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Produktbild: Warten wir die Zukunft ab

Warten wir die Zukunft ab Autobiografie

1

24,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.10.2017

Abbildungen

mit Abbildungen

Verlag

Neues Leben

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

21,1/14,6/4,8 cm

Gewicht

704 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-355-01866-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.10.2017

Abbildungen

mit Abbildungen

Verlag

Neues Leben

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

21,1/14,6/4,8 cm

Gewicht

704 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-355-01866-1

Herstelleradresse

Neues Leben, Verlag
Märkisches Ufer 28
10179 Berlin
DE

Email: info@eulenspiegel.com

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  • j.h.

    aus Berlin

    5/5

    03.11.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    WARTEN WIR DIE ZUKUNFT AB - Interessante Background-Einblicke zur DDR-Geschichte in der Autobiographie von Hartmut König

    Der Oktoberklub-Song "Sag mir, wo du stehst" ist noch fast 50 Jahre nach seiner Entstehung bekannt und wird wohl immer mit dem Namen Hartmut König verbunden bleiben. In der vorliegenden Autobiographie blickt Hartmut König (*1947) ausführlich auf sein Leben in der DDR zurück: Kindheit in einfachen Verhältnissen in Ost-Berlin nahe der Sektorengrenze, die Anfänge der FDJ-Singebewegung, Journalistik-Studium an der Leipziger Karl-Marx-Universität, Karriere als Funktionär der FDJ für internationale Beziehungen, später im Kulturressort und schließlich ab Anfang 1989 stellvertretender DDR-Kulturminister. Hartmut Königs mit zahlreichen Fotos illustrierte Rückblicke gewähren zahlreiche Einblicke hinter die Kulissen der Macht und lassen die Zeitgeschichte aus dem unverstellten Blick eines Beteiligten lebendig werden. Dabei werden eigene Entscheidungen durchaus kritisch hinterfragt - ohne dabei in unglaubwürdige opportunistische Selbstgerechtigkeit oder gar Legendenbildung zu verfallen wie die von König in dieser Hinsicht zurecht genannten Ex-Funktionäre Günter Schabowski oder Dietmar Keller. Direkte persönliche Angriffe vermeidet der Autor weitgehend, erinnert allerdings manchen der Macht damals gern nahen Künstler vor dem Hintergrund von Äußerungen nach der politischen Wende an Gespräche und Situationen, wie sie ihm selbst in Erinnerung blieben. Besonders interessant sind die Reflexionen über das Zustandekommen der großen Rockkonzerte in Ost-Berlin Ende der 1980-er Jahre, die Flügelkämpfe innerhalb der Partei um notwendige Kursänderungen angesichts der neuen Politik in Moskau ab 1985 oder die Begegnungen mit damals (und teils noch heute) wichtigen Künstlern aus Ost und West. Hartmut König ist seinen Idealen treu geblieben und verfällt dennoch nicht in eine unrealistische Verklärung der DDR, die er als gelebte Geschichte sieht, die keiner instrumentierten externen "Aufarbeitung" bedarf. Die im Verlag NEUES LEBEN erschienene Autobiographie ist ein ebenso lebendiges wie lesenswertes Zeitzeugnis vor allem für jene, die die Zeit bewusst erlebt haben.

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