Produktbild: Signor Rinaldi kratzt die Kurve

Signor Rinaldi kratzt die Kurve Roman

9

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

22.09.2017

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

2678 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Luis Ruby

Sprache

Deutsch

EAN

9783961615032

Beschreibung

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

22.09.2017

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

2678 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Luis Ruby

Sprache

Deutsch

EAN

9783961615032

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  • Rei Shimura

    5/5

    23.05.2025

    eBook (ePUB)

    Geballte Ladung an Sarkasmus und schwarzem Humor

    Die ersten Seiten des Buches haben mich sehr überrascht. Denn auf diesen Seiten geht es darum, dass Pietro Rinaldi sich das Leben nehmen möchte. Wobei die Überraschung durchaus eine positive war. So traurig und deprimierend das Thema Selbstmord auch ist, Autor Lorenzo Licalzi beschreibt dies auf eine Art und Weise, die mich zum Lachen gebracht hat. Der Protagonist Pietro Rinaldi ist ein herrlich schrulliger, alter Kauz, wie er im Buche steht. Er hat eine Abscheu gegen quasi alles und jeden und scheut sich auch nicht diese Meinung lautstark kundzutun. Er nimmt sich dabei, weiß Gott, kein Blatt vor den Mund. An manchen Stellen fühlt man sich vielleicht ein klein wenig vor den Kopf gestoßen, vor allem wenn man feststellt, dass man vielleicht selbst ein paar der Verhaltensweisen an den Tag legt, die Pietro so verteufelt. Trotzdem ist das Ganze so herrlich humoristisch, dass man einfach lachen muss. Wobei das selbstverständlich wie immer eine Frage des Geschmacks ist und Menschen, die mit Sarkasmus und schwarzem Humor nichts anfangen können, sollten wohl besser die Finder von diesem Buch lassen. Eine der Beschreibungen, die ich im Vorfeld zu dem Buch gelesen habe, lautete: Liebenswertes Roadmovie. Den Satz kann ich nur unterschreiben, wenn auch auf der Reise objektiv betrachtet relativ wenig passiert. Nicht so wie man es aus den Hollywood Filmen kennt, wo sich bei einem Roadmovie meistens die Ereignisse überschlagen. Es geht hier viel mehr um die kleinen Dinge, um Veränderungen im Inneren der beiden Hauptpersonen Pietro und Diego. Um ein zurückfinden ins Leben, auch wenn man das Gefühl hat, dass das Leben gerade eine Sackgasse und eine Einbahnstraße ist. Die Geschichte an sich ist eigentlich nicht besonders aufregend oder spannend. Wie bereits oben erwähnt, dafür passiert auf ihrer Reise von Genua nach Rom einfach zu wenig. Trotzdem hat der Autor es geschafft, einen Roman zu verfassen, der den Leser oder die Leserin alle Bandbreite der Emotionen fühlen lässt und einen tief bewegt oder bewegen kann. Man muss sich natürlich darauf einlassen und ein klein wenig hinter die Kulissen schauen. Mir persönlich war der Roman an keiner Stelle zu langatmig und ich habe wirklich jedes einzelne Wort genossen und hätte noch gern mehr über Pietro, Diego und natürlich auch Sid erfahren. Der äußerst pointierte und manchmal auch freche Schreibstil, meine Hochachtung auch an den Übersetzer Luis Ruby, hat dazu maßgeblich beigetragen. Das Buch ist meiner Meinung nach äußerst humorvoll, kommt aber ohne flache Witze aus, sondern besticht mit gut eingesetzter Situationskomik. "Signor Rinaldi kratzt die Kurve" ist ein tragisch-komischer Roman, der mich berührt und begeistert hat.

  • Mareike Kollenbrandt

    aus Jülich

    5/5

    19.05.2018

    eBook (ePUB)

    Selbstmord lässt sich auch verschieben...

    Nachdem ich die ersten Seiten lang überhaupt nicht in die Geschichte reingekommen bin, ist " Signor Rinaldi kratzt die Kurve " jetzt schon eins meiner absoluten Lieblingsbücher 2018. Ähnlich wie in " Willems letzte Reise " geht es auch hier um Grossvater und Enkel. Pietro, der Grossvater, hat sich vorgenommen, an seinem 80. Geburtstag zu sterben, zu lang hat sein Leben schon gedauert, es macht keinen Spass mehr. Doch dann macht ihm seine Tochter einen Strich durch die Rechnung: Sie muss dringend mit ihren Mann nach Paris , da die Schwiegermutter verstorben ist. Pietro soll sich um Diego, den Teenie Enkel und Sido, den unmöglichen Hund der Familie kümmern. Da man Selbstmorde auch verschieben kann, lässt sich Pietro breitschlagen. Doch dann schlägt das Schicksal erbarmungslos zu. Um Diego unterzubringen, muss er ihn nach Rom zu seinem fremden Onkel bringen, der seit Jahren mit seiner Familie zerstritten ist. Pietro , Diego und Sido fahren los, mit der Göttin, Pietros altem Cabrio. Auf der Fahrt kommen sie sich wieder näher und erfahren einiges aus dem Leben des jeweils anderen. Skurille Begegnungen und nicht zuletzt die Geschichte des noch fremden Onkels , geben dem Roman eine überraschende Wendung. Mich hat es wirklich sehr überrascht, wie lebhaft und interessant dieser Roman nach den ersten, etwas zähen Seiten wurde. Wunderbar erzählt!

  • Bewertung

    aus Eckernförde

    5/5

    14.05.2018

    eBook (ePUB)

    Ein wunderbarer Roman

    Meine Meinung: Ein wunderbarer Roman In diesem Buch geht es um den Schriftsteller Pietro Rinaldi, der mit seinem Leben abgeschlossen hat, immerhin ist er ja schon 80. Und seine Frau lebt ja auch nicht mehr. Er will nicht mehr da sein. Nicht mehr schreiben und auch keine Penne mehr kochen. Treu nach seinem letzten Buchtitel sagt er nun wohl: „Leckt mich doch alle am Arsch“ Pietro ist schon ein komischer Kauz mit einer merkwürdigen Art von Humor. Aber dieses Buch ist kein Roman zum permanenten Kaputtlachen. Es ist eine oftmals ernste und traurige Geschichte, die aber teils trotzdem humorvoll erzählt wird. Und das ist das Geniale an diesem Buch. Ja, Pietro ist ein Muffelkopf, das kann man nicht bestreiten. Aber ein unglaublich liebenswerter Muffelkopf, so lieb das man eigentlich von Anfang an hofft, das er seine Pläne doch noch auf Eis legt. Ob er dies allerdings tut, bleibt natürlich bis zum Ende offen und wird hier natürlich nicht verraten. Ich mag diesen Roman total, er erfüllte genau das was ich erwartet habe und war nicht eine Minute langweilig. Zeigt er doch auf eine wunderschöne Weise, das man selbst Dinge die man sich fest vorgenommen hat, in diesem Fall tatsächlich das Sterben, vielleicht doch noch mal überdenken sollte. Dieses Buch berührt unglaublich, es ist einmalig emotional und voller berührender Szenen. Es durchfährt einen soviel: Freude, Trauer und auch eine große Nachdenklichkeit. Aber es ist auch sehr lustig manchmal und zeigt einem gleichzeitig wie tragisch aber auch wie schön das Leben sein kann. Die Erzählweise hat mich auch sehr berührt. Es ist mit so vielen kleinen, aber wunderschönen Details gespickt, das hat mir sehr gefallen, ebenso die Beschreibung der italienischen Landschaft Ein außergewöhnlich gutes Buch, so berührend das man es unbedingt lesen sollte 5 von 5 Punkten

  • dieUnkaputtbare

    aus Kiel

    5/5

    12.05.2018

    eBook (ePUB)

    Ein wunderbarer Roman In…

    Ein wunderbarer Roman In diesem Buch geht es um den Schriftsteller Pietro Rinaldi, der mit seinem Leben abgeschlossen hat, immerhin ist er ja schon 80. Und seine Frau lebt ja auch nicht mehr. Er will nicht mehr da sein. Nicht mehr schreiben und auch keine Penne mehr kochen. Treu nach seinem letzten Buchtitel sagt er nun wohl: „Leckt mich doch alle am Arsch“ Pietro ist schon ein komischer Kauz mit einer merkwürdigen Art von Humor. Aber dieses Buch ist kein Roman zum permanenten Kaputtlachen. Es ist eine oftmals ernste und traurige Geschichte, die aber teils trotzdem humorvoll erzählt wird. Und das ist das Geniale an diesem Buch. Ja, Pietro ist ein Muffelkopf, das kann man nicht bestreiten. Aber ein unglaublich liebenswerter Muffelkopf, so lieb das man eigentlich von Anfang an hofft, das er seine Pläne doch noch auf Eis legt. Ob er dies allerdings tut, bleibt natürlich bis zum Ende offen und wird hier natürlich nicht verraten. Ich mag diesen Roman total, er erfüllte genau das was ich erwartet habe und war nicht eine Minute langweilig. Zeigt er doch auf eine wunderschöne Weise, das man selbst Dinge die man sich fest vorgenommen hat, in diesem Fall tatsächlich das Sterben, vielleicht doch noch mal überdenken sollte. Dieses Buch berührt unglaublich, es ist einmalig emotional und voller berührender Szenen. Es durchfährt einen soviel: Freude, Trauer und auch eine große Nachdenklichkeit. Aber es ist auch sehr lustig manchmal und zeigt einem gleichzeitig wie tragisch aber auch wie schön das Leben sein kann. Die Erzählweise hat mich auch sehr berührt. Es ist mit so vielen kleinen, aber wunderschönen Details gespickt, das hat mir sehr gefallen, ebenso die Beschreibung der italienischen Landschaft Ein außergewöhnlich gutes Buch, so berührend das man es unbedingt lesen sollte 5 von 5 Punkten

  • Bewertung

    aus Wien

    3/5

    30.08.2018

    eBook (ePUB)

    Ist man irgendwann zu alt zum Leben?

    3,5 Sterne Der Titelheld ist zugleich Ich-Erzähler des Romans, ein des Lebens überdrüssiger Zyniker, der mit beißendem Spott beschreibt wie ihm die Mehrheit aller Menschen in seiner näheren aber auch ferneren Umgebung auf den Sack gehen. Als Misanthrop möchte ich ihn aber dennoch nicht bezeichnen, dafür hat er sich einen viel zu herrlichen Humor bewahrt! Nun also hat er, nachdem er gerade das stolze Alter von 80 erreicht hat, beschlossen freiwillig aus dem Leben zu scheiden. Es gibt für ihn anscheinend nichts mehr, wofür sich das Leben lohnt. Und er will auf gar keinen Fall als Pflegefall enden, und dann wäre es sowieso schon zu spät noch selbst Hand an sich zu legen. Rinaldi legt seine Gedankengänge derart vernünftig und schlüssig dar, dass ich im ersten Moment gar keine Gegenargumente hatte. Aber so ein 'Gegenargument' kommt dann ja doch, in Form seines Enkels Diego, um den er sich kurzfristig kümmern muss, und mit dem er schließlich eine Fahrt nach Rom unternimmt. Ab dieser Stelle wird das Buch vom Thema her auch deutlich ernster, das hat mich erstmal sehr überrascht und aufgrund persönlicher Erfahrungen damit war ich da auch emotional berührt. Vom Klappentext erwartete ich ein Roadtrip-Buch, bei dem sich Rinaldi und Diego näher kennen lernen. Es war auch ein Roadtrip, für meine Begriffe aber doch irgendwie zu wenige "Stationen" bzw. Ereignisse, oder wenigstens kleine Anekdoten. Und ich habe auch nicht das Gefühl gehabt, Diego sehr viel näher kennen gelernt zu haben. Sicherlich auch deshalb, weil ja alles aus der Sichtweise des Großvaters geschrieben ist. Hat er also seinen Enkel auch nicht näher kennen gerlernt. Ein bißchen wohl schon, er sagt es zumindest mehrmals, dass er dieses oder jenes bisher nicht über Diego gewusst hatte. Dennoch blieb der Junge für mich eine Randfigur, erst im Epilog konnte ich mir dann ein Bild von ihm formen. Dennoch war es eine große Freude, einen humorigen Blick auf das Leben aus der Warte eines 80jährigen zu erhalten. Besonders die Stelle an der er darüber redet, dass man immer denkt (egal wie alt man ist): vor 10 Jahren war ich noch ein Jungspund - obwohl man sich damals vor 10 Jahren auch schon alt gefühlt hatte. Aber verglichen mit jetzt... Das sollte man sich vielleicht öfter mal vor Augen halten, wenn man mal wieder denkt "hach, ich bin so alt, mein Leben schon bald vorbei".

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    Karsten Rauchfuss

    Thalia Oldenburg – Schlosshöfe

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    4/5

    19.06.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Reise gespickt mit viel Gefühl,...

    Ein Reise gespickt mit viel Gefühl, Liebe und menschlichen Weisheiten. Diese Geschichte wird man so schnell nicht vergessen.

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