wäre für mich noch die einzig schlüssige Erklärung, doch so richtig schlau wurde ich nicht.

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