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Fortschritt und Regression | Ein neues Standardwerk der Kritischen Theorie

28,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.12.2023

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

252

Maße (L/B/H)

21,6/12,6/2,8 cm

Gewicht

422 g

Farbe

Grau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-58714-0

Beschreibung

Rezension


»Mit der Lektüre von
Fortschritt und Regression
durchläuft man – ganz unpassend zur Jahreszeit – einen Entzauberungsprozess: Fortschritt muss prozessual statt substanziell verstanden werden, der Weihnachtsmann ist erfunden statt echt.«
("wochentaz")
»Jaeggis Vorschlag ist klug, ein Gewinn für all jene, die die Gegenwart wieder zum Nachdenken über Fortschritt und Regression zwingt. Sie argumentiert präzise, erkennt umsichtig jeden möglichen Einwand im Vorhinein und entkräftet ihn.« ("DIE ZEIT")
»Mit diesem komplexen und zugleich wunderbar lesbaren Buch adressiert Rahel Jaeggi die Fortschrittsmüdigkeit unserer Zeit.« ("Frankfurter Rundschau")
»... ein gut komponierter, verständlich geschriebener Text. ... die Begriffe ›Fortschritt‹ und ›Regression‹ [werden] als Werkzeuge für eine sozialphilosophische Kritik unserer Zeit fruchtbar gemacht.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Rahel Jaeggi renoviert das Konzept des ‚Fortschritts‘.« ("Falter")
»Wie schon in früheren Werken leistet Jaeggi vorbildliche Begriffsarbeit – die durch ihre Klarheit besticht und erfreut.« ("Philosphie Magazin")
»... die sehr lesenswerten Überlegungen Jaeggis [geben] einem
ein gut brauchbares Instrumentarium an die Hand, um Fortschritte oder Regressionen zu identifizieren und Hemmnisse für Lernprozesse zu erkennen und abzubauen.« ("ethik und gesellschaft")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.12.2023

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

252

Maße (L/B/H)

21,6/12,6/2,8 cm

Gewicht

422 g

Farbe

Grau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-58714-0

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Vorwort



    Einleitung



    1 Fortschritt(e)



    1.1 Was ist moralischer Fortschritt?



    Fortschritt als Wandel zum Besseren?



    Fortschritt als evaluativer Begriff



    Nichtderivativer Charakter des Fortschritts



    1.2 Der Vorrang des Fortschritts vor dem Guten



    Fortschritt ohne Ziel



    Der Vorrang des Fortschritts



    1.3 Fortschritt als Lern- und Erfahrungsprozess



    Lernen



    Die Form des Wandels



    Genesis und Geltung



    2 Reform oder Revolution: Kontinuität und Diskontinuität des Fortschritts



    2.1 Die Erweiterung des Einzugsbereichs



    Plausibilität der Erweiterungsthese



    Grenzen der Erweiterungsthese



    2.2 Die Vertiefung von Idealen



    Grenzen des Vertiefungsmodells



    2.3 Kontinuität in der Diskontinuität, Diskontinuität in der Kontinuität



    Krise als Vermittlung zwischen Alt und Neu



    3 Im Kontext: Moralischer Fortschritt und sozialer Wandel



    3.1 Eine bloße Geschmacksverirrung? Der Gestaltwandel moralischen Fortschritts



    Die Normalität moralischer Übel



    Transformation als Gestaltwandel?



    Tiefendynamik und Reaktion



    Moral als Ideologie



    3.2 Passungsverhältnisse: Die sittliche Einbettung moralischer Überzeugungen



    Mismatches und gestörte Passungsverhältnisse



    Nichtintentionale Verkettungen



    3.3 Der Zeitkern der Moral



    Einbettungsverhältnisse und Verflechtungen



    Moral als Reflexion von Lebensverhältnissen



    3.4 Begriffliches Zwischenspiel: Lebensformen als träge Ensembles von Praktiken



    3.5 »Schritt halten«: Ein Geflecht wechselseitiger Beziehungen



    Überdeterminierte Relationen



    Mismatches und Historischer Materialismus



    Der normative Richtungsmesser



    4 Krise und Konflikt: Die Dynamik sozialen Wandels



    4.1 Das aktive und das passive Element



    Nicht aus dem Nichts



    4.2 Lebensformen als Problemlösungsinstanzen zweiter Ordnung



    Probleme als Aufgabe und Schwierigkeit



    Problemlösungen



    Probleme zweiter Ordnung



    Fortschritt als reflexive Problemlösung



    Problem, Krise, Widerspruch



    Krise und Konflikt



    4.3 Stabilität und Instabilität sozialer Formationen



    Veränderung



    Schwerfälligkeit von Gewohnheiten und Stabilität sozialer Strukturen



    4.4 Von der Krise zum Konflikt



    Das weltgeschichtliche Individuum und das Proletariat



    4.5 Roads not taken: Entwicklungslogiken und Erfahrungsprozesse



    Eine schwache, mehrdimensionale Logik der Geschichte



    5 Wandel zum Besseren? Fortschritt als sich anreichernder Erfahrungsprozess



    5.1 Teil des Problems: Bestimmter und übergreifender Sinn des Fortschritts



    Die Ambivalenz des Fortschritts



    Fortschritt in einem bestimmten Sinn



    Fortschritt im Ganzen



    5.2 Teil der Lösung: Fortschritt als Vollzugsform



    Das Aufräumen mit dem alten Sinn



    5.3 Fortschritt als Anreicherungsprozess



    Eine prozessuale Deflationierung des Fortschritts



    Erfahrungsblockaden und Problemlösungen



    Fortschritt als Abwesenheit von Regression



    5.4 Exkurs: Dialektik des Fortschritts



    Fortschritt als qualitative Erweiterung von Möglichkeiten



    Emanzipation der Frauen



    Ambivalenz oder Kehrseite?



    6 Verrat am Möglichen: Zur Anatomie der Regression



    6.1 Regression in der Psychoanalyse



    6.2 Nostalgie, Regression, Rückschritt



    Nostalgie und Regression



    Nicht jeder Rückschritt ist regressiv



    6.3 Faschismus und Nationalismus als Regression



    Die Regression aufs Völkische



    Regression als abwehrende Renaturalisierung



    6.4 Probleme des Regressionsbegriffs



    Entwicklungslogik



    Paternalismus



    6.5 Regression als unangemessene Krisenreaktion und fortschreitende Erfahrungsunfähigkeit