Produktbild: Blutsbande

Blutsbande Verwandtschaft als Kulturgeschichte

1

30,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.01.2018

Abbildungen

11, Abbildungen 4c mitlaufend

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

537

Maße (L/B/H)

23,3/17,7/4,8 cm

Gewicht

961 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-03679-9

Beschreibung

Rezension

»Das Buch hält eine Fülle an Anregungen für jene bereit, die sich auf ein Denken in Zusammenhängen einlassen wollen und die überraschende Exkurse in wissenschaftlicher Argumentation schätzen.« ("Fachzeitschrift /-magazin")
» In ihrer (...) beeindruckend profunden Studie Blutsbande kommt (...) Christina von Braun zu dem Schluss, dass die Entmachtung der Vaterrolle entscheidend dazu beitrug, das hergebrachte Familienmodell auszuhebeln. « ("DIE ZEIT")
» Von Braun nimmt in "Blutsbande" Gewissheiten und schafft gleichzeitig eine stabile Grundlage für das Verständnis von Veränderungen. « ("Falter")
» von Braun zeigt, wie unsere Definition von Verwandtschaft ein gewisses Gesellschaftsbild hervorbringt und dadurch andere Bereiche beeinflusst. « ("ORF")
» Samenspende, Patchwork und Homo-Ehe - für manche das Ende einer "natürlichen" Ordnung. Christina von Braun hingegen sieht darin die Zukunft der Familie: Soziale Verwandtschaft ersetzt die Blutsbande. « ("Neue Zürcher Zeitung am Sonntag")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.01.2018

Abbildungen

11, Abbildungen 4c mitlaufend

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

537

Maße (L/B/H)

23,3/17,7/4,8 cm

Gewicht

961 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-03679-9

Herstelleradresse

Aufbau Verlage GmbH
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(0)

4 Sterne

(1)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Verwandtschaft als Kulturgeschichte

yellowdog am 28.01.2018

Bewertungsnummer: 1078815

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Das leitende Thema dieses Buches ist laut Autorin die Idee von der Verwandtschaft als Blutsbande, die allmähliche Entwicklung dieser Idee und die Kritik in der Moderne daran. Heutzutage ist das Familienbild häufig anders als früher, als es noch die Vernunftehe gab. Patchwork- und Regenbogenfamilien gehören jetzt zum normalen. Die biologische oder soziale Komponente in der Rolle der Familie und der Wandel dieser Rolle wird untersucht. Dafür holt die Christiane von Braun weit aus, geht weit in der Geschichte zurück, von der Antike über die Aufklärung bis sie schließlich die Gegenwart erreicht. Sie beleuchtet das Thema in verschiedenen Kontext, z.B. Verwandtschaft als Sprache und als Text sowie in der christlichen und jüdischen Gesellschaftsordnung sowie Genetik. Als Leser, der sich mit diesem Thema in diesem Umfang bisher nicht beschäftigt hat, fühlt man sich zunächst nahezu eingeschüchtert. Christina von Braun ist Expertin für jüdische Studien, Gender-Studies, Religionsgeschichte, Antisemitismus und Geschichte der Schrift. Das fließt hier alles mit ein. Das kann man nicht alles ohne weiteres verarbeiten. Man pickt sich also verschiedenes aus diesen Themen heraus, im Bewusstsein, dass es noch mehr gibt und so bleibt das Buch wahrscheinlich über einen längeren Zeitraum für den Leser relevant. Mir persönlich hat das Kapitel Literatur und Verwandtschaft mit der Behandlung von Goethes Wahlverwandtschaft gut gefallen, um nur mal eins zu nennen. Interessant sind auch die Passagen über Darwin, den Rassismus, Trumps biblischen Kapitalismus und die genetische Forschung. Dem Anspruch allumfassend zu schreiben steht letztlich das Problem entgegen, einfaches alles in ein Buch zu packen. So wird man den einzelnen Themen nicht wirklich gerecht. Das ist jedenfalls mein Eindruck, es kann aber auch sein, dass Leser, die schon tiefer im Thema sind, das anders sehen und den umfassenden Ansatz begrüßen. Davon abgesehen, kann man schon sagen, dass das Buch gut lesbar ist, aber auch nicht ohne Strenge. Die Autorin geht gewissenhaft und gründlich vor. Das ist Kulturwissenschaft auf hohen Niveau, an das sich der Laie ggf. erst herantasten und einlesen muss. Dann aber wird man reich belohnt. Das komplexe Buch wird durch Abbildungen, umfangreiche Anmerkungen, Fußnoten und einem Literaturverzeichnis ergänzt.

Verwandtschaft als Kulturgeschichte

yellowdog am 28.01.2018
Bewertungsnummer: 1078815
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Das leitende Thema dieses Buches ist laut Autorin die Idee von der Verwandtschaft als Blutsbande, die allmähliche Entwicklung dieser Idee und die Kritik in der Moderne daran. Heutzutage ist das Familienbild häufig anders als früher, als es noch die Vernunftehe gab. Patchwork- und Regenbogenfamilien gehören jetzt zum normalen. Die biologische oder soziale Komponente in der Rolle der Familie und der Wandel dieser Rolle wird untersucht. Dafür holt die Christiane von Braun weit aus, geht weit in der Geschichte zurück, von der Antike über die Aufklärung bis sie schließlich die Gegenwart erreicht. Sie beleuchtet das Thema in verschiedenen Kontext, z.B. Verwandtschaft als Sprache und als Text sowie in der christlichen und jüdischen Gesellschaftsordnung sowie Genetik. Als Leser, der sich mit diesem Thema in diesem Umfang bisher nicht beschäftigt hat, fühlt man sich zunächst nahezu eingeschüchtert. Christina von Braun ist Expertin für jüdische Studien, Gender-Studies, Religionsgeschichte, Antisemitismus und Geschichte der Schrift. Das fließt hier alles mit ein. Das kann man nicht alles ohne weiteres verarbeiten. Man pickt sich also verschiedenes aus diesen Themen heraus, im Bewusstsein, dass es noch mehr gibt und so bleibt das Buch wahrscheinlich über einen längeren Zeitraum für den Leser relevant. Mir persönlich hat das Kapitel Literatur und Verwandtschaft mit der Behandlung von Goethes Wahlverwandtschaft gut gefallen, um nur mal eins zu nennen. Interessant sind auch die Passagen über Darwin, den Rassismus, Trumps biblischen Kapitalismus und die genetische Forschung. Dem Anspruch allumfassend zu schreiben steht letztlich das Problem entgegen, einfaches alles in ein Buch zu packen. So wird man den einzelnen Themen nicht wirklich gerecht. Das ist jedenfalls mein Eindruck, es kann aber auch sein, dass Leser, die schon tiefer im Thema sind, das anders sehen und den umfassenden Ansatz begrüßen. Davon abgesehen, kann man schon sagen, dass das Buch gut lesbar ist, aber auch nicht ohne Strenge. Die Autorin geht gewissenhaft und gründlich vor. Das ist Kulturwissenschaft auf hohen Niveau, an das sich der Laie ggf. erst herantasten und einlesen muss. Dann aber wird man reich belohnt. Das komplexe Buch wird durch Abbildungen, umfangreiche Anmerkungen, Fußnoten und einem Literaturverzeichnis ergänzt.

Kundinnen und Kunden meinen

Blutsbande

von Christina Braun

0 Bewertungen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Blutsbande