'Vergangenheit, die nicht vergehen will' - Günter Grass und das 'Dritte Reich'
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
16.03.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
98 (Printausgabe)
Dateigröße
926 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640869145
Dieser Auszug entstammt einer Rede des Schriftstellers Günter Grass, die den Titel Schreiben nach Auschwitz trägt. Er setzt sich darin mit der deutschen Schuld an der nationalsozialistischen 'Endlösung' der NS-Zeit auseinander und folgert, dass sich die historische Schuld der Deutschen durch einen gegenwärtigen Charakter auszeichne sowie dass die Verdrängung oder Bewältigung der aus dem Verbrechen resultierenden Schande ausgeschlossen sei. (...)Die immanente Kritik in Grass' Rede muss im Kontext des sogenannten 'Historikerstreits' von 1986 betrachtet werden. Im Fokus der Mediendebatte um den zukünftigen "gesellschaftspolitischen und historiographischen Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit" stand die Frage nach der Einzigartigkeit der nationalsozialistischen Judenvernichtung. (...) Grass erweist sich offensichtlich als Gegner einer solchen Historisierung der NS-Vergangenheit: Die Beschäftigung mit seiner Persönlichkeit und seinen Werken scheint prädestiniert, um einen Eindruck über ein gegenteiliges Konzept im Umgang mit dem Nationalsozialismus zu gewinnen gewinnen.
INHALT:
1. Einleitung
2. Stand der Grass-Forschung
3. Vorbemerkung zur Auswahl der Grass-Texte
4. "Schreiben gegen das Vergessen"
4.1 Günter Grass u. die NS-Vergangenheit
4.2 Vergegenwärtigung des Vergangenen
5. Das 'Dritte Reich' u. die Deutschen: Eckpunkte in Grass'
Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit
5.1 Die Unfähigkeit der Deutschen zur Auseinandersetzung
5.1.1 Ausgebliebene Aufarbeitung u. Schuldverdrängung
5.1.2 Die Schuld der Mitläufer
5.2 "Das hört nicht auf. Nie hört das auf": Das Nachwirken der
Vergangenheit
5.2.1 Streben nach Einheit
5.2.2 Radikalismus von rechts
6. Fazit u. Ausblick
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