Pfeif drauf!

Pfeif drauf!

Schluss mit dem Selbstoptimierungswahn

Buch (Gebundene Ausgabe)

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Pfeif drauf!

Ebenfalls verfügbar als:

Gebundenes Buch

Gebundenes Buch

ab 14,99 €
Taschenbuch

Taschenbuch

ab 12,99 €
eBook

eBook

ab 12,99 €

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.04.2018

Verlag

Knaur

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

19,3/11,8/2 cm

Gewicht

224 g

Beschreibung

Rezension

"(...) Mit Scharfsinn und Humor entzaubert er /=Svend Brinkmann/ zentrale Mythen der Selbsthilfeliteratur, die seiner Ansicht nach dem Seelenfrieden und dem Zusammenleben schaden." ("Psychologie Heute")
"Sein amüsantes, schlaues Buch plädiert für einen gelasseneren, stoischen Umgang mit einer Welt, die sich ständig verrückt macht." ("emotion")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.04.2018

Verlag

Knaur

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

19,3/11,8/2 cm

Gewicht

224 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Stå fast. Et opgør med tidens udviklingstvang

Übersetzer

Andreas Brunstermann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-21440-4

Das meinen unsere Kund*innen

3.7

3 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

(0)

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Spannend

Daniela aus Berlin am 29.12.2018

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Durch einen Artikel in der Brigitte woman wurde ich aufmerksam auf Svend Brinkmann. 180 Seiten, dachte ich sind schnell gelesen, aber nein: ein bisschen anstrengend wie eine wissenschaftliche Arbeit?! Die Denkansätze gefallen mir sehr gut.Werde ich auch verschenken an eine Freundin in lebensberatender Funktion.

Spannend

Daniela aus Berlin am 29.12.2018
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Durch einen Artikel in der Brigitte woman wurde ich aufmerksam auf Svend Brinkmann. 180 Seiten, dachte ich sind schnell gelesen, aber nein: ein bisschen anstrengend wie eine wissenschaftliche Arbeit?! Die Denkansätze gefallen mir sehr gut.Werde ich auch verschenken an eine Freundin in lebensberatender Funktion.

Das Anti-Selbsthilfebuch

peedee am 20.08.2018

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Um in allen Lebensbereichen mithalten zu können, sollen wir flexibel bleiben, uns weiterentwickeln, selbst optimieren – im steten Streben nach Erfüllung und Erfolg.“ Genau, das wird jeder Berufstätige wohl aus eigener Erfahrung bejahen können. Aber führt es uns auch zum Erfolg? Nein, denn es zeigt sich deutlich, dass das Immer-schneller-immer-Besser zu einer Zunahme von Stress und Depressionen führt. Prof. Svend Brinkmann, geb. 1975, lehrt Psychologie an der Aalborg Universität in Dänemark. Hier zeigt er sieben Schritte auf, wie man dem omnipräsenten Selbstoptimierungswahn entgegnen soll. Ein wahrlich nicht alltägliches Selbsthilfebuch, pardon, Anti-Selbsthilfebuch. Erster Eindruck: Ein klares Cover, ein provokativer Titel, witzige Gestaltung – gefällt mir sehr gut. Wieso habe ich zu diesem Buch gegriffen? Weil der Titel so provoziert, dass ich das Buch einfach in die Hand nehmen musste. Ich wollte unbedingt mehr darüber wissen. Die erwähnten sieben Schritte lauten wie folgt: 1. Hören Sie auf, in sich selbst hineinzublicken 2. Fokussieren Sie sich auf das Negative in Ihrem Leben 3. Setzen Sie den Nein-Hut auf 4. Unterdrücken Sie Ihre Gefühle 5. Feuern Sie Ihren Coach 6. Lesen Sie einen Roman – kein Selbsthilfebuch und auch keine Biographie 7. Besinnen Sie sich auf die Vergangenheit Nachdem ich nur schon das Inhaltsverzeichnis gelesen habe, dachte ich mir, wow, der Autor wagt sich aber einiges… Als ich dann richtig mit der Lektüre begonnen habe, musste ich immer wieder schmunzeln oder nicken. Hier ein paar Gedanken dazu: => Bei Schritt 1 stelle ich fest, dass ich immer wieder dazu verleitet werde, zu sehr in mich hineinzublicken, in mich hineinzuhören. Aber manchmal ist da dann einfach… nichts. Oder aber es ist nur eine Mücke, die dann zu einem veritablen Elefanten wird! Nicht gut. Beruhigend, dass der Autor dann auch dazu meint, dass in unserem Innern ja nicht – obwohl häufig das Gegenteil behauptet wird – alle Antworten schon vorhanden seien. Wer weiss denn schon, was Hund auf Koreanisch heisst, was der Durchmesser der Erde ist oder wie der Weltfrieden zu finden ist? Da hilft alles Hineinhorchen nichts… Der Autor sagt, dass eine exzessive Selbstbespiegelung ein grosses Risiko birgt. Seit den 1980er Jahren bezeichnen die Ärzte dies als Gesundheitsparadox: je umfassender die Menschen informiert sind, desto mehr kommt es zu Selbstdiagnosen und zu weitverbreiteten subjektiven Gefühlen von Unwohlsein. => Bei Schritt 3 denke ich, dass dies einen in eine sehr unangenehme Position bringen könnte, wenn man konsequent alles ablehnen würde. Aber eine sehr interessanter Denkansatz, vor allem die Reaktion des Umfelds. => Schritt 4: Ich kann keinen Coach feuern, da ich keinen habe. Ein Coach – oder wie auch immer sich dieser bezeichnet – muss auf jeden Fall eines beherrschen: eine überzeugende Rhetorik. Das Buch ist ironisch, mit schwarzem Humor, driftet stark in die Gegenrichtung ab, aber ich denke, eine deutliche Umkehr vom aktuellen Schneller-Weiter-Höher ist angebracht. Der Stoizismus ist ein Thema, das vermehrt in diesem Buch aufgegriffen wird. Ich muss zugeben, dass ich mich vorher noch nicht wirklich damit beschäftigt habe, obwohl ich sogar (noch ungelesene) Bücher von Vertretern dieser Philosophie, z.B. Seneca und Epiktet, habe. Von mir gibt es 4 Sterne und meinen Dank für diese amüsante Unterhaltung.

Das Anti-Selbsthilfebuch

peedee am 20.08.2018
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Um in allen Lebensbereichen mithalten zu können, sollen wir flexibel bleiben, uns weiterentwickeln, selbst optimieren – im steten Streben nach Erfüllung und Erfolg.“ Genau, das wird jeder Berufstätige wohl aus eigener Erfahrung bejahen können. Aber führt es uns auch zum Erfolg? Nein, denn es zeigt sich deutlich, dass das Immer-schneller-immer-Besser zu einer Zunahme von Stress und Depressionen führt. Prof. Svend Brinkmann, geb. 1975, lehrt Psychologie an der Aalborg Universität in Dänemark. Hier zeigt er sieben Schritte auf, wie man dem omnipräsenten Selbstoptimierungswahn entgegnen soll. Ein wahrlich nicht alltägliches Selbsthilfebuch, pardon, Anti-Selbsthilfebuch. Erster Eindruck: Ein klares Cover, ein provokativer Titel, witzige Gestaltung – gefällt mir sehr gut. Wieso habe ich zu diesem Buch gegriffen? Weil der Titel so provoziert, dass ich das Buch einfach in die Hand nehmen musste. Ich wollte unbedingt mehr darüber wissen. Die erwähnten sieben Schritte lauten wie folgt: 1. Hören Sie auf, in sich selbst hineinzublicken 2. Fokussieren Sie sich auf das Negative in Ihrem Leben 3. Setzen Sie den Nein-Hut auf 4. Unterdrücken Sie Ihre Gefühle 5. Feuern Sie Ihren Coach 6. Lesen Sie einen Roman – kein Selbsthilfebuch und auch keine Biographie 7. Besinnen Sie sich auf die Vergangenheit Nachdem ich nur schon das Inhaltsverzeichnis gelesen habe, dachte ich mir, wow, der Autor wagt sich aber einiges… Als ich dann richtig mit der Lektüre begonnen habe, musste ich immer wieder schmunzeln oder nicken. Hier ein paar Gedanken dazu: => Bei Schritt 1 stelle ich fest, dass ich immer wieder dazu verleitet werde, zu sehr in mich hineinzublicken, in mich hineinzuhören. Aber manchmal ist da dann einfach… nichts. Oder aber es ist nur eine Mücke, die dann zu einem veritablen Elefanten wird! Nicht gut. Beruhigend, dass der Autor dann auch dazu meint, dass in unserem Innern ja nicht – obwohl häufig das Gegenteil behauptet wird – alle Antworten schon vorhanden seien. Wer weiss denn schon, was Hund auf Koreanisch heisst, was der Durchmesser der Erde ist oder wie der Weltfrieden zu finden ist? Da hilft alles Hineinhorchen nichts… Der Autor sagt, dass eine exzessive Selbstbespiegelung ein grosses Risiko birgt. Seit den 1980er Jahren bezeichnen die Ärzte dies als Gesundheitsparadox: je umfassender die Menschen informiert sind, desto mehr kommt es zu Selbstdiagnosen und zu weitverbreiteten subjektiven Gefühlen von Unwohlsein. => Bei Schritt 3 denke ich, dass dies einen in eine sehr unangenehme Position bringen könnte, wenn man konsequent alles ablehnen würde. Aber eine sehr interessanter Denkansatz, vor allem die Reaktion des Umfelds. => Schritt 4: Ich kann keinen Coach feuern, da ich keinen habe. Ein Coach – oder wie auch immer sich dieser bezeichnet – muss auf jeden Fall eines beherrschen: eine überzeugende Rhetorik. Das Buch ist ironisch, mit schwarzem Humor, driftet stark in die Gegenrichtung ab, aber ich denke, eine deutliche Umkehr vom aktuellen Schneller-Weiter-Höher ist angebracht. Der Stoizismus ist ein Thema, das vermehrt in diesem Buch aufgegriffen wird. Ich muss zugeben, dass ich mich vorher noch nicht wirklich damit beschäftigt habe, obwohl ich sogar (noch ungelesene) Bücher von Vertretern dieser Philosophie, z.B. Seneca und Epiktet, habe. Von mir gibt es 4 Sterne und meinen Dank für diese amüsante Unterhaltung.

Unsere Kund*innen meinen

Pfeif drauf!

von Svend Brinkmann

3.7

0 Bewertungen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Pfeif drauf!