Berlin 1936

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Sechzehn Tage im August

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.12.2017

Verlag

Penguin

Seitenzahl

304

Beschreibung

Rezension

»Ein rasantes Porträt. Historische Quellen so lebendig zu machen ist ein Gewinn für den Leser.« ZDF "aspekte"

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.12.2017

Verlag

Penguin

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,7/11,9/2,7 cm

Gewicht

278 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-10196-3

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Unterhaltsames gelungenes Kaleidoskop

Bewertung aus Kronberg am 11.01.2020

Bewertungsnummer: 1282790

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Berlin 1936" ist ein unterhaltsames Kaleidoskop aus verschiedenen Schicksalen, die sich während der Olympiade jenes Jahres in Berlin abspielten. Jedem der 16 Olympiatage ist ein eigenes Kapitel gewidmet, das stets mit dem Wetterbericht und einer Fotografie beginnt. Dies sind die einzigen Konstanten, ansonsten erwartet uns in jedem Kapitel eine unterhaltsame, stetig wechselnde Mischung. Der Text berichtet über eine Vielzahl von Menschen und dem, was sie an jenem Tag erlebten, verwebt dies mit Informationen über bekannte Berliner Hotels, Bars oder Restaurants und einem allgemeinen Stimmungsbild. Durchsetzt ist dieser Text von gelegentlichen Tagesmeldungen der Polizei, internen Anordnungen, Zitaten aus Zeitschriften- oder Zeitungsartikeln und anderem - diese originalen Wortlaute sind ausgesprochen erhellend. Ich fand die Mischung gut gelungen und unterhaltsam, weil auf diese Art so viele unterschiedliche Eindrücke aufeinandertrafen. Durch diese abwechslungsreiche Erzählweise und den eingängigen Schreibstil läßt sich das Buch gut lesen. Auch die Personen, von denen wir hier erfahren, sind gänzlich unterschiedlich. Es sind die ganz normalen Bürger der Stadt, ausländische Gäste, Sportler, Naziprominenz, Personen des Nachtlebens. Ich hätte mich gefreut, wenn der Fokus etwas mehr auf den ganz normalen Menschen gelegen hätte, aber das ist wahrscheinlich auch eine Frage der vorhandenen Quellen. Ein wenig gestört hat mich allerdings, daß dem Schriftsteller Thomas Wolfe so unverhältnismäßig viel Platz gewidmet wurde. Sicher ist seine innere Reise vom unkritischen Touristen zu jemandem, der die Monstrosität der braunen Diktatur allmählich begreift, interessant. Aber es ist bei weitem nicht die interessanteste Geschichte in diesem Buch und sie wird zudem mit unnötiger Detailfreude und viel Nebensächlichem erzählt. Auch die Abstecher nach Spanien, wo die Nazis sich auf ihren brutalen Eingriff den dortigen Konflikt vorbereiten, hielten sich mit nebensächlichen Details auf und waren für ein sich auf Berlin konzentrierendes Buch unnötig. Die zahlreichen Empfänge und Feiern der Naziprominenz glichen sich ein wenig zu sehr, um so ausführlich beschrieben zu werden. So gab es also einige Abschnitte, die mich weniger fesselten, dafür aber sehr viele, die ich ausgesprochen interessant und unterhaltsam fand. Oliver Hilmes gelingt eine gute Balance zwischen unterhaltsamen Betrachtungen, amüsanten Anekdoten und der dunklen Seite des Regimes. Auch die damaligen Aussagen über Geschehen und Leute sind aufschlußreich. So schüttelt es einen, wenn der massenmordende Diktator mehrfach als gütig aussehend beschrieben wird oder wenn Amerikaner, die vor der Olympiade untersuchen sollen, ob deutsche jüdische Athleten von der Olympiateilnahme ausgeschlossen werden, sich selbst als Antisemiten - und "nebenbei" noch Rassisten - erweisen und ihren Auftrag halbherzig bzw. gar nicht ausführen. Dann liest man das Lob der Berliner Zeitungen, die die olympischen Spiele als "die schönsten Spiele aller Zeiten" bejubeln und hat das Gefühl, gerade einen Tweet Trumps gelesen zu haben... Man lernt in diesem unterhaltsamen Buch richtig viel über Berlin, über die so unterschiedlichen Menschen und Schicksale und auch über die Sorgfalt, mit der die menschenverachtende Diktatur sich von einer bewußt harmlosen Seite zeigte, um erfolgreiche Augenwischerei zu betreiben. Im Anhang wird über das weitere Schicksal der erwähnten Menschen berichtet, auch dies war ausgesprochen lesenswert. Jesse Owens, der vom amerikanischen Präsidenten für seine fulminanten Olympiaerfolge nicht mal ein lobendes Wort erhielt und aufgrund seiner Hautfarbe zu seinem eigenen Festbankett mit dem Lastenaufzug fahren mußte, berührt hier sehr. Thomas Wolfe nimmt leider auch in dieser Aufzählung viel mehr Raum ein als andere mit beeindruckenderen oder interessanteren Lebenswegen - dieses Ungleichgewicht ist doch ein Wermutstropfen. Insgesamt ist "Berlin 1936" ein absolut lesenswertes, originelles Buch, das die Balance aus Unterhaltung und Wissensvermittlung ausgezeichnet meistert und uns zudem zeigt, was Verharmlosung und Propaganda anrichten können.
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Unterhaltsames gelungenes Kaleidoskop

Bewertung aus Kronberg am 11.01.2020
Bewertungsnummer: 1282790
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Berlin 1936" ist ein unterhaltsames Kaleidoskop aus verschiedenen Schicksalen, die sich während der Olympiade jenes Jahres in Berlin abspielten. Jedem der 16 Olympiatage ist ein eigenes Kapitel gewidmet, das stets mit dem Wetterbericht und einer Fotografie beginnt. Dies sind die einzigen Konstanten, ansonsten erwartet uns in jedem Kapitel eine unterhaltsame, stetig wechselnde Mischung. Der Text berichtet über eine Vielzahl von Menschen und dem, was sie an jenem Tag erlebten, verwebt dies mit Informationen über bekannte Berliner Hotels, Bars oder Restaurants und einem allgemeinen Stimmungsbild. Durchsetzt ist dieser Text von gelegentlichen Tagesmeldungen der Polizei, internen Anordnungen, Zitaten aus Zeitschriften- oder Zeitungsartikeln und anderem - diese originalen Wortlaute sind ausgesprochen erhellend. Ich fand die Mischung gut gelungen und unterhaltsam, weil auf diese Art so viele unterschiedliche Eindrücke aufeinandertrafen. Durch diese abwechslungsreiche Erzählweise und den eingängigen Schreibstil läßt sich das Buch gut lesen. Auch die Personen, von denen wir hier erfahren, sind gänzlich unterschiedlich. Es sind die ganz normalen Bürger der Stadt, ausländische Gäste, Sportler, Naziprominenz, Personen des Nachtlebens. Ich hätte mich gefreut, wenn der Fokus etwas mehr auf den ganz normalen Menschen gelegen hätte, aber das ist wahrscheinlich auch eine Frage der vorhandenen Quellen. Ein wenig gestört hat mich allerdings, daß dem Schriftsteller Thomas Wolfe so unverhältnismäßig viel Platz gewidmet wurde. Sicher ist seine innere Reise vom unkritischen Touristen zu jemandem, der die Monstrosität der braunen Diktatur allmählich begreift, interessant. Aber es ist bei weitem nicht die interessanteste Geschichte in diesem Buch und sie wird zudem mit unnötiger Detailfreude und viel Nebensächlichem erzählt. Auch die Abstecher nach Spanien, wo die Nazis sich auf ihren brutalen Eingriff den dortigen Konflikt vorbereiten, hielten sich mit nebensächlichen Details auf und waren für ein sich auf Berlin konzentrierendes Buch unnötig. Die zahlreichen Empfänge und Feiern der Naziprominenz glichen sich ein wenig zu sehr, um so ausführlich beschrieben zu werden. So gab es also einige Abschnitte, die mich weniger fesselten, dafür aber sehr viele, die ich ausgesprochen interessant und unterhaltsam fand. Oliver Hilmes gelingt eine gute Balance zwischen unterhaltsamen Betrachtungen, amüsanten Anekdoten und der dunklen Seite des Regimes. Auch die damaligen Aussagen über Geschehen und Leute sind aufschlußreich. So schüttelt es einen, wenn der massenmordende Diktator mehrfach als gütig aussehend beschrieben wird oder wenn Amerikaner, die vor der Olympiade untersuchen sollen, ob deutsche jüdische Athleten von der Olympiateilnahme ausgeschlossen werden, sich selbst als Antisemiten - und "nebenbei" noch Rassisten - erweisen und ihren Auftrag halbherzig bzw. gar nicht ausführen. Dann liest man das Lob der Berliner Zeitungen, die die olympischen Spiele als "die schönsten Spiele aller Zeiten" bejubeln und hat das Gefühl, gerade einen Tweet Trumps gelesen zu haben... Man lernt in diesem unterhaltsamen Buch richtig viel über Berlin, über die so unterschiedlichen Menschen und Schicksale und auch über die Sorgfalt, mit der die menschenverachtende Diktatur sich von einer bewußt harmlosen Seite zeigte, um erfolgreiche Augenwischerei zu betreiben. Im Anhang wird über das weitere Schicksal der erwähnten Menschen berichtet, auch dies war ausgesprochen lesenswert. Jesse Owens, der vom amerikanischen Präsidenten für seine fulminanten Olympiaerfolge nicht mal ein lobendes Wort erhielt und aufgrund seiner Hautfarbe zu seinem eigenen Festbankett mit dem Lastenaufzug fahren mußte, berührt hier sehr. Thomas Wolfe nimmt leider auch in dieser Aufzählung viel mehr Raum ein als andere mit beeindruckenderen oder interessanteren Lebenswegen - dieses Ungleichgewicht ist doch ein Wermutstropfen. Insgesamt ist "Berlin 1936" ein absolut lesenswertes, originelles Buch, das die Balance aus Unterhaltung und Wissensvermittlung ausgezeichnet meistert und uns zudem zeigt, was Verharmlosung und Propaganda anrichten können.

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Wie es Hitler und seiner Regierung gelang, die Welt zu täuschen...

Bewertung aus Hamburg am 17.04.2018

Bewertungsnummer: 1097596

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein wirklich großartiges Buch! Chapeau Herr Hilmes, für die sicherlich mühselige und aufwendige Recherchearbeit! Oliver Hilmes beschreibt die Zeit vom 1. - 16.8.1936 (Olympische Spiele in Berlin) chronologisch: jeder einzelne Tag beginnt mit der Prognose des "Reichswetterdienstes" für Berlin. Danach folgen in überschaubarer Form einzelne Geschichten über bekannte und unbekannte Personen, Vorfälle, Begebenheiten und Zwischenfälle - sie alle hängen in irgendeiner Form mit Berlin, der Politik und Olympia zusammen. Aber auch Beschreibungen über das quirlige Leben im Berlin jener Tage kommt nicht zu kurz, wir hören von der Musik, die in den Bars und Nachtclubs gespielt wird, wir können das Treiben in den Straßencafés beobachten, wir flanieren gemeinsam mit dem Autor auf dem Ku-Damm - es ist so anschaulich geschildert, dass wir als Leser das Gefühl haben, Teil des Geschehens zu sein. Natürlich kommen auch die Wettkämpfe und die sportlichen Ereignisse nicht zu kurz: Jesse Owens mit seinen sensationellen vier Goldmedaillen, die 0:2 Niederlage Deutschlands beim Fußballspiel gegen Norwegen, den Erfolgen der deutschen Reitermannschaft usw. Aber wir lernen auch Helene Mayer (Silbermedaille im Fechten) kennen: "Sie ist Teil der Mannschaft des nationalsozialistischen Deutschlands, nicht trotz, sondern wegen ihrer jüdischen Abstammung. Helene, die einfach nur Sport treiben will und sich für Politik im Grunde nicht interessiert, ist in ein perfides Spiel geraten, dessen Ausmaß sie zunächst gar nicht überschauen kann. Ihre Geschichte ist auch die Geschichte eines boykottierten Boykotts." (S.202) Sie war vom "Reichssportführer" extra eingeladen worden - und nahm entgegen vieler warnenden Stimmen diese Einladung an! Wenn sie dieser Einladung nicht gefolgt wäre, dann "wären die Vereinigten Staaten sowie einige weitere Länder womöglich nie nach Berlin gereist, mehr noch, Hitlers Spiele hätte es dann wahrscheinlich nie gegeben." (S.206) Oliver Hilmes erklärt deutlich die Hintergründe, warum Hitler und seine Regierung die Olympischen Spiele unbedingt stattfinden lassen wollten und es gelingt ihnen "sich als friedliebender und verlässlicher Partner der Völkerfamilie zu präsentieren. In diesen Sommertagen schöpfen viele Menschen Mut, sie hoffen auf Veränderungen und glauben Hitlers Friedensschwüren" (S. 254) Man hat es sicherlich gemerkt: ich war von diesem Sachbuch der ganz anderen Art ganz gefesselt, habe sehr viel Neues erfahren und konnte es kaum aus der Hand legen - eine ganz deutliche Leseempfehlung!
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Wie es Hitler und seiner Regierung gelang, die Welt zu täuschen...

Bewertung aus Hamburg am 17.04.2018
Bewertungsnummer: 1097596
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Ein wirklich großartiges Buch! Chapeau Herr Hilmes, für die sicherlich mühselige und aufwendige Recherchearbeit! Oliver Hilmes beschreibt die Zeit vom 1. - 16.8.1936 (Olympische Spiele in Berlin) chronologisch: jeder einzelne Tag beginnt mit der Prognose des "Reichswetterdienstes" für Berlin. Danach folgen in überschaubarer Form einzelne Geschichten über bekannte und unbekannte Personen, Vorfälle, Begebenheiten und Zwischenfälle - sie alle hängen in irgendeiner Form mit Berlin, der Politik und Olympia zusammen. Aber auch Beschreibungen über das quirlige Leben im Berlin jener Tage kommt nicht zu kurz, wir hören von der Musik, die in den Bars und Nachtclubs gespielt wird, wir können das Treiben in den Straßencafés beobachten, wir flanieren gemeinsam mit dem Autor auf dem Ku-Damm - es ist so anschaulich geschildert, dass wir als Leser das Gefühl haben, Teil des Geschehens zu sein. Natürlich kommen auch die Wettkämpfe und die sportlichen Ereignisse nicht zu kurz: Jesse Owens mit seinen sensationellen vier Goldmedaillen, die 0:2 Niederlage Deutschlands beim Fußballspiel gegen Norwegen, den Erfolgen der deutschen Reitermannschaft usw. Aber wir lernen auch Helene Mayer (Silbermedaille im Fechten) kennen: "Sie ist Teil der Mannschaft des nationalsozialistischen Deutschlands, nicht trotz, sondern wegen ihrer jüdischen Abstammung. Helene, die einfach nur Sport treiben will und sich für Politik im Grunde nicht interessiert, ist in ein perfides Spiel geraten, dessen Ausmaß sie zunächst gar nicht überschauen kann. Ihre Geschichte ist auch die Geschichte eines boykottierten Boykotts." (S.202) Sie war vom "Reichssportführer" extra eingeladen worden - und nahm entgegen vieler warnenden Stimmen diese Einladung an! Wenn sie dieser Einladung nicht gefolgt wäre, dann "wären die Vereinigten Staaten sowie einige weitere Länder womöglich nie nach Berlin gereist, mehr noch, Hitlers Spiele hätte es dann wahrscheinlich nie gegeben." (S.206) Oliver Hilmes erklärt deutlich die Hintergründe, warum Hitler und seine Regierung die Olympischen Spiele unbedingt stattfinden lassen wollten und es gelingt ihnen "sich als friedliebender und verlässlicher Partner der Völkerfamilie zu präsentieren. In diesen Sommertagen schöpfen viele Menschen Mut, sie hoffen auf Veränderungen und glauben Hitlers Friedensschwüren" (S. 254) Man hat es sicherlich gemerkt: ich war von diesem Sachbuch der ganz anderen Art ganz gefesselt, habe sehr viel Neues erfahren und konnte es kaum aus der Hand legen - eine ganz deutliche Leseempfehlung!

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Berlin 1936

von Oliver Hilmes

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Saidjah Hauck

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5/5

Sechszehn fast unbeschwerte Tage im aufkommenden Nationalsozialismus

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Oliver Hilmes beschreibt die 16 Tage während der Olympischen Spiele 1936 und beginnt jedes der 16Kapitel mit dem Wetterbericht, um dann Begebenheiten des Tages in Berlin zu Beschreiben. Ob Sport, Kunst, Literatur, Politik oder das Leben ganz normalen Bürger, alle Aspekten werden berücksichtigt. Erstaunlich wie einfach es für die Nazis war, die Welt zu täuschen. So spannend geschrieben wie ein Roman, kurzweilig und sehr lesenswert.
5/5

Sechszehn fast unbeschwerte Tage im aufkommenden Nationalsozialismus

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Oliver Hilmes beschreibt die 16 Tage während der Olympischen Spiele 1936 und beginnt jedes der 16Kapitel mit dem Wetterbericht, um dann Begebenheiten des Tages in Berlin zu Beschreiben. Ob Sport, Kunst, Literatur, Politik oder das Leben ganz normalen Bürger, alle Aspekten werden berücksichtigt. Erstaunlich wie einfach es für die Nazis war, die Welt zu täuschen. So spannend geschrieben wie ein Roman, kurzweilig und sehr lesenswert.

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Elke Meißner

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5/5

Politik

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch ist eine beeindruckende Recherche und ein großes Stück Dokumentation über eine scheinbare, vorgespielte Idylle. Oliver Hilmes versteht es ganz wunderbar, uns als Leser mitzunehmen auf eine Reise zu 16 Tagen im Sommer 1936. Diese lässt uns dann manchmal etwas sprachlos zurück.
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Politik

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch ist eine beeindruckende Recherche und ein großes Stück Dokumentation über eine scheinbare, vorgespielte Idylle. Oliver Hilmes versteht es ganz wunderbar, uns als Leser mitzunehmen auf eine Reise zu 16 Tagen im Sommer 1936. Diese lässt uns dann manchmal etwas sprachlos zurück.

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