Jugend ohne Gott

Eine Darstellung gesellschaftlicher Zustände in der Zwischenkriegszeit

Ödön von Horváth

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Beschreibung

Jugend ohne Gott ist der dritte Roman des österreich-ungarischen Schriftstellers Ödön von Horváth, erschien im Jahr 1937. Der Titel des Werkes "Jugend ohne Gott" drückt die Charakter-, Gedanken- und Lieblosigkeit der Jugend im Dritten Reich aus. Das Buch kritisiert die Zustände nach der Machtübernahme Hitlers. Da ist auf der einen Seite der Lehrer, ein Opportunist, der aus Angst davor, seinen Lebensunterhalt zu verlieren, nicht für seine moralischen Werte eintritt; auf der anderen Seite stehen die Kinder, die, ebenso wie ihre Eltern, die NS-Propaganda verinnerlichen, das eigenständige Denken aufgeben und sich von der Diktatur beherrschen lassen. Zur Inhalt: Ein Lehrer korrigiert gerade die Klassenarbeiten seiner Schüler. Dabei stellt er fest, dass der Schüler N sich sehr despektierlich gegenüber Schwarzen äußert. Er bemängelt dies, streicht es jedoch nicht an, weil er Schülern gegenüber nichts bemängeln könne, was offiziell in den Medien seines Landes verlautet wird. Er denkt in dieser Zeit über Gott. Er gesteht, dass er seinen Glauben im Ersten Weltkrieg verloren hat und nur noch vor anderen so tut, als ob er noch glauben würde. Am kommenden Schultag äußert er bei der Rückgabe der Klassenarbeiten an seine Schüler gegenüber N seine Meinung, dass Farbige auch Menschen seien. Der Lehrer, der Angst vor einer Disziplinarstrafe hat und keinen Gefallen an seinem Beruf mehr findet, geht am Abend in eine Bar und trifft dort in alkoholisiertem Zustand auf einen alten Lehrerkollegen, genannt Julius Cäsar. Er erklärt, dass die Seele des Menschen bald so unbeweglich sein werde wie das Antlitz eines Fisches.

Ödön von Horváth, geb. am 9.12.1901 in Fiume (Rijeka), begann 1920 zu schreiben. Sein erfolgreichstes Bühnenstück, Geschichten aus dem Wiener Wald, wurde 1931 uraufgeführt. Im Anschluss reiste er nach Paris, wo er 1938 auf der Champs-Élysées von einem Ast erschlagen wurde.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Erscheinungsdatum 29.08.2017
Verlag Musaicum Books
Seitenzahl 233 (Printausgabe)
Dateigröße 1307 KB
Sprache Deutsch
EAN 9788027211722

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Für deutsch Unterricht gekauft

Eine Kundin/ein Kunde aus Lauterbach am 17.11.2021

Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

Es ist eine bisschen verstörende aber doch interessante geschichte. Vorallem ist sie nicht so lang was es angenehmer macht sie zu lesen. :)

5/5

Für deutsch Unterricht gekauft

Eine Kundin/ein Kunde aus Lauterbach am 17.11.2021
Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

Es ist eine bisschen verstörende aber doch interessante geschichte. Vorallem ist sie nicht so lang was es angenehmer macht sie zu lesen. :)

4/5

Ein Klassiker

Eine Kundin/ein Kunde am 16.06.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Leutnant Gustl zählt zu den Klassikern der Wiener Moderne. Komplett als innerer Monolog geschrieben gibt er die Gedankenwelt des Protagonisten wieder. Dieser gerät durch einen Zwist mit einem Bäcker, in dem Gustl den Kürzeren zieht, in ein Dilemma. Denn da der Bäcker auf Grund seiner beruflichen Stellung nicht satisfaktionsfähig ist, bliebe Gustl, um seine Ehre wieder herzustellen, nur der Tod. Ein tolles Beispiel von Doppelmoral durch äußere Zurschaustellung gelebter Werte, welche dann aber doch schnell überbord geworfen werden...

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