Die Eurokrise 2010. Entstehung und Bewältigung
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
10.11.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
416 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668338524
Der Wahlkampf zur Europawahl im Mai 2014 hat einmal mehr gezeigt, dass auch vier Jahre nach dem akuten Ausbruch der sogenannten Eurokrise mit ihren schwerwiegenden Folgen gekämpft wird. Deutlich wurde dies zum einen in Diskussionen führender Politiker zur konstitutionellen Weiterentwicklung des Staatenbundes aber auch in dem Anstieg der Anzahl von Bürgerinnen und Bürgern, die sich bereits vor der Wahl zu eurokritischen und tendenziell rechtspopulistischen Parteien bekannt haben.
Diese Euroskepsis scheint in großem Maße in der seit 2010 anhaltenden Krise der Euro-Zone begründet. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit in Krisenländern wie Spanien, Portu-gal und Griechenland sowie strikte Sparauflagen der Regierungen führen zu großem Unmut in der europäischen Bevölkerung. Problematisch scheint jedoch vor allem, dass sowohl auf Ebene der Nationalstaaten als auch auf supranationaler Ebene bisher kein Konsens bezüglich politischer Konsequenzen und Maßnahmen gefunden wurde. Um jedoch langfristige Lösungsstrategien zur Stabilisierung der gemeinsamen Währungszone zu finden, muss zunächst einmal Klarheit in Hinblick auf die Auslöser, aber auch in Bezug auf die Wegbereiter der Krise geschaffen werden. Denn hingegen der weitver-breiteten Annahme, dass sich jene einzig und allein auf die Sphäre der Finanzmärkte und Spekulationsgeschäfte fahrlässig handelnder Banker zurückführen ließe, spielen mitunter auch strukturelle Missstände der Märkte eine zentrale Rolle.
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