Produktbild: Tod an der Wien
Band 1

Tod an der Wien Mysteriöser Todesfall im Wiener Fasching. Ein atmosphärischer Krimi im Glanz der 1920er Jahre - Historischer Kriminalroman

13

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

47231

Erscheinungsdatum

12.10.2017

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

3719 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783960412861

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ePUB

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47231

Erscheinungsdatum

12.10.2017

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Emons Verlag

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272 (Printausgabe)

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3719 KB

Sprache

Deutsch

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9783960412861

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  • Betsy

    aus Wien

    5/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB)

    Die österreichische Miss Marple ermittelt wieder!

    Ein neuer Fall für die pensionierte Lateinlehrerin und Hobbydetektivin Ernestine Kirsch und ihrem Apothekerfreund Anton Böck, der mal wieder gar keine Chance hat den Spekulationen von Ernestine zu entkommen und gegen ihre Überredungskunst einmal mehr schwach wird! Der 2. Band ist auch für Quereinsteiger lesbar, da die Geschichte in sich abgeschlossen ist und man wundervoll in die Handlung einsteigen kann. Wien 1923: Kurz nach der Erstaufführung von Lehárs Operette „Die gelbe Jacke“ (heute unter „Das Land des Lächelns“ bekannt) verunglückt die Hauptdarstellerin Hermine Egger tödlich. Einfach nur ein Unglücksfall oder doch Mord? Ernestine die ein großer Fan der Egger ist, fällt so einiges an Ungereimtheiten auf und glaubt nicht an einen simplen Unfall. Gemeinsam mit ihrem Freund Anton Böck beginnt sie mit eigenen Ermittlungen und bald zeigt sich, dass es so einige Verdächtige gibt, die durchaus einen Grund hätten einen Mord zu begehen. Das Buch beginnt mit einem Prolog im Jahre 1900 in einem Gymnasium, der schon mal sehr düster ausfällt und bei dem sich der Leser sofort fragt inwieweit dieser wohl mit der folgenden Geschichte zusammenhängt. Zwischen Wiener Mehlspeisen, traditionellen Kaffeehausflair, und der Welt des Theaters wird hier mal wieder auf äußerst charmante und unterhaltsame Weise ermittelt. Der Autorin gelingt wieder einmal die perfekte Mischung aus Unterhaltung und Spannung. Dazu gibt es für alle Wienliebhaber und solche die es noch werden wollen, wieder interessante Einblicke in die Stadt zur damaligen Zeit samt dem tollen Wiener Ambiente und selbst für Wiener gibt es dabei so einiges an interessanten Dingen zu erfahren. Ohne große Worte wird hier nicht nur die Zeit nach dem ersten Weltkrieg eingefangen, wie zB die hohe Inflation, die Kriegsversehrten, die Änderung der Schulpolitik usw. Die Hauptcharaktere sind so liebenswert wie eh und je und auch die Nebenfiguren tragen dazu bei, dass man die Geschichte quasi in einem Schwung durchliest. Neben dem eigentlichen Krimi, gibt es auch wieder ein wenig was fürs Herz und so einige humorvolle Szenen sowie glamouröse Verdächtige aus der High Society, die sich untereinander alle kennen und den Kaffeehaustratsch anheizen. Ernestine und Anton als rüstiges Ermittlerpärchen können einen sofort wieder begeistern. Während Anton ja lieber in Ruhe seinen Apfelstrudel genießen möchte und wenig davon hält sich auf ein neues Abenteuer einzulassen, ist Ernestine so schwungvoll wie eh und je und bringt Anton nicht nur unangenehme Situationen, sondern auch sein Herz einmal mehr zum schneller schlagen. Die pensionierte Lehrerin hat nichts von ihrem Tatendrang verloren und hat wie immer ein Talent dafür zufällig zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein umso allerhand aufzuschnappen. Ihr Neugierde und überzeugende Art sind eines der vielen Dinge die man an ihr einfach lieben muss, besonders weil sie einmal mehr zeigt, dass sie noch dazu ein Herz aus Gold hat. Auch Anton rührt einem wieder das Herz, wenn er mal wieder Ernestines Lächeln und den süßen Köstlichkeiten erliegt, aber auch zeigt, dass er jemand ist auf den man sich verlassen kann. Zwar ist er im Schach kein großer Meister, liest lieber den Sport- als den Kulturteil in der Zeitung und kann teilweise nicht immer Ernestines Gedanken folgen, aber er kann dafür umso besser den Kochlöffel schwingen und auch Ernestine lässt sich nur zu gerne von seinen Köstlichkeiten verführen. Neben Ernestine und Anton sind auch Antons Tochter Heide und Enkeltochter Rosa wieder mit von der Partie und sorgen ebenfalls für eine herzliche Stimmung. Dazu gesellt sich in dieser Runde auch ein ehemaliger Schüler von Ernestine, der hier noch ein wenig frischen und liebenswerten Wind reinbringt. Natürlich machen hier vorrangig die Figuren den Roman zu etwas besonderen, während der Krimi anfänglich mehr so nebenbei passiert und im weiteren Verlauf dann auch der Zufall oftmals mitmischt um Ernestine und Anton zu helfen, dennoch ist es spannend und auch die Auflösung bringt so einiges ans Licht, was man vielleicht nicht in dieser Art erwartet hätte. Fazit: Eine Fortsetzung die wunderbar gelungen ist und den Leser in das historische Wien der 20iger Jahre entführt mit seinem liebenswerten Ermittlerpaar samt Anhang. Dazu ein Kriminalfall, der spannend ist und zum miträtseln einlädt und viele unterhaltsame Momente, sodass man leider auch schon viel zu schnell am Ender der Lektüre angekommen ist. Wer Ernestine und Anton noch nicht kennt, sollte dies auf alle Fälle nachholen. Ein Krimi mit Charme und Herz, Spannung und einem kongenialen Ermittlerduo im besten Alter. Ich hoffe es gibt noch viele weitere Abenteuer für die Beiden!

  • tassieteufel

    4/5

    12.05.2021

    eBook (ePUB)

    Anton Böck ist wenig begeister…

    Anton Böck ist wenig begeistert, als seine Freundin Ernestine Kirsch im freudig erzählt, dass sie Karten für eine Operette im Theater an der Wien geschenkt bekommen hat, bei der auch noch die von ihr verehrte Sängerin Hermine Egger die Hauptrolle inne hat. Doch aus dem vergnüglichen Abend wird bitterer Erst, als man die Operettendiva am nächsten Tag tot auffindet. Während die Polizei an einen tragischen Unfall glaubt, ist Ernestine fest davon überzeugt, dass es sich um Mord handelt und beginnt zu ermitteln , auch Anton Böck wird wieder in die Ermittlungen verwickelt, genauso wenig begeistert, wie beim letzten Mal. Wie schon im ersten Band der Serie sind Ernestine Kirsch und Anton Böck ein sehr gegensätzliches Ermittlerpaar. Während die agile und neugierige Ernestine ihre Nase überall reinstecken muß und kaum zu bremsen ist in ihrem Ermittlerdrang, ist der gutmütige Anton eher behäbig und interessiert sich mehr für Kochbücher und süße Mehlspeisen, die er mit großer Inbrunst vertilgt und Ernestines Ermittlungen eher unfreiwillig begleitet. Sehr schön ist wieder die Atmosphäre von Wien um 1923 eingefangen. Die Menschen sind noch vom 1. Weltkrieg gezeichnet, fast jede Familie hat Verluste zu beklagen, Kriegsheimkehrer sind oft traumatisiert und schwer verletzt und das alltägliche Leben ist von Entbehrungen gezeichnet. In diese Kulisse bettet die Autorin den zweiten Fall für ihr Ermittlerduo, das diesmal sogar Hilfe von der Polizei in Person von Erich Felsberg, einem ehemaligen Schüler von Ernestine, erhält. Dieser hat zudem ein Auge auf Antons Tochter geworfen, die seit dem Krieg Witwe ist. So erfährt man auch deutlich mehr von den Charakteren als im ersten Band, als Anton und Ernestine im Grandhotel am Semmering eingeschneit waren. Diesmal verschlägt es das Duo nun in die Theaterwelt und auch hier gibt es interessante Einblicke in die Intrigen und Machenschaften hinter den Kulissen. Der Krimifall ist sehr gelungen konstruiert und hat seine Motive in der Vergangenheit, denen Ernestine mit Neugier und viel Tatendrang auf die Spur kommt. Die Ermittlungsarbeit kann man hier gut nachvollziehen und die Auflösung des Falles am Ende ist schlüssig und läßt keine Fragen offen. FaziT: auch der 2. Fall von Ernestine Kirsch und Anton Böck kann mit viel Lokalkolorit und interessanten Charakteren punkten. Der Krimifall ist stimmig und bietet einen gelungenen Spannungsbogen. Das ungleiche Ermittlerpaar hat noch reichlich Potenzial für weitere Fälle, so dass man hier gespannt sein darf.

  • Hally Dziengue

    aus Mannheim

    5/5

    21.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Theater und Schauspiel

    Wieder mal eine aufregende Geschichte von Beate Maly. Ernestin hat sich kein bisschen verändert und Anton ist immer noch der gentlemen schlecht hin. In diesem Teil findet ein Mord an der Wien Stadt, dass Theatervirtel der Großstadt. Wieder einmal hat die Autorin super reserchiert. Die Figuren und die Handlungen passen sehr gut zusammen und das Buch hat wirklich super Szenen. An Ende waren unsere zwei Protagonisten in einer überaus widerlichen Situation und die Art und Weise wie Beate Maly das beschrieb brachte mich fast zum kotzen. Ich mochte es wie Heide durch das Treffen mit Felsberg sich wieder für einen Mann erwärmen konnte, und dass es Anton sichtlich schwer viel dies nicht ohne kleinen Protest anzunehmen. Das sich in diesem Teil Anton und Ernestine näher kamen und viel mehr Zeit mit einander verbrachten, habe ich auch gern gesehen, denn so sind sie in ihrer Beziehung vom letzten Jahr am Semmering Vorrang gekommen. In diesem Teil muss ich sagen, dass Beate Maly sehr gut die Vergangenheit mit Modernen Ansichten verschmolzen lassen hat natürlich der Zeit entsprechend und daher mochte ich das Buch wirklich sehr. Denn in diesem Teil hat sie es geschafft mich wieder zu überraschen.

  • Bewertung

    aus Wien

    5/5

    23.03.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Lesevergnügen mit Ernestine und Anton

    Beate Maly gelingt es hervorragend mit ihrem Roman, das historische Wien mit einer ganzen Ladung Krimispannung zu verknüpfen. Mit viel Humor und Charme schafft sie es, die beiden Hobbydetektive Ernestine und Anton perfekt und sympathisch in Szene zu setzen. Mir hat der Krimi mehr als gefallen, obwohl die Auflösung nicht ganz so meins war... Nachdem das aber Geschmacksache ist und der Rest des Buches mir echtes Lesevergnügen verschafft hat, vergebe ich 5 Sterne. Werde auch den Vorgänger "Tod am Semmering" lesen.

  • Bewertung

    aus Bietigheim-Bissingen

    5/5

    30.01.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Ernestine und Anton ermitteln

    Beate Malys Spezialität sind historische Krimis, die im besten Fall im alten Wien spielen. So auch "Tod an der Wien". Der Krimi spielt im Wien des Jahres 1922 in der Künstlerszene. Hermine Egger, eine alternde Operettensängerin, deren Stern am Erlöschen ist, wird tot im Theater an der Wien aufgefunden. Unfall oder Mord? Die pensionierte und für die damalige Zeit schon sehr emanzipierte und fortschrittliche Lehrerin Ernestine Kirsch und ihr Freund und Vermieter Anton Böck besuchen Eggers letzte Vorstellung. Sie haben am Abend des Vorfalls div. Beobachtungen gemacht, die sie überzeugen, dass die Operettendiva ermordet wurde.  Die Amateurdetektive ermitteln schnell und intelligent. Zudem führt jedes Kapitel den Leser auf einen Stadtrundgang durch das Wien der 20er Jahre mit seinen Kaffeehäusern, Villen aber auch Armenvierteln. Die selbstbewusste Ernestine Kirsch hat mich sehr beeindruckt. Sie besitzt nicht nur genug Scharfsinn und Mut, um einen Mord aufzuklären, sie hat auch sehr moderne und interessante Ansichten in Hinblick auf die damalige vorherrschenden autoritäre Schulbildung.  Mir hat dass Buch so gut gefallen, dass ich auch Ernestines ersten Fall lesen möchte "Tod am Semmering". Der Krimi wird allen Lesern genauso gut wie mir gefallen, die gerne historische Krimis, die ohne großes Blutvergießen auskommen, lesen.

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