Hegemonie und Handel: Theorie hegemonialer Stabilität und multilaterale Handelsliberalisierung
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
31.08.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
23 (Printausgabe)
Dateigröße
1228 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640996186
Das Scheitern der Doha-Runde stellt wenn auch nicht die WTO aufgrund ihrer institutionellen Relevanz doch den multilateralen Liberalisierungsansatz und seine Prinzipien infrage, da zunehmend regionale Handelsabkommen an die Stelle multilateraler Lösungen treten. Der wissenschaftliche Diskurs hat sich bereits eingehend mit den Gründen des Scheiterns beschäftigt und u.a. die wachsende Mitgliederanzahl, wachsende Komplexität, Erweiterung der Verhandlungsgegenstände und die veralteten Verhandlungsstrukturen als Gründe ausgemacht. Die Hausarbeit beleuchtet einen Ansatz, dem im aktuellen Diskurs in der Regel wenig Beachtung beigemessen wird. Sie untersucht die Erklärungskraft der Idee der Theorie hegemonialer Stabilität, einer Theorieperspektive, die bereits seit den 1980er Jahren (vielleicht voreilig) als antiquiert gilt und Veränderungen des internationalen ökonomischen Systems anhand veränderter relativer Machtverteilung zwischen Staaten zu erklären versucht. Behauptet wird ein positiver Zusammenhang zwischen der Existenz eines hegemonialen Staates und der Stabilität in einem offenen, kooperativen System. Die zu prüfende These der Hausarbeit lautet: Spezifische Machtkonstellationen zwischen Staaten bestimmen die Stabilität und Koope-rationsbereitschaft innerhalb der Handelsordnung (GATT/WTO).
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