Schon immer war Caro das Lieblingskind ihres Vaters, doch seit einem großen Streit haben sie keinen Kontakt mehr. Nun steht die Goldene Hochzeit von Caros Eltern vor der Tür, aber wie soll Caro ihrem Vater gegenübertreten? Als arbeitslose, alleinerziehende Mutter fühlt sie sich von dem Mann, der nach dem Krieg seine Firma aus dem Nichts aufgebaut hat, nicht ernstgenommen. Erst durch ihre neugewonnene Freundschaft mit der alten Frau Schneiders kann sie Verständnis für die Generation der Kriegskinder entwickeln. Und plötzlich scheint eine Versöhnung doch möglich …
Ein kluger und bewegender, generationenumspannender Vater-Tochter-Roman.
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
Philo
aus Frankfurt a.M.
5/5
19.01.2021
Modernes Antiquariat (Taschenbuch)
Schwierige Versöhnung
Das Cover ziert ein fröhliches Vater/Tochterbild, das mir sehr gefällt. Den Titel finde ich nicht so gelungen, eigentlich fehlt der Vater nicht nur sonntags. Das Buch war gut geschrieben und las sich leicht und flüssig. Es umfaßt eine lange Zeitspanne hin zum Zweiten Weltkrieg (manchmal sogar bis zum Ersten Weltkrieg) bis in die heutige Zeit. Im wesentlichen geht es um die Protagonistin Caro, die behütet mit ihren Eltern und zwei älteren Brüdern aufwächst. Caro kann sich nicht so recht entfalten. Sie ist die Prinzessin ihres Vaters, der ihr alle Hindernisse aus dem Weg räumt und sie auf Händen trägt. Sie kann keine eigenen Stärken entwickeln und verfällt dem Alkohol. Obwohl sie verheiratet ist und ein Kind hat, rettet sie sich immer wieder in den Alkohol und baut einen Unfall, indem sie auf einem Friedhof ausgerechnet den Grabstein ihrer Großmutter, dem geliebten Mutterle ihres Vaters, umfährt. Damit entzieht der Vater ihr jede Unterstützung und bricht den Kontakt zu ihr ab. In ihrer weiteren Entwicklung und durch eine Entziehungskur lernt sie einige Menschen kennen, die ihr ein neues Lebensgefühl vermitteln. Was ihr auf der Seele liegt, ist die Versöhnung mit ihrem Vater, die während der Goldenen Hochzeit der Eltern stattfinden soll.
In vielen Kapiteln aus verschiedenen Zeiten, die jedoch durch Jahreszahlen gekennzeichnet sind, was sehr hilfreich ist, lernt der Leser viel über den Vater und dessen Eltern kennen und entwickelt Verständnis für dessen Denken und Handeln. Er hat seine Tochter über alle Maßen verwöhnt, weil er durch den Krieg gelernt hat, in schweren Zeiten für seine Mutter und seine Schwester zu sorgen. Er wollte seiner Frau und seiner Tochter ein leichteres Leben bereiten.
Es fällt nicht schwer, sich mit den Gedanken des Vaters vertraut zu machen, wohingegen Caro als verzogenes Kind sehr lange braucht, um zu begreifen, daß jeder für sich selbst verantwortlich ist und daß sie vor allem für ihren Sohn Verantwortung zu tragen hat.
Das Buch widmet einen großen Teil den Kriegserinnerungen des Vaters, aber es gibt leider keinen Aufschluß darüber, wie er das Jahr seit dem Bruch mit seiner Tochter verkraftet hat. Leider ist das Buch dann auch ganz schnell zu Ende. Von der Versöhnung von Vater und Tochter ist nichts zu erfahren. Schade. Hier hätte ich mir einen emotionaleren Abschluß gewünscht.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung, weil das Buch aufzeigt, welche Probleme zwischen den Familienangehörigen entstehen, wenn sie über die wichtigsten Dinge, die sie berühren und bewegen, nicht miteinander reden.
Isaopera
5/5
19.01.2021
Modernes Antiquariat (Taschenbuch)
Über alle Tage und alle Zeiten
Nicht nur weil heute Sonntag ist, berührt mich der melancholische Titel von "Sonntags fehlst du am meisten" immer wieder. Sonntag ist für viele Familientag, Zeit für gemeinsames Frühstück, Partnerschaft und Gespräche. In Caros Familie bleibt Vieles - schon lange! - ungesagt. Die Autorin Christine Drews erzählt eindrücklich von Ausflüchten, Traumata und aufgeschobenen Gesprächen.
Ein Roman, der Generationen überspannt und auf unglaublich vielen Zeitebenen spielt, ohne dabei jemals zu episodisch oder verwirrend zu sein. Das finde ich eine wirkliche Leistung!
Alkoholsucht ist eine schwere Erkrankung und aus der Sicht der Protagonistin Caro wird schonungslos der Alltag einer alkoholkranken Mutter berichtet, die im Nachhinein Vieles bereut. Ihr Vater, Karl, schleppt Traumata aus dem Weltkrieg mit sich und hat das unbedingte Bedürfnis, die Frauen seiner Familie vor Leid zu beschützen. Der Satz "Das Gegenteil von gut ist gut gemeint" wird in diesem Roman aufs Trefflichste verifiziert, ohne jemals belehrend zu wirken.
Caro ist keine typische Heldin, dennoch konnte ich ihre Sicht an vielen Punkten verstehen und finde so gut, dass die Charaktere eben einfach schrecklich menschlich sind - wie wir alle!
Ein Buch mit großen Themen, das mich absolut positiv überrascht hat und mich sicher noch beschäftigen wird. Ich konnte es nicht aus der Hand legen! Bitte mehr von dieser Autorin!
Bewertung
aus Pfarrkirchen
5/5
19.01.2021
Modernes Antiquariat (Taschenbuch)
"Generation Krieg" und das Leben geht weiter
Mit "Sonntags fehlst du mir am Meisten" von Christine Drews durfte ich ein Buch vorablesen, dass in mir viele "Aha"-Effekte ausgelöst hat und mich die Generationen vor uns in einem anderen Licht erscheinen lässt. Ich kann mich noch sehr gut an meine Kindheit erinnern als mir mein Großvater viele Geschichten aus der Kriegszeit erzählt hat. Irgendwie hat er dabei im Nachhinein gedacht so entspannt gewirkt und doch - wie schlimm muss es gewesen sein...
Caro wächst zusammen mit Ihren beiden Brüdern wohlbehütet in einer gut situierten Familie auf. Ihr Vater Karl führt ein gut gehendes Bauunternehmen und tut alles dafür, seiner Familie jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Aus diesem wohl behüteten Idyll heraus findet Caro allerdings nicht so recht in Ihr Leben als Erwachsenen. Ein abgebrochenes Studium, eine nicht funktionierende Ehe und dann noch die Zuneigung, die Ihr der Alkohol entgegen bringt. Nach einem daraus resultierenden Autounfall bricht sie mit Ihrem über alles geliebten Vater.
Die Autorin erzählt uns die Geschichte abwechseln aus der Situation der Tochter und des Vaters. Und das in vielen verschiedenen Zeitabschnitten von 1946 bis 2016. Man kann sich anhand der jeweiligen Jahreszahlen als "Kapitelüberschrift" sehr schnell zurecht finden in welcher Zeit man sich gerade befindet. Die Kapitel selbst sind in einer angenehmen Länge verfasst. Das Buch liest sich sehr flüssig, man will unbedingt wissen wie es weitergeht und so war die Geschichte innerhalb eines Tages ausgelesen. Sie hinterlässt bei mir viele Gefühle. Gerne würde ich bestimmte Dinge die mir durch den Kopf gehen nochmal mit meinem Großvater besprechen - aber das geht leider nicht mehr.
Ich habe die Geschichte als E-Book gelesen. Dieses umfasst 288 Seiten und erschien am 04.09.2017 im Ullstein Ebook-Verlag. Ich bedanke mich ganz herzlich bei diesem Verlag, der mir das Ebook kostenlos zum Vorablesen und Rezensieren bereit gestellt haben.
Als Fazit empfehle ich dieses Buch sehr gerne weiter. Vielleicht hilft es auch vielen zum Verarbeiten von eigenen Familienlasten. Ich vergebe sehr gerne 5 Sterne.
Borkum
aus Kierspe
5/5
19.01.2021
Modernes Antiquariat (Taschenbuch)
Familiengeschichte mit Tiefgang
Trotz des sehr fröhlichen Covers hatte ich aufgrund des Titels nicht mit einer durchgehend heiteren Familiengeschichte gerechnet, aber auch nicht mit so einer emotionalen und zum Nachdenken anregenden Erzählung.
Über einen Zeitraum von etwas über 70 Jahren wird hier die Beziehung zwischen Karl Winter und seiner Tochter Caro wiedergegeben. Karl ist ein Selfmade-Mann, der sich schon sehr früh als siebenjähriger Junge in der Nachkriegszeit in der Rolle als Beschützer und Ernährer für seine geliebte Mutter und seine beiden Schwestern wiederfand. Diese extreme Beschützerrolle nimmt er auch gegenüber seiner Tochter Caro seiner Prinzessin wahr.
Caro, das Lieblingskind ihres Vaters wächst mit dem sprichwörtlichen goldenen Löffel im Mund auf. Vater und Tochter haben eine sehr enge Beziehung obwohl Carl als selbständiger Bauunternehmer wenig Zeit für die Familie hat. Als Ausgleich überhäuft er seine Tochter mit Geschenken.
In der Familie werden Probleme nicht angesprochen sondern unter den Teppich gekehrt; auch gibt es keine Streitkultur. Caro kommt immer weniger mit ihrem Leben, in dem wichtige Entscheidungen von anderen für sie getroffen werden, zurecht und wird zur Alkoholikerin. Nach einem Unfall kommt es zum Bruch mit ihrem innig geliebten Vater. Ab diesem Zeitpunkt kämpft sie sich Schritt für Schritt aus der Sucht zurück ins Leben. Der schwerste Schritt liegt aber vor ihr ein Wiedersehen mit dem Vater anlässlich der goldenen Hochzeit ihrer Eltern.
Neben diesen beiden Protagonisten nimmt Maria Schneider noch eine sehr wichtige Rolle ein. Es handelt sich um eine betagte, aber noch rüstige sehr sympathische Dame. Von ihr ist mir besonders folgende Aussage in Erinnerung geblieben: Probleme sind wie Unkraut. Entweder man geht dagegen an, oder sie wachsen einem irgendwann über den Kopf. Aber was einen bestimmt nicht weiterbringt, ist Selbstmitleid.
Die handelnden Personen sind sehr stringent gezeichnet und kommen sehr realistisch rüber.
In einem flüssigen Schreibstil und kurzen Kapiteln wechseln die Sichtweisen ständig sowohl zwischen Karl und Caro als auch Vergangenheit und Gegenwart hin und her. Durch die jeweils angegebene Jahreszahl bleibt es aber übersichtlich.
Eine Familiengeschichte mit vielen Emotionen, die ich gerne weiterempfehle.
JDaizy
aus Berlin
5/5
19.01.2021
Modernes Antiquariat (Taschenbuch)
Hinter jedem Dach ein Ach
"Jetzt putzen Sie sich mal die Nase." Maria Schneiders Stimme klang überraschend streng, und Caro tat, wie ihr geheißen. Dann nahm die alte Dame ihren Kopf zwischen die Hände, so dass Caro ihr in die Augen schauen musste. "Und jetzt hören Sie mir mal zu: Probleme sind wie Unkraut. Entweder man geht dagegen an, oder sie wachsen einem irgendwann über den Kopf. Aber was Sie bestimmt nicht weiterbringt, ist Selbstmitleid."
Caro Winter war immer der Liebling ihres Vaters. Schon von klein auf hat er seine kleine Prinzessin gegen die größeren Brüder und gegen alles Böse in der Welt verteidigt und ihr jeden Wunsch von den Augen abgelesen. Doch plötzlich wendet sich das Blatt. Mit 43 Jahren wendet sich ihr Vater von einem Moment auf den anderen von seiner Tochter ab. Der Kontakt bricht nach einem Streit über ein Jahr vollkommen ab. Doch jetzt steht die goldene Hochzeit der Eltern auf dem Plan und alle rechnen fest mit Caros Besuch und einer Versöhnung.
Wird es Caro schaffen ihren Vater gegenüberzutreten? Wird sie, wie von ihrer Mutter gefordert, ihre eigenen "Befindlichkeiten" hintenanstellen können und sich mit ihrem Vater aussöhnen? Und was war passiert, dass es überhaupt soweit kommen konnte?
In ihrem Roman "Sonntags fehlst du am meisten" erzählt die Autorin Christine Drews eine
tief zu Herzen gehende Familiengeschichte, in deren Mittelpunkt eine generationsübergreifende Vater-Tochter-Beziehung thematisiert wird. Durch ein Unglück verändert sich Caros Leben von einen auf den anderen Moment und es zerbricht nicht nur die tiefe, ihr immer Halt gegebene Bindung zu ihrem Vater, sondern auch ihre Ehe. Ihr Leben ist ein einziges Trümmerfeld. Und obwohl Caro es aus eigener Kraft schafft, den Kopf über Wasser zu halten, ziehen ihre inneren Selbstzweifel und ihr angekratztes Ego sie immer wieder nach unten. Ihr Vertrauen und ihr Selbstwertgefühl sind zutiefst verletzt. Und das nicht erst seit diesem alles verändernden Tag.
Mit Hilfe von Jakob und Maria macht sich Caro auf die Suche nach der Vergangenheit ihrer Familie und auf die Suche nach sich selbst. Wer bin ich wirklich? Was will ich? Und kann ich es aus eigener Kraft schaffen, meinem Leben wieder auf die richtige Bahn zu bringen?
Caro ist eine Protagonistin, die man gern haben kann, die aber auch Ecken und Kanten hat. Auch wenn ich mit ihren Problemen selbst zum Glück noch nie konfrontriert war, gibt es Momente, in denen ich mich ihr sehr nahe gefühlt habe. Man spürt ihre Verunsicherung und ihre Suche nach Anerkennung und Liebe stark zwischen den Zeilen. Ich habe das Buch kaum aus der Hand legen können. Die wechselnden Perpektiven zwischen Vater und Tochter und zwischen den unterschiedlichen Zeiten machen es dem Leser möglich, nach und nach zu verstehen, was sich ereignet hat und warum jeder so ist wie er ist. Mich hat das alles sehr zum Nachdenken angeregt und wieder einmal gezeigt, dass man nicht auf den ersten Blick vorschnell eine Meinung über andere fällen, dass man immer wieder mal die Perspektive wechseln und über den Tellerrand schauen sollte.
Im letzten Drittel des Buches verliert das Buch ein bisschen an Fahrt und Intensität. Aber das ist nur mein subjektives Empfinden und hat den Lesegenuss nicht geschmälert. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann es mit gutem Gewissen weiterempfehlen.
Meine heimliche Lieblingsfigur ist und bleibt Maria Schneider. Die rüstige, resolute Rentnerin mit dem Herz am richtigen Fleck rückt Caro nicht nur einmal den Kopf wieder gerade. Außerdem gefällt mir die Idee mit der Senioren-WG ausgesprochen gut. So etwas sollte es auch im realen Leben viel viel öfter geben.
Das Buch wurde als Taschenbuch mit erweiterten eingeklappten Umschlagflächen im September 2017 im Ullstein-Verlag veröffentlicht. Auf 288 Seiten sind die einzelnen Kapitelüberschriften der Brockhaus Enzyklopädie entnommen. Eine schöne Idee, weil einem dieser Bücher eine ganz besondere Bedeutung im Buch zukommt. Auch die einzelnen Erzählstränge sind mit der Angabe der Jahreszahlen gut voneinander zu unterscheiden und ich habe wirklich bis zum Ende mitgefiebert, wie sich alles Stück für Stück ineinander fügt.
Auch das Cover finde ich sehr ansprechend. Man sieht vermutlich die junge Caro mit ihrem Vater. Beide sind glücklich und unbefangen und genießen den gemeinsamen innigen Moment. Was muss passieren, dass diese enge Vater-Tochter-Beziehung solch tiefe Risse bekommt. Das war mein erster Gedanke als ich den Text auf der Rückseite des Buches gelesen habe. So darf es sein: Ein Buch das neugierig macht, wenn man es in die Hand nimmt, ohne dabei zuviel zu verraten.
Fazit:
Eine sehr bewegende, zu Herzen gehende Vater-Tochter-Geschichte, die zeigt, dass im Leben nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Und das man nicht immer nur sich selbst sehen darf, sondern auch das große Ganze im Auge behalten sollte. Familie kann man sich nicht aussuchen. Aber auch wenn nicht alles einfach ist, sollte man froh sein, dass man sich hat.
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5/5
27.09.2017
Modernes Antiquariat (Taschenbuch)
„Wenn das Ungesagte zur Last wird, … .“
Eine eindrucksvolle Familien-Geschichte, wie sie nur das Leben schreiben kann: So klug, bewegend, authentisch, mit all seinen offenen Fragen sowie gesprochenen und ungesprochenen Worten, mit allem Verständnis und Unverständnis. Eine Geschichte, die fesselt; gerade weil sie so alltäglich und keinesfalls kitschig ist.
Ein Roman, der zeigt, wie sehr nicht verarbeitete Schuldgefühle einen Menschen verändern können.
Dunkle Schatten der Vergangenheit liegen auf der Familie Winter. Schatten, über die der Mantel des Schweigens beharrlich ausgebreitet wurde und unter denen Caro (fast 45 Jahre) zu zerbrechen droht. Jahrelang fühlte sich die junge Frau gefangen im Alltag, verstoßen von ihrem Vater, hatte aufgehört ihre Träume zu verwirklichen. Kann die bevorstehende Goldhochzeit der Eltern ein perfekter Zeitpunkt zur Versöhnung sein? Dazu muss Caro verstehen lernen, dass sie gegen die dunklen Schatten nicht viel ausrichten kann. Aber sie kann etwas dafür tun, dass man in der Familie anders miteinander umgeht – wieder offen miteinander kommuniziert.
Ein toller einfühlsamer Schmöker, der zu Herzen geht!
Übrigens: KrimileserInnen kennen die Autorin bereits aus spannenden Münster-Krimis, wie „Tod nach Schulschluss/ Denn mir entkommst du nicht“ (und andere).
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4/5
17.09.2017
Modernes Antiquariat (Taschenbuch)
Emotionale Familiengeschichte
Sehr flüssig zu lesender Generationenroman, der aus verschiedenen Zeitebenen erzählt wird und somit nach und nach das Verständnis für die teils schwierige Vater-Tochter-Beziehung wachsen lässt.
So manches regt doch vielleicht auch an, einmal in sich zu gehen und bestehende Probleme aus der Sicht des anderen zu sehen...
Die goldene Hochzeit ihrer Eltern steht an.Caro, das Lieblingskind ihres Vaters, liegt im Streit mit Ihm.
Sie ringt um Versöhnung, doch Sie muß sich auch der Geschichte der Kriegsenkel,so wie ihr eigener Vater, stellen.Auch der Vater muß einen Schritt auf Caro zugehen,die es nicht leicht in ihrem Leben hat.
Ein spannender und kluger Vater-Tochter-Roman.
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