Produktbild: Überall und irgendwo

Überall und irgendwo

2

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 5 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.10.2017

Abbildungen

mit zahlreichen bunten Bildern

Illustriert von

Sassafras De Bruyn

Verlag

Alibri

Seitenzahl

28

Maße (L/B/H)

26,8/25,8/1 cm

Gewicht

396 g

Farbe

Seidengrau / Kaffee

Auflage

1

Übersetzt von

Johnny Van Hove

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86569-258-0

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Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 5 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.10.2017

Abbildungen

mit zahlreichen bunten Bildern

Illustriert von

Sassafras De Bruyn

Verlag

Alibri

Seitenzahl

28

Maße (L/B/H)

26,8/25,8/1 cm

Gewicht

396 g

Farbe

Seidengrau / Kaffee

Auflage

1

Übersetzt von

Johnny Van Hove

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86569-258-0

Herstelleradresse

Alibri Verlag
Ernsthofstraße 12
63739 Aschaffenburg
DE

Email: verlag@alibri.de

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Einfühlsames Bilderbuch über den Tod der Mutter

WortGewand aus Krefeld am 12.12.2025

Bewertungsnummer: 2675798

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Überall und nirgendwo” des niederländischen Psychologen und Lehrers Pimm van Hest ist ein berührendes Buch. Yolanda ist tieftraurig. Mama hat aufgehört zu atmen. Alles um sie herum ist freudlos. Schwarze Töne bestimmen das Denken, Fühlen und Sehen. Die Illustratorin Sassafras De Bruyn fängt diese Stimmung durchdringend ein. Pimm van Hest gibt dem Mädchen mit dem Satz "Wenn du mich suchst, lieber Schatz, wirst du mich finden." den wichtigsten Impuls mit: Mutter ist irgendwo. Sie war noch da, aber irgendwie auch nicht. Yolanda aber möchte das nicht einfach akzeptieren. Sie will nicht schweigen wie es viele tun, wenn es um das Thema Tod geht. Sie spricht daher mit Menschen in ihrem Umfeld ständig über ihre Mama und versucht so herauszufinden, wo Mama jetzt steckt. Während der Gespräche erfährt Yolanda von den vielen persönlichen Umgangsweisen mit dem Verlust eines geliebten Menschen und erfährt, wo ihre Mama denn überall sein könnte. Die Suche, auf die Yolanda sich begibt, ist nicht leicht. Pimm van Hest erzählt sie jedoch mit viel Fingerspitzengefühl. Einfühlsam begleitet er das Mädchen auf seiner traurigen Suche nach der Mutter, sorgt für Gänsehaut, Betroffenheit, aber auch ganz viel Verständnis für Yolanda und ihre Situation. Die emotional anrührenden Illustrationen von Sassafras De Bruyn spiegeln die Stimmung des Kindes und seine Betroffenheit wider, vernachlässigen dabei aber keineswegs Elemente, die in dieser Situation Hoffnung machen. Yolanda ist mit ihrer Trauer nicht allein, auch die Personen in ihrem Umfeld haben mit ihrer Mutter einen Menschen verloren, der ihnen immer fehlen wird und dessen Verlust sie verarbeiten müssen. Trotzdem gilt es auch, Hoffnung zu schöpfen – aus Erinnerungen, aus Dingen, Gefühlen und Ereignissen, in denen Mama weiterlebt. Von Seite zu Seite werden die Bilder heller, das Dunkle wird verdrängt. Ihr helfen viele Menschen bei der Suche. Für jeden ist ihre Mama noch irgendwo spürbar. So spürt Yolanda Mamas Arme und ihr Herz verliert etwas von dem Schmerz. Ein sehr empfehlenswertes Bilderbuch mit einer sehr mitfühlenden und emotionalen Weise, den Tod eines geliebten Menschen etwas leichter zu verstehen und zu verarbeiten.

Einfühlsames Bilderbuch über den Tod der Mutter

WortGewand aus Krefeld am 12.12.2025
Bewertungsnummer: 2675798
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Überall und nirgendwo” des niederländischen Psychologen und Lehrers Pimm van Hest ist ein berührendes Buch. Yolanda ist tieftraurig. Mama hat aufgehört zu atmen. Alles um sie herum ist freudlos. Schwarze Töne bestimmen das Denken, Fühlen und Sehen. Die Illustratorin Sassafras De Bruyn fängt diese Stimmung durchdringend ein. Pimm van Hest gibt dem Mädchen mit dem Satz "Wenn du mich suchst, lieber Schatz, wirst du mich finden." den wichtigsten Impuls mit: Mutter ist irgendwo. Sie war noch da, aber irgendwie auch nicht. Yolanda aber möchte das nicht einfach akzeptieren. Sie will nicht schweigen wie es viele tun, wenn es um das Thema Tod geht. Sie spricht daher mit Menschen in ihrem Umfeld ständig über ihre Mama und versucht so herauszufinden, wo Mama jetzt steckt. Während der Gespräche erfährt Yolanda von den vielen persönlichen Umgangsweisen mit dem Verlust eines geliebten Menschen und erfährt, wo ihre Mama denn überall sein könnte. Die Suche, auf die Yolanda sich begibt, ist nicht leicht. Pimm van Hest erzählt sie jedoch mit viel Fingerspitzengefühl. Einfühlsam begleitet er das Mädchen auf seiner traurigen Suche nach der Mutter, sorgt für Gänsehaut, Betroffenheit, aber auch ganz viel Verständnis für Yolanda und ihre Situation. Die emotional anrührenden Illustrationen von Sassafras De Bruyn spiegeln die Stimmung des Kindes und seine Betroffenheit wider, vernachlässigen dabei aber keineswegs Elemente, die in dieser Situation Hoffnung machen. Yolanda ist mit ihrer Trauer nicht allein, auch die Personen in ihrem Umfeld haben mit ihrer Mutter einen Menschen verloren, der ihnen immer fehlen wird und dessen Verlust sie verarbeiten müssen. Trotzdem gilt es auch, Hoffnung zu schöpfen – aus Erinnerungen, aus Dingen, Gefühlen und Ereignissen, in denen Mama weiterlebt. Von Seite zu Seite werden die Bilder heller, das Dunkle wird verdrängt. Ihr helfen viele Menschen bei der Suche. Für jeden ist ihre Mama noch irgendwo spürbar. So spürt Yolanda Mamas Arme und ihr Herz verliert etwas von dem Schmerz. Ein sehr empfehlenswertes Bilderbuch mit einer sehr mitfühlenden und emotionalen Weise, den Tod eines geliebten Menschen etwas leichter zu verstehen und zu verarbeiten.

Eine einfühlsame und poetische Geschichte zur Trauerbewältigung!

Bewertung aus Wien am 06.08.2021

Bewertungsnummer: 1545504

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Für ein Kind gibt es nichts Schlimmeres als erleben zu müssen, dass ein Elternteil stirbt. Genau das passiert Yolanda in diesem fast poetisch erzählten Buch. Gerade noch konnte sie mit Mama reden im nächsten Moment hörte sie auf zu atmen und Yolanda musste miterleben, wie die Hand ihrer geliebten Mutter immer kälter wurde. Yolanda vermisst sie sehr. So sehr, dass sie sich entschlossen auf die Suche nach ihr macht und Bezugspersonen befragt, wo sie ihre geliebte Mama wohl finden könne. Ihr Bruder Julian findet Mama in seinem geliebten Stofftier, ihr Papa in dem Bild, das sie gemalt oder in der Tasse, die sie behutsam zusammen geklebt hat. Ihre Tante findet sie in Geschichten, die sie Yolanda erzählt, ihre Freundin sieht sie im Wind, den man nicht greifen, jedoch fühlen kann. Ihr Lehrerin findet Yolandas Mama im Nachthimmel in Form eines Sterns, der auf sie aufpasst und Oma sieht sogar in Yolanda ihre Mama. Yolanda kommt letztendlich zu dem Schluss: Mama ist überall! Liebevoll und poetisch wird man durch diese einfühlsame Geschichte getragen. Durch die zahlreichen Metaphern verliert die Geschichte über den Tod an Schwere und die Magie der Erinnerung bleibt bei den Leser*innen zurück. Man wird darauf aufmerksam gemacht, dass der Tod zwar die sterbliche Hülle, jedoch nie die Erinnerungen, die man an die geliebte Person hat, hinwegraffen kann. In vielen Alltagsgegenständen, in Bildern, Geschichten, Träumen und in der Natur kann man den geliebten verstorbenen Menschen (wieder)finden. Auch wenn es nicht möglich ist, mit der Person zu sprechen, ist es doch möglich, diese ganz nah bei sich zu spüren. Der niederländische Psychologe und Lehrer Pimm van Hest @tongkat1975 hat es geschafft, eine besonders empathische Geschichte über den Tod zu schreiben, die Hoffnung und Zuversicht gibt. Die Illustratorin Sassafras de Bruyn untermalt mit zarten, lieblichen, aber eher dunkel gehaltenen Zeichnungen diese Geschichte, die dadurch an Leichtigkeit und Zauberhaftigkeit gewinnt! Ich empfehle das Buch allen Kindern ab 4 Jahren.

Eine einfühlsame und poetische Geschichte zur Trauerbewältigung!

Bewertung aus Wien am 06.08.2021
Bewertungsnummer: 1545504
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Für ein Kind gibt es nichts Schlimmeres als erleben zu müssen, dass ein Elternteil stirbt. Genau das passiert Yolanda in diesem fast poetisch erzählten Buch. Gerade noch konnte sie mit Mama reden im nächsten Moment hörte sie auf zu atmen und Yolanda musste miterleben, wie die Hand ihrer geliebten Mutter immer kälter wurde. Yolanda vermisst sie sehr. So sehr, dass sie sich entschlossen auf die Suche nach ihr macht und Bezugspersonen befragt, wo sie ihre geliebte Mama wohl finden könne. Ihr Bruder Julian findet Mama in seinem geliebten Stofftier, ihr Papa in dem Bild, das sie gemalt oder in der Tasse, die sie behutsam zusammen geklebt hat. Ihre Tante findet sie in Geschichten, die sie Yolanda erzählt, ihre Freundin sieht sie im Wind, den man nicht greifen, jedoch fühlen kann. Ihr Lehrerin findet Yolandas Mama im Nachthimmel in Form eines Sterns, der auf sie aufpasst und Oma sieht sogar in Yolanda ihre Mama. Yolanda kommt letztendlich zu dem Schluss: Mama ist überall! Liebevoll und poetisch wird man durch diese einfühlsame Geschichte getragen. Durch die zahlreichen Metaphern verliert die Geschichte über den Tod an Schwere und die Magie der Erinnerung bleibt bei den Leser*innen zurück. Man wird darauf aufmerksam gemacht, dass der Tod zwar die sterbliche Hülle, jedoch nie die Erinnerungen, die man an die geliebte Person hat, hinwegraffen kann. In vielen Alltagsgegenständen, in Bildern, Geschichten, Träumen und in der Natur kann man den geliebten verstorbenen Menschen (wieder)finden. Auch wenn es nicht möglich ist, mit der Person zu sprechen, ist es doch möglich, diese ganz nah bei sich zu spüren. Der niederländische Psychologe und Lehrer Pimm van Hest @tongkat1975 hat es geschafft, eine besonders empathische Geschichte über den Tod zu schreiben, die Hoffnung und Zuversicht gibt. Die Illustratorin Sassafras de Bruyn untermalt mit zarten, lieblichen, aber eher dunkel gehaltenen Zeichnungen diese Geschichte, die dadurch an Leichtigkeit und Zauberhaftigkeit gewinnt! Ich empfehle das Buch allen Kindern ab 4 Jahren.

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von Pimm van Hest

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Kerstin Hahne

Thalia Zentrale

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5/5

Poetisch und künstlerisch- ein Bilderbuch zum Thema Tod

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Bilderbuch beinhaltet eines der schwierigsten Themen für Kinder überhaupt: den Tod eines Elternteils. Yolandas Mama ist tot – wie sie gestorben ist, wissen wir nicht, aber wir erfahren, wie sehr Yolanda sie vermisst.Menschen reden nicht gerne über den Tod, aber Yolanda will wissen, wo Mama jetzt ist und sie beginnt sie zu suchen.Dabei entdeckt sie, das jeder Mensch in ihrem Umfeld andere Erinnerungen und Bezüge zu ihrer Mutter hat: für ihren kleinen Bruder lebt sie in seinem Teddybär weiter, ihr Vater findet sie in Dingen wie ihrer alten Kaffeetasse oder dem Küchenstuhl, auf dem sie immer saß. Oma hat alte Fotos, wo Mama aussieht wie Yolanda, in der sie nun für Oma weiterlebt. Opa pflegt Mamas Grab und sieht sie in jeder Blume, die dort wächst, Tante Christiane erzählt ganz viele Geschichten von früher , für Mamas beste Freundin ist sie im Wind, den man auch nicht sehen, aber spüren kann und Yolandas Lehrerin hat die Idee, das die Mama nun ein Stern am Himmel ist, der nachts scheint, wenn Yolanda schläft und auf sie aufpasst.In der Nacht darauf träumt das Mädchen, das sie allein auf einer Bank sitzt und ihre Mama sich neben sie setzt.“He“, sagt Yolanda „ ich habe Dich überall gesucht“ Mama gibt ihr einen Kuss und sagt:“Das ist genau dort, wo ich bin, lieber Schatz.“ Und als Papa sie am nächsten Morgen mit einem Kuss aufweckt, weiß Yolanda, wo Mama jetzt ist :ÜBERALL ! Die junge Illustratorin Sassfras De Bruyn hat für die berührende Geschichte adäquate, kunstvolle Bilder gefunden: ihre großäugige Protagonistin bewegt sich anfänglich noch durch melancholisch dunklere Welten, aber je mehr sie erfährt, desto heller wird auch die Umgebung.Dabei gibt es in ihren Illustrationen viel zu entdecken, sie spenden Trost, ergänzend zum einfühlsamen Text und könnten helfen, einen Weg aus der Trauer zu finden.
  • Kerstin Hahne
  • Buchhändler/-in

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Poetisch und künstlerisch- ein Bilderbuch zum Thema Tod

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Bilderbuch beinhaltet eines der schwierigsten Themen für Kinder überhaupt: den Tod eines Elternteils. Yolandas Mama ist tot – wie sie gestorben ist, wissen wir nicht, aber wir erfahren, wie sehr Yolanda sie vermisst.Menschen reden nicht gerne über den Tod, aber Yolanda will wissen, wo Mama jetzt ist und sie beginnt sie zu suchen.Dabei entdeckt sie, das jeder Mensch in ihrem Umfeld andere Erinnerungen und Bezüge zu ihrer Mutter hat: für ihren kleinen Bruder lebt sie in seinem Teddybär weiter, ihr Vater findet sie in Dingen wie ihrer alten Kaffeetasse oder dem Küchenstuhl, auf dem sie immer saß. Oma hat alte Fotos, wo Mama aussieht wie Yolanda, in der sie nun für Oma weiterlebt. Opa pflegt Mamas Grab und sieht sie in jeder Blume, die dort wächst, Tante Christiane erzählt ganz viele Geschichten von früher , für Mamas beste Freundin ist sie im Wind, den man auch nicht sehen, aber spüren kann und Yolandas Lehrerin hat die Idee, das die Mama nun ein Stern am Himmel ist, der nachts scheint, wenn Yolanda schläft und auf sie aufpasst.In der Nacht darauf träumt das Mädchen, das sie allein auf einer Bank sitzt und ihre Mama sich neben sie setzt.“He“, sagt Yolanda „ ich habe Dich überall gesucht“ Mama gibt ihr einen Kuss und sagt:“Das ist genau dort, wo ich bin, lieber Schatz.“ Und als Papa sie am nächsten Morgen mit einem Kuss aufweckt, weiß Yolanda, wo Mama jetzt ist :ÜBERALL ! Die junge Illustratorin Sassfras De Bruyn hat für die berührende Geschichte adäquate, kunstvolle Bilder gefunden: ihre großäugige Protagonistin bewegt sich anfänglich noch durch melancholisch dunklere Welten, aber je mehr sie erfährt, desto heller wird auch die Umgebung.Dabei gibt es in ihren Illustrationen viel zu entdecken, sie spenden Trost, ergänzend zum einfühlsamen Text und könnten helfen, einen Weg aus der Trauer zu finden.

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