Das Tragen von religiösen Symbolen als Kündigungsgrund
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
28.12.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
301 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668369436
Im Kern dieser Diskussion steht die Glaubensfreiheit gemäß Art 4 GG. Durch diese ergeben sich in einer multikulturellen, pluralistischen Gesellschaft ständige Konflikte. Diese sind insbesondere auf starre Handhabung religiöser oder weltanschaulicher Lebensregeln zurückzuführen. Inwieweit innerhalb eines Arbeitsverhältnisses die Freiheit des Arbeitnehmers besteht, sein Verhalten an den Lehren einer Religion bzw. Weltanschauung auszurichten und nach seiner Glaubensüberzeugung religiöse Symbole zu tragen, beantwortet sich nicht unmittelbar aus Art. 4, sondern aus dem Vertragsrecht im Allgemeinen und dem konkreten Arbeitsvertrag im Besonderen, die im Schein des Art. 4 auszulegen sind.
Die Komplexität der rechtlichen Bewertung zeigt sich bei den Konflikten um das "muslimische Kopftuch". Je nach Beruf der betroffenen Muslima sind unterschiedliche Grundrechtspositionen und Interessen nach Maßgabe praktischer Konkordanz abzuwägen. Grundsätzlich kann zwischen kirchlichem und weltlichem Arbeitgeber unterschieden werden. Eine weitere Besonderheit stellt der öffentliche Dienst dar, insbesondere der Schuldienst.
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