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Wie Demokratien sterben Und was wir dagegen tun können

5

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.05.2018

Verlag

DVA

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

22,1/13,9/3,4 cm

Gewicht

529 g

Farbe

Schwarz / Weiß

Auflage

7. Auflage

Originaltitel

How Democracies Die

Übersetzt von

Klaus-Dieter Schmidt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-421-04810-3

Beschreibung

Rezension

»Das Buch hat eine schmerzliche Klarheit.« ("NDR-Hörfunkdirektor Joachim Knuth, Jury-Vorsitzender des NDR Sachbuchpreises")
»Ein unaufgeregt nüchternes und zugleich eindringliches Buch« ("ZDF "aspekte"")
»Die Autoren analysieren präzise, wie Demokratien in Diktaturen abgleiten« ("ARD "ttt - titel, thesen, temperamente"")
»Die erhellendste politische Lektüre dieses Sommers!« ("DIE ZEIT")
»Man kann das Buch durchaus als Aufforderung zum Kampf für diese Regierungsform verstehen - vor allem an jene junge Generation, für die die Demokratie leichtfertigerweise immer noch als etwas Selbstverständliches wahrgenommen wird« ("Handelsblatt")
»In diesem Buch erfährt man, wie kompliziert einerseits unsere Demokratie ist, und wie gut sie andererseits funktioniert. Die Autoren stellen das nachvollziehbar dar, so dass man es wirklich kapiert und sagt: 'Wir müssen aufpassen!'« ("Deutschlandfunk "Andruck"")

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.05.2018

Verlag

DVA

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

22,1/13,9/3,4 cm

Gewicht

529 g

Farbe

Schwarz / Weiß

Auflage

7. Auflage

Originaltitel

How Democracies Die

Übersetzt von

Klaus-Dieter Schmidt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-421-04810-3

Herstelleradresse

DVA Dt.Verlags-Anstalt
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Pflichtlektüre für Demokraten

Bewertung am 18.11.2025

Bewertungsnummer: 2657673

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Autoren schildern an verschiedenen Beispielen aus aller Welt, wie eine Demokratie vor die Hunde gehen kann und worauf wahre Demokraten achten müssen, damit das nicht passiert. Denn Demokratien vergehen, wie die Autoren schreiben, nicht mit einem lauten Knall, sondern leise, ungesehen. Es werden spannende Einblicke in andere Demokratien der Welt zu erhalten, wie diese untergegangen sind oder sich sogar gegen ihre Gegner behaupten konnten. Das Buch orientiert sich aber sehr stark an den USA, was man im Hinterkopf behalten sollte. Alles in allem ein Must-Read für Demokraten und alle, die sich für Demokratie(-geschichte) interessieren.

Pflichtlektüre für Demokraten

Bewertung am 18.11.2025
Bewertungsnummer: 2657673
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Autoren schildern an verschiedenen Beispielen aus aller Welt, wie eine Demokratie vor die Hunde gehen kann und worauf wahre Demokraten achten müssen, damit das nicht passiert. Denn Demokratien vergehen, wie die Autoren schreiben, nicht mit einem lauten Knall, sondern leise, ungesehen. Es werden spannende Einblicke in andere Demokratien der Welt zu erhalten, wie diese untergegangen sind oder sich sogar gegen ihre Gegner behaupten konnten. Das Buch orientiert sich aber sehr stark an den USA, was man im Hinterkopf behalten sollte. Alles in allem ein Must-Read für Demokraten und alle, die sich für Demokratie(-geschichte) interessieren.

Amerikanische Geschichte…

Juti aus HD am 30.09.2018

Bewertungsnummer: 2729855

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Amerikanische Geschichte eines besorgten Bürgers „Der demokratische Rückschritt beginnt heute an der Wahlurne“ (S.13). Ungarn, Polen, Türkei, Russland, aber auch Peru, Venezuela und Kolumbien werden als weitere Beispiele angeführt. Selbst eine Wahl muss nicht demokratisch sein, wenn wie in Ungarn eine Zwei-Drittel-Mehrheit dazu genutzt wird die Wahlbezirke so zu manipulieren, dass die Fidesz-Partei trotz Verlusten mit 44,5% der Stimmen immer noch zwei Drittel der Mandate hat (vgl. S.105). Dieses Buch definiert 4 Punkte, woran ein autoritärer Herrscher zu erkennen ist: 1. Ablehnung demokratischer Spielregeln 2. Leugnung der Legitimität politischer Gegner 3. Tolerierung von oder Ermutigung zur Gewalt 4. Bereitschaft die bürgerlichen Freiheiten einschließlich der Medien einzuschränken (Leider wiederholen die Autoren diese lange Tabelle von S.32ff auf S.78ff nur, dass fett gedruckt wird, was auf Trump zutrifft). Trump erfüllt alle 4 Punkte. Aber es ist die Frage, ob in Amerika trotz Trump nicht der amerikanische Rechtsstaat funktioniert. Zwar verstößt Trump gegen die ungeschriebenen Gesetze der Politik wie gegenseitige Achtung und Zurückhaltung, aber noch stoppt das Oberste Gericht Trump. Einige Republikanische Senatoren haben ihre rote Linie gezogen, wie weit sie mit Trump gehen wollen. Besorgnis macht den Autoren, dass Putin und Erdogan erst nach Krisensituation zu autoritären Herrschern wurden (es bleibt fraglich, ob z.B. Erdogan nicht den Putsch gegen ihn gewollt hat). Trotzdem sind sie in der Bevölkerung weiterhin beliebt (vgl. S.223). Wir lernen aus der amerikanischen Geschichte, dass frühere Präsidenten wie z.B. Washington ihr Amt sehr zurückhaltend ausgeübt haben. Erst unter Roosevelt wurde in der Verfassung verankert, dass ein Präsident nur zwei Amtszeiten regieren darf. Nach dem Bürgerkrieg gab es ein interessantes Phänomen: „Viele Südstaatendemokraten empfanden die Bürger- und Wahlrechte von Afroamerikanern als fundamentale Bedrohung. Erst als beide Parteien darauf verständigten, diese Rechte nicht mit Zwang durchzusetzen, schuf das die Basis, die gegenseitige Achtung wiederherzustellen. Die Entrechtung von Afroamerikanern rettete die weiße Vorherrschaft und die Dominanz der Demokratischen Partei im Süden, was zum Überleben der Demokraten auf Bundesebene beitrug. Nachdem die Rassengleichheit von der Tagesordnung gestrichen war, versiegten die Ängste der Südstaatendemokraten. Erst danach begann die Feindschaft zwischen den politischen Lagern abzuflauen (S.146f).“ In den 60er Jahren wandelte sich das Wählerverhalten. Ethnische Minderheiten wählen heute überwiegend die Demokraten, während die weißen, religiösen Menschen vor allem die Republikaner wählen. Die Autoren sind ziemlich sauer auf die Republikanische Partei, weil diese ihre „Wächterfunktion“ nicht ausgeübt hat. Trump hätte gar kein Präsidentschaftskandidat werden dürfen. Das liegt auch daran, dass die Republikaner sich davor fürchten, dass die Wählerschichten der Demokraten in Zukunft demographisch bedingt stärker wächst. Sie bekämpfen dies in den Südstaaten undemokratisch mit eine Verschärfung der Wahlgesetze, so dass nicht mehr alle Afroamerikaner zur Wahl gehen können (s.o.). Leider hat in den letzten Jahrzehnten der Respekt zwischen den Parteien abgenommen. Der Präsident nutzt mehr seine Macht und die Opposition filibustert viel häufiger, d.h. es werden endlos lange Reden im Senat gehalten. Dass diese Polarisation weiter zunimmt sehen die Autoren als wahrscheinlichstes Zukunftsmodell. Dagegen würde die Einführung eines Sozialstaates wie in Skandinavien helfen. Andere Modelle sind ein Wahlsieg der Demokraten und die Regierung Trump bleibt eine Episode oder das Horrorszenario, dass die Republikaner ihre Macht dazu nutzen auch die Mehrheit im Obersten Gericht zu gewinnen, so dass dieses einen autoritären Präsidenten nicht stoppen kann. Insgesamt ein inhaltsreiches Buch. Aber nur 4 Sterne, da es zu viele Wiederholungen gibt.

Amerikanische Geschichte…

Juti aus HD am 30.09.2018
Bewertungsnummer: 2729855
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Amerikanische Geschichte eines besorgten Bürgers „Der demokratische Rückschritt beginnt heute an der Wahlurne“ (S.13). Ungarn, Polen, Türkei, Russland, aber auch Peru, Venezuela und Kolumbien werden als weitere Beispiele angeführt. Selbst eine Wahl muss nicht demokratisch sein, wenn wie in Ungarn eine Zwei-Drittel-Mehrheit dazu genutzt wird die Wahlbezirke so zu manipulieren, dass die Fidesz-Partei trotz Verlusten mit 44,5% der Stimmen immer noch zwei Drittel der Mandate hat (vgl. S.105). Dieses Buch definiert 4 Punkte, woran ein autoritärer Herrscher zu erkennen ist: 1. Ablehnung demokratischer Spielregeln 2. Leugnung der Legitimität politischer Gegner 3. Tolerierung von oder Ermutigung zur Gewalt 4. Bereitschaft die bürgerlichen Freiheiten einschließlich der Medien einzuschränken (Leider wiederholen die Autoren diese lange Tabelle von S.32ff auf S.78ff nur, dass fett gedruckt wird, was auf Trump zutrifft). Trump erfüllt alle 4 Punkte. Aber es ist die Frage, ob in Amerika trotz Trump nicht der amerikanische Rechtsstaat funktioniert. Zwar verstößt Trump gegen die ungeschriebenen Gesetze der Politik wie gegenseitige Achtung und Zurückhaltung, aber noch stoppt das Oberste Gericht Trump. Einige Republikanische Senatoren haben ihre rote Linie gezogen, wie weit sie mit Trump gehen wollen. Besorgnis macht den Autoren, dass Putin und Erdogan erst nach Krisensituation zu autoritären Herrschern wurden (es bleibt fraglich, ob z.B. Erdogan nicht den Putsch gegen ihn gewollt hat). Trotzdem sind sie in der Bevölkerung weiterhin beliebt (vgl. S.223). Wir lernen aus der amerikanischen Geschichte, dass frühere Präsidenten wie z.B. Washington ihr Amt sehr zurückhaltend ausgeübt haben. Erst unter Roosevelt wurde in der Verfassung verankert, dass ein Präsident nur zwei Amtszeiten regieren darf. Nach dem Bürgerkrieg gab es ein interessantes Phänomen: „Viele Südstaatendemokraten empfanden die Bürger- und Wahlrechte von Afroamerikanern als fundamentale Bedrohung. Erst als beide Parteien darauf verständigten, diese Rechte nicht mit Zwang durchzusetzen, schuf das die Basis, die gegenseitige Achtung wiederherzustellen. Die Entrechtung von Afroamerikanern rettete die weiße Vorherrschaft und die Dominanz der Demokratischen Partei im Süden, was zum Überleben der Demokraten auf Bundesebene beitrug. Nachdem die Rassengleichheit von der Tagesordnung gestrichen war, versiegten die Ängste der Südstaatendemokraten. Erst danach begann die Feindschaft zwischen den politischen Lagern abzuflauen (S.146f).“ In den 60er Jahren wandelte sich das Wählerverhalten. Ethnische Minderheiten wählen heute überwiegend die Demokraten, während die weißen, religiösen Menschen vor allem die Republikaner wählen. Die Autoren sind ziemlich sauer auf die Republikanische Partei, weil diese ihre „Wächterfunktion“ nicht ausgeübt hat. Trump hätte gar kein Präsidentschaftskandidat werden dürfen. Das liegt auch daran, dass die Republikaner sich davor fürchten, dass die Wählerschichten der Demokraten in Zukunft demographisch bedingt stärker wächst. Sie bekämpfen dies in den Südstaaten undemokratisch mit eine Verschärfung der Wahlgesetze, so dass nicht mehr alle Afroamerikaner zur Wahl gehen können (s.o.). Leider hat in den letzten Jahrzehnten der Respekt zwischen den Parteien abgenommen. Der Präsident nutzt mehr seine Macht und die Opposition filibustert viel häufiger, d.h. es werden endlos lange Reden im Senat gehalten. Dass diese Polarisation weiter zunimmt sehen die Autoren als wahrscheinlichstes Zukunftsmodell. Dagegen würde die Einführung eines Sozialstaates wie in Skandinavien helfen. Andere Modelle sind ein Wahlsieg der Demokraten und die Regierung Trump bleibt eine Episode oder das Horrorszenario, dass die Republikaner ihre Macht dazu nutzen auch die Mehrheit im Obersten Gericht zu gewinnen, so dass dieses einen autoritären Präsidenten nicht stoppen kann. Insgesamt ein inhaltsreiches Buch. Aber nur 4 Sterne, da es zu viele Wiederholungen gibt.

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Wie Demokratien sterben

von Steven Levitsky, Daniel Ziblatt

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Kevin Beckmann

Thalia Mayersche Wuppertal-Barmen

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5/5

Intelligente Autopsie des Niedergangs...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Intelligente Autopsie des Niedergangs der amerikanischen Demokratie, der lange vor Trump begonnen hat. Zeigt schonungslos das brüchige Konstrukt unserer Regierungsform. Wichtig!
  • Kevin Beckmann
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Intelligente Autopsie des Niedergangs...

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Andreas Koch

Thalia Bergisch Gladbach

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4/5

An vier Merkmalen lassen sich...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

An vier Merkmalen lassen sich undemokratische Tendenzen bei Politikern erkennen, sagen die Autoren. Ein Buch, das entstanden ist aufgrund Trumps Amtsantritt.
  • Andreas Koch
  • Buchhändler/-in

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An vier Merkmalen lassen sich undemokratische Tendenzen bei Politikern erkennen, sagen die Autoren. Ein Buch, das entstanden ist aufgrund Trumps Amtsantritt.

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