Dann schlaf auch du

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Roman

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Beschreibung


Der Preis des Glücks

Sie wollen das perfekte Paar sein, Kinder und Beruf unter einen Hut bringen, alles irgendwie richtig machen. Und sie finden die ideale Nanny, die ihnen das alles erst möglich macht. Doch wie gut kann man einen fremden Menschen kennen? Und wie sehr kann man ihm vertrauen?

Sie haben Glück gehabt, denken sich Myriam und Paul, als sie Louise einstellen - eine Nanny wie aus dem Bilderbuch, die auf ihre beiden kleinen Kinder aufpasst, in der schönen Pariser Altbauwohnung im 10. Arrondissement. Wie mit unsichtbaren Fäden hält Louise die Familie zusammen, ebenso unbemerkt wie mächtig. In wenigen Wochen schon ist sie unentbehrlich geworden. Myriam und Paul ahnen nichts von den Abgründen und von der Verletzlichkeit der Frau, der sie das Kostbarste anvertrauen, das sie besitzen. Von der tiefen Einsamkeit, in der sich die fünfzigjährige Frau zu verlieren droht. Bis eines Tages die Tragödie über die kleine Familie hereinbricht. Ebenso unaufhaltsam wie schrecklich.

»Es ist ein tolles Buch, es ist fantastisch geschrieben!« ("Barbara Vinken / 3sat Buchzeit")
»Ein Wechselbad der Gefühle, beklemmend zu lesen, aber immer so dosiert in der Zuspitzung, dass man weiterlesen will, weiterlesen muss.« ("Christine Westermann / WDR 5")
»Man will einfach wissen, wie das Unfassbare geschehen konnte.« ("Tilman Krause / Die Welt")
»Meisterlich komponiert Leïla Slimani aus der Banalität unseres müden Durchwurschtelns ein Drama von existenzieller Wucht.« ("Alexander Solloch / NDR Kultur")
»Leïla Slimani erzählt - sehr klar und konzentriert - eine universell gültige Geschichte, ein Drama im Grunde.« ("Ulrich Noller / WDR Cosmo")
»Ein Buch, wie man es lange nicht mehr gelesen hat: mitreißend, schockierend, berührend, geschrieben mit psychologischem Feingefühl und menschlichem Gespür.« ("Michael Kluger / Frankfurter Neue Presse")
»Ein psychologischer Thriller über eine Nanny, die besser nie hereingelassen worden wäre. Man braucht echt starke Nerven, kann das Buch aber trotzdem nicht mehr aus der Hand legen.« ("Angela Wittmann / Brigitte")
»Leïla Slimani lässt ihren in Frankreich preisgekrönten Roman über eine Familie und deren Kinderfrau im Sog auf die Katastrophe zulaufen. Großes Kino.« ("Petra")
»Dieses Buch, eine Reise ans Ende des Alltags, ist nichts für schwache Nerven, weil es das Grauen in eine kühle, elegante Sprache kleidet.« ("Alexander Pschera / Cicero")
»In meisterhaft beiläufigen Details beleuchtet Slimani die gemeinsame Höllenfahrt von Chefin und Nanny.« ("Sonja Eismann / Missy Magazine")

Die französisch-marokkanische Autorin Leïla Slimani gilt als eine der wichtigsten literarischen Stimmen Frankreichs. Ihre Bücher sind internationale Bestseller. Slimani, 1981 in Rabat geboren, wuchs in Marokko auf und studierte an der Pariser Eliteuniversität Sciences Po. Für den Roman »Dann schlaf auch du« wurde ihr der renommierte Prix Goncourt zuerkannt. »Das Land der Anderen« ist der Auftakt einer Romantrilogie, die auf der Geschichte ihrer eigenen Familie beruht. Zuletzt erschien im Luchterhand Literaturverlag der persönliche Band »Der Duft der Blumen bei Nacht..
Amelie Thoma übersetzt Literatur aus dem Französischen, u. a. Texte von Marc Levy, Joël Dicker, Françoise Sagan und Simone de Beauvoir.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.08.2017

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

22,5/14,6/2,6 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.08.2017

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

22,5/14,6/2,6 cm

Gewicht

385 g

Originaltitel

Chanson douce

Übersetzer

Amelie Thoma

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87554-5

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Nichts für schwache Nerven

KittyCatina am 09.10.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bei dieser Rezension weiß ich wirklich nicht so richtig, wie ich anfangen soll. Dieses Buch ist nämlich wahnsinnig grausam, intensiv und gleichzeitig absolut packend, auch wenn es nicht besonders spannend ist. Mir fällt es jedenfalls richtiggehend schwer, meine Gedanken dazu in Worte zu fassen. Aber fangen wir, wie immer, mit dem Schreibstil der Autorin an. Dieser ist sehr sachlich, schnörkellos und extrem unemotional. Nur hier und da hatte ich überhaupt das Gefühl, dass Geschichte und Schreibstil überhaupt zusammenpassen. Vielleicht war das aber auch besser, da ich so die Handlung, die schon mit dem grausamsten Ereignis beginnt, gar hätte ertragen können. Diese Geschichte hat es in sich. Sie ist nicht wahnsinnig spannend, denn man weiß von Anfang an, was am Ende geschehen wird, doch sie weiß mit ihrer düsteren, lauernden Atmosphäre zu packen und mitzureißen. Man möchte einfach wissen, wie es zu dem Drama kommen konnte, von dem man in den ersten Seiten schon lesen kann. So entwickelt sie sich von Seite zu Seite, wird immer bedrückender und man lernt die jeweiligen Charaktere immer besser kennen, vor allem aber Louise, die ganz anders ist, als es anfangs noch scheint. Dazu aber später mehr. Dabei geht es einerseits um Muttersein, die ganzen großen und kleinen Probleme, die damit verbunden sind, um Ehe, Freundschaft, aber andererseits auch um Einsamkeit, psychische Erkrankungen und darum, dass manchmal der erste, zweite, sogar der dritte Eindruck noch täuschen kann. Doch dann kam das Ende des Buches, ganz abrupt und leider auch mit vielen Fragen. Bei vielen Büchern hätte ich das auch gar nicht besonders schlimm gefunden, aber hier hat es mich gestört, denn das ganze Buch arbeitet eigentlich darauf hin, dass man am Ende alles aufgelöst bekommt. Dementsprechend war ich wirklich enttäuscht. Was die Charaktere angeht, so sind diese alle komplett unterschiedlich, wobei man aber am meisten mit den Eltern Myriam und Paul, sowie deren Nanny Louise zu tun bekommt. Dabei waren mir diese drei allesamt sehr unsympathisch, kaum liebenswert, dennoch konnte ich ihre Denkweisen, ihre Taten und Gefühle irgendwie auch nachvollziehen. Für mich mussten die Charaktere so sein, wie sie sind und sie passen einfach perfekt in die Geschichte, machen diese zu dem, was sie ist. Myriam und Paul sind junge Eltern, die sich auf ihre Karieren konzentrieren wollen und deshalb jemanden suchen, der sich um die beiden noch sehr kleinen Kinder kümmert. Louise hingegen ist eine ältere Dame, welche die Situation scheinbar komplett im Griff hat, deren Hintergründe und vor allem Abgründe man aber erst im Laufe der Geschichte wirklich erfährt. Alles in allem weiß ich nicht, ob ich dieses Buch weiterempfehlen soll. Es ist ein Pageturner und es ist etwas Besonderes in der Art, aber es ist auch ziemlich melancholisch, düster und grausam. Auf jeden Fall sollte man starke Nerven hierfür haben und sich auf die Geschichte einlassen können.

Nichts für schwache Nerven

KittyCatina am 09.10.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bei dieser Rezension weiß ich wirklich nicht so richtig, wie ich anfangen soll. Dieses Buch ist nämlich wahnsinnig grausam, intensiv und gleichzeitig absolut packend, auch wenn es nicht besonders spannend ist. Mir fällt es jedenfalls richtiggehend schwer, meine Gedanken dazu in Worte zu fassen. Aber fangen wir, wie immer, mit dem Schreibstil der Autorin an. Dieser ist sehr sachlich, schnörkellos und extrem unemotional. Nur hier und da hatte ich überhaupt das Gefühl, dass Geschichte und Schreibstil überhaupt zusammenpassen. Vielleicht war das aber auch besser, da ich so die Handlung, die schon mit dem grausamsten Ereignis beginnt, gar hätte ertragen können. Diese Geschichte hat es in sich. Sie ist nicht wahnsinnig spannend, denn man weiß von Anfang an, was am Ende geschehen wird, doch sie weiß mit ihrer düsteren, lauernden Atmosphäre zu packen und mitzureißen. Man möchte einfach wissen, wie es zu dem Drama kommen konnte, von dem man in den ersten Seiten schon lesen kann. So entwickelt sie sich von Seite zu Seite, wird immer bedrückender und man lernt die jeweiligen Charaktere immer besser kennen, vor allem aber Louise, die ganz anders ist, als es anfangs noch scheint. Dazu aber später mehr. Dabei geht es einerseits um Muttersein, die ganzen großen und kleinen Probleme, die damit verbunden sind, um Ehe, Freundschaft, aber andererseits auch um Einsamkeit, psychische Erkrankungen und darum, dass manchmal der erste, zweite, sogar der dritte Eindruck noch täuschen kann. Doch dann kam das Ende des Buches, ganz abrupt und leider auch mit vielen Fragen. Bei vielen Büchern hätte ich das auch gar nicht besonders schlimm gefunden, aber hier hat es mich gestört, denn das ganze Buch arbeitet eigentlich darauf hin, dass man am Ende alles aufgelöst bekommt. Dementsprechend war ich wirklich enttäuscht. Was die Charaktere angeht, so sind diese alle komplett unterschiedlich, wobei man aber am meisten mit den Eltern Myriam und Paul, sowie deren Nanny Louise zu tun bekommt. Dabei waren mir diese drei allesamt sehr unsympathisch, kaum liebenswert, dennoch konnte ich ihre Denkweisen, ihre Taten und Gefühle irgendwie auch nachvollziehen. Für mich mussten die Charaktere so sein, wie sie sind und sie passen einfach perfekt in die Geschichte, machen diese zu dem, was sie ist. Myriam und Paul sind junge Eltern, die sich auf ihre Karieren konzentrieren wollen und deshalb jemanden suchen, der sich um die beiden noch sehr kleinen Kinder kümmert. Louise hingegen ist eine ältere Dame, welche die Situation scheinbar komplett im Griff hat, deren Hintergründe und vor allem Abgründe man aber erst im Laufe der Geschichte wirklich erfährt. Alles in allem weiß ich nicht, ob ich dieses Buch weiterempfehlen soll. Es ist ein Pageturner und es ist etwas Besonderes in der Art, aber es ist auch ziemlich melancholisch, düster und grausam. Auf jeden Fall sollte man starke Nerven hierfür haben und sich auf die Geschichte einlassen können.

Bewertung am 26.07.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Slimani charakterisiert die grausame Täterin beängstigend nachvollziehbar! Ein Roman, der mich lange begleitet hat.

Bewertung am 26.07.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Slimani charakterisiert die grausame Täterin beängstigend nachvollziehbar! Ein Roman, der mich lange begleitet hat.

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Wirklich großartig

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was für ein großartiger Roman, man hat die ganze Zeit das Gefühl explodieren zu müssen vor Spannung und das, obwohl man keinen Thriller liest, bedrückend, schockierend und unfassbar fesseln. Der Leser erlebt menschliche Abgründe, welche man kaum zu denken wagt. Der Roman beginnt in dem Fall mit dem Ergebnis und ist somit mal etwas ganz anderes. Er ist toll geschrieben und man inhaliert ihn in einem Zug weg.
5/5

Wirklich großartig

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was für ein großartiger Roman, man hat die ganze Zeit das Gefühl explodieren zu müssen vor Spannung und das, obwohl man keinen Thriller liest, bedrückend, schockierend und unfassbar fesseln. Der Leser erlebt menschliche Abgründe, welche man kaum zu denken wagt. Der Roman beginnt in dem Fall mit dem Ergebnis und ist somit mal etwas ganz anderes. Er ist toll geschrieben und man inhaliert ihn in einem Zug weg.

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Nichts für zwischendurch!

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Sie macht sich unverzichtbar..... In Rückblenden wird das Geschehen erzählt. Gutes Debüt!
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