Produktbild: Der Geltstag

Der Geltstag oder Die Wirtschaft nach der neuen Mode

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inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

01.09.2017

Verlag

Hofenberg

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

877 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783743718500

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

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Text-to-Speech

Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

01.09.2017

Verlag

Hofenberg

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

877 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783743718500

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Schicksal einer Gastwirtschaft

Manfred Orlick aus Halle (Saale) am 02.08.2025

Bewertungsnummer: 2556690

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Diogenes Verlag hat seine Jeremias Gotthelf- Edition mit dem Roman „Der Geltstag“ fortgesetzt, der 1846 erstmals erschien. Es handelt sich um eine Erzählung innerhalb seiner Sammlung „Bilder und Sagen aus der Schweiz", die zwischen 1842 und 1846 in sechs Einzelbänden veröffentlicht wurde. Der Roman handelt vom Geld und dessen Missbrauch sowie den daraus resultierenden Folgen für eine Familie und die Dorfgemeinschaft. Dem Wirtshaus „Zur Gnepfi“ droht der Geltstag – der Konkurs. Das egoistische Wirtspaar Steffen und Eisi hat das Geld leichtfertig mit vollen Händen ausgegeben. Nach dem Tode von Steffen durch Trunksucht kommt es zum Konkurs des Wirtshauses. Die Versteigerung ist ein Symbol für den moralischen und wirtschaftlichen Niedergang nicht nur des Wirtspaares, sondern der Gesellschaft, denn alle versuchen, einen Gegenstand zu ergattern. Hauptsache, man hat ein Schnäppchen geschlagen. Am Ende drückt Gotthelf, der den Roman im „vaterländischen Zorn“ geschrieben hatte, die Hoffnung aus, dass eine neue Generation heranwachse, die sich von den Altvätern bilden lässt. Harte Arbeit ist Gotthelfs Erfolgsrezept. Die Diogenes-Ausgabe orientiert sich an dem Erstdruck von 1846, der zwar in deutscher Sprache erschien, aber viele Redewendungen und Ausdrücke des Berner Dialekts enthielt. Daher ist ein mehrseitiges Glossar mit Erläuterungen angefügt, sowie Hinweise zu Berner Währungen, Gewichten und Maßen. Der Roman zeigt Gotthelfs milieugetreue und fabulierfreudige Erzählkunst. Er wurde schnell ein großer Erfolg und er liefert noch heute, fast zweihundert Jahre nach seinem Erscheinen, ein Abbild des wirklichen Lebens und keine romantisch geschönte Darstellung des Dorflebens im 18. Jahrhundert. In seinem Nachwort betont der Schweizer Schriftsteller, dass der Roman „eine einzige, über vierhundert Seiten laufende Moralpredigt“ sei.

Schicksal einer Gastwirtschaft

Manfred Orlick aus Halle (Saale) am 02.08.2025
Bewertungsnummer: 2556690
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Diogenes Verlag hat seine Jeremias Gotthelf- Edition mit dem Roman „Der Geltstag“ fortgesetzt, der 1846 erstmals erschien. Es handelt sich um eine Erzählung innerhalb seiner Sammlung „Bilder und Sagen aus der Schweiz", die zwischen 1842 und 1846 in sechs Einzelbänden veröffentlicht wurde. Der Roman handelt vom Geld und dessen Missbrauch sowie den daraus resultierenden Folgen für eine Familie und die Dorfgemeinschaft. Dem Wirtshaus „Zur Gnepfi“ droht der Geltstag – der Konkurs. Das egoistische Wirtspaar Steffen und Eisi hat das Geld leichtfertig mit vollen Händen ausgegeben. Nach dem Tode von Steffen durch Trunksucht kommt es zum Konkurs des Wirtshauses. Die Versteigerung ist ein Symbol für den moralischen und wirtschaftlichen Niedergang nicht nur des Wirtspaares, sondern der Gesellschaft, denn alle versuchen, einen Gegenstand zu ergattern. Hauptsache, man hat ein Schnäppchen geschlagen. Am Ende drückt Gotthelf, der den Roman im „vaterländischen Zorn“ geschrieben hatte, die Hoffnung aus, dass eine neue Generation heranwachse, die sich von den Altvätern bilden lässt. Harte Arbeit ist Gotthelfs Erfolgsrezept. Die Diogenes-Ausgabe orientiert sich an dem Erstdruck von 1846, der zwar in deutscher Sprache erschien, aber viele Redewendungen und Ausdrücke des Berner Dialekts enthielt. Daher ist ein mehrseitiges Glossar mit Erläuterungen angefügt, sowie Hinweise zu Berner Währungen, Gewichten und Maßen. Der Roman zeigt Gotthelfs milieugetreue und fabulierfreudige Erzählkunst. Er wurde schnell ein großer Erfolg und er liefert noch heute, fast zweihundert Jahre nach seinem Erscheinen, ein Abbild des wirklichen Lebens und keine romantisch geschönte Darstellung des Dorflebens im 18. Jahrhundert. In seinem Nachwort betont der Schweizer Schriftsteller, dass der Roman „eine einzige, über vierhundert Seiten laufende Moralpredigt“ sei.

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Der Geltstag

von Jeremias Gotthelf, Philipp Theisohn

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