Häusermord
Fälle für Wolf Nowak Band 1

Häusermord

Ein Fall für Wolf Nowak

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Beschreibung

Revierinspektor Nowak bekommt statt seines Frühstücks einen menschlichen Arm auf den Kaffeehaustisch. In der flirrenden Sommerhitze nimmt er die Ermittlungen in einem Mord ohne Leiche auf.

Die Spur führt in ein altes Miethaus, das kürzlich den Besitzer gewechselt hat. Waschmuth will vor allem eines: Viel Geld mit den Wohnungen machen. Er scheut vor nichts zurück, um die Altmieter los zu werden. Einen Teil des Hauses haben Punks besetzt, unter ihnen findet Nowak überraschend seine Jugendliebe Antonia wieder.

Noch ahnt Nowak nicht, dass er Antonia mit seinen Ermittlungen in tödliche Gefahr bringt. Kann er das Rätsel lösen, bevor ein weiterer Mord geschieht?

Ein authentischer Kriminalroman vor der Kulisse des sich verändernden Wiens im 21. Jahrhundert.

Von der Autorin der erfolgreichen Salzkammergut-Krimis rund um Teelady Berenike Roither (Gmeiner Verlag).

Anni Bürkl entführt uns mit HÄUSERMORD in ein modernes Wien Noir, in reich bebilderter Sprache und mit hintergründigem Humor, fesselnd bis zur letzten Seite. Nowak ist für mich der Ermittler des Jahres. (Nicole Neubauer, Autorin von "Kellerkind" und "Moorfeuer")

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.03.2017

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

19/12/1,9 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.03.2017

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

19/12/1,9 cm

Gewicht

301 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7431-6515-1

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Erwartung enttäuscht

Bewertung aus Dresden am 20.09.2016

Bewertet: eBook (ePUB)

Leider hatte ich etwas in der Art der Bad-Aussee-Krimis erwartet und war so enttäuscht, dass ich das eBook nach etwa der Hälfte aus der Hand gelegt habe.

Erwartung enttäuscht

Bewertung aus Dresden am 20.09.2016
Bewertet: eBook (ePUB)

Leider hatte ich etwas in der Art der Bad-Aussee-Krimis erwartet und war so enttäuscht, dass ich das eBook nach etwa der Hälfte aus der Hand gelegt habe.

Ein vielschichtiger Krimi um Immobilienspekulation und alte Geheimnisse

Gertie G. aus Wien am 19.07.2016

Bewertet: eBook (ePUB)

Anni Bürkl, vielen Lesern durch ihre „Tee-Krimis“ rund um Berenike Roither bekannt, stellt uns einen neuen Ermittler in einer anderen Umgebung vor: Wolfgang „Wolf“ Nowak. Sein Aufgabengebiet liegt in der Leopoldstadt, dem zweiter Wiener Bezirk. Zwischen Donaukanal und Donau gelegen fristete der Bezirk früher eher ein bescheidenes Dasein. Wegen der jüdischen Bevölkerung Jahrzehnte lang als „Mazzesinsel“ verunglimpft, während der Nazi-Herrschaft weitgehend entvölkert, wohnten hier bis vor wenigen Jahren eher Menschen mit geringen Einkommen. Viele Häuser stammen aus der sogenannten „Gründerzeit“ (Anfang des 20. Jahrhunderts) und sind in einem nicht unbedingt guten Zustand. Jetzt, wo sich seit einiger Zeit durch die Ansiedlung von Künstlern und Literaten die Leopoldstadt wie ein Phönix aus der Asche erhebt, werden diese Mietshäuser von Projektentwicklern gerne gekauft, saniert und teuer weitergegeben. Die Crux bei der Sache ist nur, dass es nach wie vor Altmieter in den Häusern gibt, die seit 50, 60 Jahren darinnen wohnen und ihre oft liebevoll renovierten (Substandard)Wohnungen nicht aufgeben wollen. Viele dieser Wohnungen (mit Klo am Gang) haben alte Mietverträge zu einem extra günstigem Mietzins, dem sogenannten „Friedenszins“. Der wurde 1917 als Mietzinsobergrenze eingeführt, um die Wohnungsnot und die damit einher gehende Spekulation ein zu dämmen. Um diese Altmieter loszuwerden, setzen Hausherren und Immobilienverwerter immer wieder alle möglichen Mittel ein. Sei es, dass die im Winter die Fenster herausreißen und/oder Strom- und Gasleitungen kappen – alles natürlich, weil sie renovieren wollen, oder dass Obdachlosen oder Punks gratis wohnen angeboten wird, um die eigentlichen Mieter zu vertreiben. In genau so ein Miethaus führt uns nun der Kriminalfall mit dem sich Wolf Nowak beschäftigen muss. Wolf sitzt gemütlich in einem der zahlreichen Cafés rund um den Karmelitermarkt, als sein Frühstück rüde unterbrochen wird. Else Molnar, eine der betroffenen Mieterinnen, übergibt ihm eine Schachtel mit einem abgetrennten Arm. Bei den Ermittlungen wird der Polizist unversehens mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert. Er trifft seine Jugendliebe Antonia wieder. Gemeinsam haben sie schreckliche Jahre im Kinderheim am Wilhelminenberg verbracht. Durch ein schwer wiegendes Missverständnis haben sie sich aus den Augen verloren. Während es Wolf geschafft hat, einen Beruf zu ergreifen, hat sich Antonia nun den Punks angeschlossen, die in Elses Haus für Unruhe sorgen sollen. Nach und nach tauchen weitere Körperteile auf. Bei seinen Ermittlungen trifft Wolf immer wieder auf dasselbe Konglomerat von Immobilienvermittler, Projektentwickler, Baufirma und nicht zuletzt auf einen Stadtrat, der seine Finger in diesem schmutzigen Geschäft stecken hat. Der Stadtrat verlangt die Einstellung der Ermittlungen und droht, Wolfs Geheimnis aus dem Kinderheim öffentlich zu machen. Während Wolf noch mitten in den Untersuchungen zum Mordfall steckt, verschwindet ein zweiter Mitbewohner spurlos. Gleich darauf gerät Antonia in große Gefahr. Wird Wolf rechtzeitig die richtigen Schlüsse ziehen und Antonio retten? Anni Bürkl zeichnet einen sympathischen Polizisten, der ein ziemlich großes Binkerl (=Paket) aus seiner Kindheit mit sich herumschleppt. Weil seine alkoholkranke Mutter sich nicht um ihn hinreichend gekümmert hat, wird er in das Kinderheim am Wilhelminenberg gebracht, in dem schon Antonia lebt. Doch die Zustände dort waren ebenso grausam wie katastrophal. Die Aufarbeitung dieser Zeit beschäftigt noch immer die Gerichte. Auch die anderen Figuren des Krimis wirken authentisch. Da ist zum einen Elsa Molnar oder die Baronin oder der schule Zuckerbäcker. Die Punks sind schillernd wie deren Haarfarbe und die Bösen sind ein Verschnitt aller möglichen Immobilienhaie, von denen es nach wie vor welche gibt. Fazit: Als langjährige, frühere Bewohnerin dieser Gegend rund um den Karmeliterplatz, kenne ich die Situation recht gut und habe mich durch die Beschreibung gleich wieder heimisch gefühlt. Dieser Krimi ist vielschichtig und schildert Teile der Stadt abseits des viel besungenen „goldenen Wienerherzens“. Bitte mehr davon.

Ein vielschichtiger Krimi um Immobilienspekulation und alte Geheimnisse

Gertie G. aus Wien am 19.07.2016
Bewertet: eBook (ePUB)

Anni Bürkl, vielen Lesern durch ihre „Tee-Krimis“ rund um Berenike Roither bekannt, stellt uns einen neuen Ermittler in einer anderen Umgebung vor: Wolfgang „Wolf“ Nowak. Sein Aufgabengebiet liegt in der Leopoldstadt, dem zweiter Wiener Bezirk. Zwischen Donaukanal und Donau gelegen fristete der Bezirk früher eher ein bescheidenes Dasein. Wegen der jüdischen Bevölkerung Jahrzehnte lang als „Mazzesinsel“ verunglimpft, während der Nazi-Herrschaft weitgehend entvölkert, wohnten hier bis vor wenigen Jahren eher Menschen mit geringen Einkommen. Viele Häuser stammen aus der sogenannten „Gründerzeit“ (Anfang des 20. Jahrhunderts) und sind in einem nicht unbedingt guten Zustand. Jetzt, wo sich seit einiger Zeit durch die Ansiedlung von Künstlern und Literaten die Leopoldstadt wie ein Phönix aus der Asche erhebt, werden diese Mietshäuser von Projektentwicklern gerne gekauft, saniert und teuer weitergegeben. Die Crux bei der Sache ist nur, dass es nach wie vor Altmieter in den Häusern gibt, die seit 50, 60 Jahren darinnen wohnen und ihre oft liebevoll renovierten (Substandard)Wohnungen nicht aufgeben wollen. Viele dieser Wohnungen (mit Klo am Gang) haben alte Mietverträge zu einem extra günstigem Mietzins, dem sogenannten „Friedenszins“. Der wurde 1917 als Mietzinsobergrenze eingeführt, um die Wohnungsnot und die damit einher gehende Spekulation ein zu dämmen. Um diese Altmieter loszuwerden, setzen Hausherren und Immobilienverwerter immer wieder alle möglichen Mittel ein. Sei es, dass die im Winter die Fenster herausreißen und/oder Strom- und Gasleitungen kappen – alles natürlich, weil sie renovieren wollen, oder dass Obdachlosen oder Punks gratis wohnen angeboten wird, um die eigentlichen Mieter zu vertreiben. In genau so ein Miethaus führt uns nun der Kriminalfall mit dem sich Wolf Nowak beschäftigen muss. Wolf sitzt gemütlich in einem der zahlreichen Cafés rund um den Karmelitermarkt, als sein Frühstück rüde unterbrochen wird. Else Molnar, eine der betroffenen Mieterinnen, übergibt ihm eine Schachtel mit einem abgetrennten Arm. Bei den Ermittlungen wird der Polizist unversehens mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert. Er trifft seine Jugendliebe Antonia wieder. Gemeinsam haben sie schreckliche Jahre im Kinderheim am Wilhelminenberg verbracht. Durch ein schwer wiegendes Missverständnis haben sie sich aus den Augen verloren. Während es Wolf geschafft hat, einen Beruf zu ergreifen, hat sich Antonia nun den Punks angeschlossen, die in Elses Haus für Unruhe sorgen sollen. Nach und nach tauchen weitere Körperteile auf. Bei seinen Ermittlungen trifft Wolf immer wieder auf dasselbe Konglomerat von Immobilienvermittler, Projektentwickler, Baufirma und nicht zuletzt auf einen Stadtrat, der seine Finger in diesem schmutzigen Geschäft stecken hat. Der Stadtrat verlangt die Einstellung der Ermittlungen und droht, Wolfs Geheimnis aus dem Kinderheim öffentlich zu machen. Während Wolf noch mitten in den Untersuchungen zum Mordfall steckt, verschwindet ein zweiter Mitbewohner spurlos. Gleich darauf gerät Antonia in große Gefahr. Wird Wolf rechtzeitig die richtigen Schlüsse ziehen und Antonio retten? Anni Bürkl zeichnet einen sympathischen Polizisten, der ein ziemlich großes Binkerl (=Paket) aus seiner Kindheit mit sich herumschleppt. Weil seine alkoholkranke Mutter sich nicht um ihn hinreichend gekümmert hat, wird er in das Kinderheim am Wilhelminenberg gebracht, in dem schon Antonia lebt. Doch die Zustände dort waren ebenso grausam wie katastrophal. Die Aufarbeitung dieser Zeit beschäftigt noch immer die Gerichte. Auch die anderen Figuren des Krimis wirken authentisch. Da ist zum einen Elsa Molnar oder die Baronin oder der schule Zuckerbäcker. Die Punks sind schillernd wie deren Haarfarbe und die Bösen sind ein Verschnitt aller möglichen Immobilienhaie, von denen es nach wie vor welche gibt. Fazit: Als langjährige, frühere Bewohnerin dieser Gegend rund um den Karmeliterplatz, kenne ich die Situation recht gut und habe mich durch die Beschreibung gleich wieder heimisch gefühlt. Dieser Krimi ist vielschichtig und schildert Teile der Stadt abseits des viel besungenen „goldenen Wienerherzens“. Bitte mehr davon.

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