Produktbild: Werke in 16 Bänden

Werke in 16 Bänden Band 16: Gespräche und Interviews

7

48,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.11.2018

Herausgeber

Hans-Ulrich Treichel

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

770

Maße (L/B/H)

20,5/12,3/4,3 cm

Gewicht

725 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42343-1

Beschreibung

Rezension

» ... wie Fragemente einer ungeschriebenen Autobiografie.« Thorsten Paprotny literaturkritik.de

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.11.2018

Herausgeber

Hans-Ulrich Treichel

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

770

Maße (L/B/H)

20,5/12,3/4,3 cm

Gewicht

725 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42343-1

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE
info@suhrkamp.de

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

7 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(0)

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

(0)

1 Sterne

Deutlich einseitiger als der Vorgänger...

Bewertung am 22.07.2024

Bewertungsnummer: 2250586

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Deutlich einseitiger als der Vorgänger und mit Hauptaugenmerk auf der Politik und weniger auf Gesellschaft und Alltag. Trotzdem interessant und aufschlussreich.

Deutlich einseitiger als der Vorgänger...

Bewertung am 22.07.2024
Bewertungsnummer: 2250586
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Deutlich einseitiger als der Vorgänger und mit Hauptaugenmerk auf der Politik und weniger auf Gesellschaft und Alltag. Trotzdem interessant und aufschlussreich.

Scheitern gehört zum Leben?

speedy208 (Mitglied der Book Circle Community) am 09.04.2023

Bewertungsnummer: 1918172

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein neuerer Klassiker - wohlbemerkt aus den 1950ern! - für deutsche Maturanten. Darauf stiess ich, weil sich eine schwarze deutsche Lehrerin negativ dazu äusserte und damit das Buch zu einer Art negativer PR verhalf. Also war ich gespannt, was dieser Frau so negativ aufschlug. Konnte ich nicht entdecken; für mich war das die Retrospektive des Nachkriegsdeutschland, das noch in Trümmern lag. Ein Tag im Leben von unterschiedlichen Personen. Auf der einen Seite die Deutschen, die aus dem schreibmüden (oder -faule) Schriftsteller Philip und seiner naiven, weltfremden, hochwohlgeborenen, vom Vermögen ihrer Vorfahren lebenden Frau Emilia besteht, dann aus der Familie Behrend, wo der Vater schon früh Frau und Tochter Carla verliess, um im Ausland bei einer Jüngeren sein Glück zu finden. Carla blieb vom verschollenem Mann nur der 10jährige Sohn Heinz, der sich herumtreibt. Dazu gesellen sich ein Psychiater, ein Hausarzt, ein Chemiker und einfache Leute bis zum Dienstmann, der am Ende zum tragischen Helden wird. Schliesslich kommt noch ein Schauspielerpaar mit Töchterchen und Nanny (alter Schule) vor, die sich ein neues Drehbuch vom Schriftsteller erhoffen. Auf der anderen Seite stehen die Amerikaner, Besatzer, Touristen. Diese werden unterteilt einerseits in weisse Familienangehörige und Intellektuelle, andererseits in schwarze Besatzer, mit denen sich die Deutschen arrangieren müssen. Diese fallen negativ auf mit ihrer Musik und ihrer Körperlichkeit, der auch Carla verfällt. Diese realisiert zu spät, dass sie schwanger ist und will das Baby loswerden, wird von Nachbarn und Mutter verachtet deswegen. Dann ist da noch ein anderer sanfter Schwarzer, der einen Dienstmann sein Kofferradio tragen lässt und fast von einem Mob gelyncht wird und von einer Prostituierten gerettet wird. Den Amis ist Deutschland zu kalt, zu intolerant, zu lieblos, zu grau; sie sehnen sich nach dem toleranteren bunten Paris, Frankreich. Die Erzählweise ist/war etwas gewöhnungsbedürftig: Jede Seite besteht aus mehreren Sätzen, die wiederum mit Semikola (Punktstrich) noch und nöcher abgetrennt werden (eine neue Art Schachtelsatz), so dass man hin und wieder den Faden verliert. Hat man sich daran gewöhnt, wächst die Spannung, wie es weitergeht. Gemäss Literaturlexikon sei das, “eine Art filmische Technik, Szenen, Menschen und Nachkriegsschicksale darzustellen” an einem Tag in München. Es fehlen auch richtige Kapitel; grössere Absätze lassen Luft holen und darauf gespannt sein, wie das Schicksal des einen oder anderen Protagonisten weitergeht. Das Nachkriegsdeutschland kenne ich aus den Erzählungen meiner Eltern; also war für mich nichts neu. Aber ich frage mich, was die Experten damit von den Maturanten wollen. Wollen Sie die Konsumgesellschaft anprangern, die Igno- und die Arroganz oder die jungen Leute für die Wirklichkeit vorbereiten? Oder den Bezug zur Migration und den Kriegen der Neuzeit? Oder einfach, dass Scheitern zum Leben gehört? Schliesslich gehört der Roman zur “Trilogie des Scheiterns”. Eine schwer verdauliche Lektüre also. Der Titel ist der Mäzenin und Schriftstellerin Gertrude Stein entlehnt, warum auch immer. Aber Tauben kommen bei Koeppen kaum vor, eher Spatzen.

Scheitern gehört zum Leben?

speedy208 (Mitglied der Book Circle Community) am 09.04.2023
Bewertungsnummer: 1918172
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein neuerer Klassiker - wohlbemerkt aus den 1950ern! - für deutsche Maturanten. Darauf stiess ich, weil sich eine schwarze deutsche Lehrerin negativ dazu äusserte und damit das Buch zu einer Art negativer PR verhalf. Also war ich gespannt, was dieser Frau so negativ aufschlug. Konnte ich nicht entdecken; für mich war das die Retrospektive des Nachkriegsdeutschland, das noch in Trümmern lag. Ein Tag im Leben von unterschiedlichen Personen. Auf der einen Seite die Deutschen, die aus dem schreibmüden (oder -faule) Schriftsteller Philip und seiner naiven, weltfremden, hochwohlgeborenen, vom Vermögen ihrer Vorfahren lebenden Frau Emilia besteht, dann aus der Familie Behrend, wo der Vater schon früh Frau und Tochter Carla verliess, um im Ausland bei einer Jüngeren sein Glück zu finden. Carla blieb vom verschollenem Mann nur der 10jährige Sohn Heinz, der sich herumtreibt. Dazu gesellen sich ein Psychiater, ein Hausarzt, ein Chemiker und einfache Leute bis zum Dienstmann, der am Ende zum tragischen Helden wird. Schliesslich kommt noch ein Schauspielerpaar mit Töchterchen und Nanny (alter Schule) vor, die sich ein neues Drehbuch vom Schriftsteller erhoffen. Auf der anderen Seite stehen die Amerikaner, Besatzer, Touristen. Diese werden unterteilt einerseits in weisse Familienangehörige und Intellektuelle, andererseits in schwarze Besatzer, mit denen sich die Deutschen arrangieren müssen. Diese fallen negativ auf mit ihrer Musik und ihrer Körperlichkeit, der auch Carla verfällt. Diese realisiert zu spät, dass sie schwanger ist und will das Baby loswerden, wird von Nachbarn und Mutter verachtet deswegen. Dann ist da noch ein anderer sanfter Schwarzer, der einen Dienstmann sein Kofferradio tragen lässt und fast von einem Mob gelyncht wird und von einer Prostituierten gerettet wird. Den Amis ist Deutschland zu kalt, zu intolerant, zu lieblos, zu grau; sie sehnen sich nach dem toleranteren bunten Paris, Frankreich. Die Erzählweise ist/war etwas gewöhnungsbedürftig: Jede Seite besteht aus mehreren Sätzen, die wiederum mit Semikola (Punktstrich) noch und nöcher abgetrennt werden (eine neue Art Schachtelsatz), so dass man hin und wieder den Faden verliert. Hat man sich daran gewöhnt, wächst die Spannung, wie es weitergeht. Gemäss Literaturlexikon sei das, “eine Art filmische Technik, Szenen, Menschen und Nachkriegsschicksale darzustellen” an einem Tag in München. Es fehlen auch richtige Kapitel; grössere Absätze lassen Luft holen und darauf gespannt sein, wie das Schicksal des einen oder anderen Protagonisten weitergeht. Das Nachkriegsdeutschland kenne ich aus den Erzählungen meiner Eltern; also war für mich nichts neu. Aber ich frage mich, was die Experten damit von den Maturanten wollen. Wollen Sie die Konsumgesellschaft anprangern, die Igno- und die Arroganz oder die jungen Leute für die Wirklichkeit vorbereiten? Oder den Bezug zur Migration und den Kriegen der Neuzeit? Oder einfach, dass Scheitern zum Leben gehört? Schliesslich gehört der Roman zur “Trilogie des Scheiterns”. Eine schwer verdauliche Lektüre also. Der Titel ist der Mäzenin und Schriftstellerin Gertrude Stein entlehnt, warum auch immer. Aber Tauben kommen bei Koeppen kaum vor, eher Spatzen.

Kundinnen und Kunden meinen

Jugend

von Wolfgang Koeppen

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Werke in 16 Bänden
  • Anne Andresen / Hans Georg Brenner: Von der Lebensdauer des Zeitromans

    Wolfgang Koeppen: Es ist wichtig, einander zu kennen

    Horst Bienek: Werkstattgespräch

    Horst Krüger: Selbstanzeige

    Ekkehart Rudolph: Zur Resignation neige ich sehr

    Christian Linder: Mein Tag ist mein großer Roman

    Christian Linder: Schreiben als Zustand

    Angelika Mechtel: Der Schriftsteller arbeitet ohne Netz

    Peter Faecke: Gespräch mit dem Schriftsteller Wolfgang Koeppen über seinen Roman Kaplan in Washington

    Heinz Ludwig Arnold: Der Weltgeist ist Literat

    Jean-Paul Mauranges: Ich habe nichts gegen Babylon

    Peter Goedel: Gespräch mit Wolfgang Koeppen im März 1977

    Claus Hebell: Warum nicht in den Rhein?

    Jacques Le Rider: Wolfgang Koeppen. Erzähler der deutschen Tragödie

    Hans Abich: Die Jahre nach 1945 – Geh- und Denkversuche nach 12 Jahren Diktatur

    Monika Estermann / Alfred Estermann: Ich bin ein Mensch ohne Lebensplan

    Karl Prümm / Erhard Schütz: Die Situation war schizophren

    Günter Jurczyk: Zeit des Steppenwolfs

    Hans Langsteiner: Das gute Recht, zu schweigen

    Manfred Durzak: Überleben im Dritten Reich

    Walter Schmitz: Gespräch mit Wolfgang Koeppen

    Josef Weishaupt: »Ich lebe in ziemlicher Vereinsamung« – Wolfgang Koeppen spricht über die Einsamkeit des Schriftstellers

    Günter Kunert: Die Kultur hat versagt

    Hans-Joachim Müller: Gespräch mit Wolfgang Koeppen

    Heinz Dieter Tschörtner: Fragen an Wolfgang Koeppen

    Peter Goedel: Gespräch mit Wolfgang Kopeppen am 7. und 8. Oktober 1985

    Josef-Hermann Sauter: Gespräch mit Wolfgang Koeppen

    Asta Scheib: Einsam durch die Jahre

    Hanne Kulessa: Warum sind Sie so unglücklich, Herr Koeppen?

    Wolfgang Koeppen: Wie in einem antiken Drama. Der Stern sprach mit dem Münchener Schriftsteller

    Andreas Friedemann: Durch die Augen des anderen. Bericht aus Bonn

    Jürgen Kolbe / Karl-Heinz Bittel: Untergang droht seit der Schöpfung

    Margit Knapp-Cazzola: Die entlegenen Orte der Erinnerung

    Volker Wehdeking: Die Last der verlorenen Jahre

    Hannes Hintermeier: Der stille Beobachter greift nicht mehr ein – Der Münchner Schriftsteller Wolfgang Koeppen zum Umbruch in der DDR

    Wilhelm Schwarz: Protokolle

    Andrea Beu: Interview mit Wolfgang Koeppen am 6. Juni 1990 in Greifswald

    Mechthild Curtius: Das Buch ist die erste und die letzte Fassung

    André Müller: Ich riskiere den Wahnsinn

    Tanja von Oertzen: Eine genaue Idee vom letzten Satz

    Karina Urbach: Ich träume ganze Geschichten

    Karl Woisetschläger: Ich kaufte mir eine Pistole

    Marcel Marin: Ich will ein Buch schreiben. Das ist alles

    Eckart Oehlenschläger: Gespräch mit Wolfgang Koeppen

    Gunnar Müller-Waldeck: Mein Zuhause waren die großen Städte

    Marcel Reich-Ranicki: Ohne Absicht

    Tilman Urbach: Schreiben ist Sterbenlernen

    Volker Hage: Sie hat meinen Gruß nie erwidert

    Gunnar Müller-Waldeck: Greifswald – ein bescheidener und kleinerer Fundort