Griechen und Fremde. Antisemitismus und Alteritätserfahrungen Unter besonderer Berücksichtigung des Kontakts zwischen Griechen und Juden im Spiegel der Großen Kolonisation
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
01.03.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
578 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668407343
Ausgehend von antiken Quellen soll im ersten Teil dargestellt werden, wie sich Griechen in ihrem Selbstbild definieren. Inwiefern dient die dort erfahrene Alteritätserfahrung zur Absteckung von festen Grenzen im eigenen kulturellen Verständnis und was macht sie mit den sprichwörtlich "Anderen"? Diese Selbstzuschreibung dient später als Grundlage für die Betrachtung des Verhältnis von Griechen und Juden in postkolonialer Zeit.
Es folgt der Hauptteil, der sich mit dem Begriff des Antisemitismus auseinandersetzt. Hier wird eine Arbeitsdefinition zu ermitteln sein, da nicht alle Merkmale des heutigen Antisemitismus für antike Verhältnisse zu übernehmen sein werden. Was macht das Bild des Juden konkret aus und wie konnten Stereotype für die eigene Handlung der Hellenen operationalisiert werden bzw. gibt es überhaupt überlieferte Merkmale oder entscheiden sich die Griechen von Fall zu Fall für eine Fremdzuschreibung je nach politischer Situation?
Prof. Dr. Jürgen Malitz und Martin Hengel bietet mit ihren Ausführungen zu Juden im Spiegel des Kontakts des Judentums mit dem Hellenen den fachlichen Rahmen für die Interpretation der Quellen in der sich anschließenden Analyse des Materials. Die bei ihnen zu findenden Quellen Hekataios von Abdera und Manethos bilden hierfür den Kanon der Überlieferung der ersten Zeugnisse und bilden das erste schriftliche Belegmaterial des Zusammentreffens von Griechen und Juden in antiker Zeit und müssen noch um Theophrast erweitert werden. Hier wird es die oberste Maßgabe sein, sich auf Malitz Darstellung zu stützen und weitere Erklärungsansätze zu liefern, die über dessen Analyse hinausgehen und weiterhin fachlich durch die Sekundärliteratur untermauert werden. Den Abschluss der Arbeit bildet das Resümee und die Zusammenfassung der Ergebnisse der Betrachtung.
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