Der Wandel der Jenseitsvorstellung im Vergleich zwischen Homer, Hesiod und Platon
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Sprache:Deutsch
13,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
02.11.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
897 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656043843
Die Vorstellung des Jenseits beschäftigt die Menschen schon seit sie existieren. Grund hierfür ist wahrscheinlich die Tatsache, dass der Tod unausweichlich für den Menschen als sterbliches Wesen ist. Doch so ungewiss die Situation nach dem Tod ist, so vielfältig sind auch die Vorstellungen vom Leben nach dem Tod, wenn es überhaupt dergleichen gibt. Da es keine absolute Wahrheit gibt, konnten sich viele verschieden Überzeugungen entwickeln, verändern und neu konstruieren. Daher möchte ich in dieser Arbeit einen kleinen Auszug von Jenseitsvorstellungen anbieten, um den Wandel vom Glauben und der Vorstellung an das Jenseits innerhalb weniger Generationen deutlich zu machen. Ich werde zunächst die Schilderungen Homers über das Totenreich und sein Elysium in der Odyssee und der Ilias darstellen und dann mit Hesiods Tartaros und seinen Inseln der Seligen in der Theogonie und in Werke und Tage fortfahren. Da beide noch in der gleichen Tradition stehen, stelle ich ihnen abrundend Platons Seelenlehre in der Gorgias und im Phaidon gegenüber, welche sich deutlich von Homer und Hesiod abgrenzt. Mit seiner revolutionären Idee von der Seelenwanderung bereitet er den Boden für unsere heutige christliche Auffassung von der Trennung von Körper und Seele und von einem Leben nach dem Tod.
Als Grundlage meiner Arbeit benutze ich Werke von Homer, Hesiod und Platon, sowie Literatur von L. Radermacher, Rainer Foß und einen Zeitschriftenartikel von Christoph Horn.
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