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Die Inselgärtnerin

Roman

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Die Inselgärtnerin

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.04.2018

Verlag

Blanvalet

Seitenzahl

448

Beschreibung

Rezension

»Einfach romantisch!« ("Frau von heute")
»Sommerfaktor: Ziemlich hoch.« ("Hamburger Abendblatt")
»Romantisch.« ("Meins")
»Wieder eine gelungene Mischung aus Fakten, Fiktion und Emotionen.« ("LandGang.Mein schöner Norden")
»Dass ihre Roman so gut ankommen, liegt möglicherweise gerade an dieser faszinierenden Mischung zwischen Fakt und Fiktion.« ("Nordwest-Zeitung")
»Die Weiten, die Leichtigkeit, die Lässigkeit: Sylvia Lott fängt das amerikanische Lebensgefühl gekonnt ein und überträgt es auf den Leser.« ("Freies Wort")
»Herzerwärmend und weise!« ("INSIDE - Das Star Magazin")
»Die perfekte Lektüre für warme Sommertage.« ("Mehr Spaß")
»Eine durchaus liebenswerte Urlaubslektüre …« ("Lübecker General-Anzeiger")
»Leichte Lektüre für heitere Stunden.« ("Counter vor 9 Newsletter")

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.04.2018

Verlag

Blanvalet

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

18,8/12,2/3,8 cm

Gewicht

361 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7341-0490-9

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Die Inselgärtnerin

Ikopiko aus Hesel am 11.02.2019

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich lese gerne Bücher, in denen dem Protagonisten erst die Welt zertrümmert wird und er es dann letztlich doch allen zeigt und anschließend ein viel schöneres Leben führt. So ist es auch hier. Sonja verliert ihren Job, und ihre Beziehung geht in die Brüche. Da spielt ihr das Glück ein Haus in Florida zu. Hier erfüllt sie sich ihren Traum einer eigenen Gärtnerei und findet die große Liebe. Eine Geschichte fürs Herz, in dem für die Autorin typisch angenehmen Schreibstil. Nue leider fand ich die Geschichte sehr in die Länge gezogen. Nach Sonjas Ankunft in Florida habe ich immer darauf gewartet, dass endlich etwas passiert. Dafür lag ich mit meiner Idee für den neuen Partner völlig daneben.

Die Inselgärtnerin

Ikopiko aus Hesel am 11.02.2019
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich lese gerne Bücher, in denen dem Protagonisten erst die Welt zertrümmert wird und er es dann letztlich doch allen zeigt und anschließend ein viel schöneres Leben führt. So ist es auch hier. Sonja verliert ihren Job, und ihre Beziehung geht in die Brüche. Da spielt ihr das Glück ein Haus in Florida zu. Hier erfüllt sie sich ihren Traum einer eigenen Gärtnerei und findet die große Liebe. Eine Geschichte fürs Herz, in dem für die Autorin typisch angenehmen Schreibstil. Nue leider fand ich die Geschichte sehr in die Länge gezogen. Nach Sonjas Ankunft in Florida habe ich immer darauf gewartet, dass endlich etwas passiert. Dafür lag ich mit meiner Idee für den neuen Partner völlig daneben.

Neuanfang

Eliza am 14.09.2018

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sylvia Lotts Bücher sind für mich Pflichtprogramm, denn seit „Die Rose von Darjeeling“ hat diese Autorin sich in mein Herz geschrieben. Ihre Bücher hebe ich mir immer für ganz besondere Momente auf. Diesmal entführt uns die Autorin nach Florida, ein ganz anderes Setting als noch bei „Die Fliederinsel“. Der Roman ist insgesamt leichter und lockerer als sein Vorgänger. Ein richtiger Sommerroman, der einen die Sorgen vergessen lässt und uns in das Urlaubsparadies Florida entführt. Das Cover finde ich gut gelungen, ein Dünengarten ist zu sehen, sowie das Meer. Beides spielt in dem Roman eine Rolle. Der Klappentext verrät leider sehr viel. Irgendwie ist hier das Ende schon absehbar, zumindest wenn man es mit der Zeit gelernt hat, solche Klappentexte zwischen den Zeilen zu lesen. Dennoch ist man als Leserin gespannt, wie sich dies alles entwickelt und welche Schikanen Sonja sich nicht gefallen lassen sollte. Die Protagonistin Sonja ist ein gut angelegter Charakter. Einzig ihren Spitznamen, den sie sich im Roman zulegt, kann mich nicht überzeugen. Die Männer kommen in diesem Roman relativ schlecht weg, sie wirken meiner Meinung nach zu klischeehaft, einzige Ausnahme ist hier Sam, aber als Held muss er das wohl auch sein. Männliche Leser werden somit wahrscheinlich nicht viel Freude an diesem Roman haben, wobei ich glaube, dass sie auch nicht zur primären Zielgruppe der Autorin gehören. Der Roman wird größtenteils chronologisch erzählt, einzig die Briefe und Aufzeichnungen die Sonja im Haus ihrer Tante findet, bilden kurze Rückblicke. Ich muss gestehen, dass mir der Erzählstil der Autorin auf zwei Zeitebenen besser gefällt. Sicherlich kommt auch hier keine große Langeweile auf, denn es bleibt immer spannend und neue Aspekte kommen hinzu, dennoch bevorzuge ich den parallelen Erzählstil der Autorin, auch wenn dies „meckern“ auf sehr hohem Niveau ist. In sich ist der Roman logisch und nachvollziehbar aufgebaut inklusive Happy End, also genau das, was man von einer Sommerlektüre erwartet. Beste Unterhaltung (auf diesmal nicht ganz so hohem Niveau) ist garantiert. Eine tiefere Botschaft hat dieser Roman, den Schutz der Umwelt und besonders der Meere. Man merkt, dass dies der Autorin am Herzen liegt und diese Botschaft transportiert sie ganz hervorragend. Was Hemingway und die Musik in diesem Roman angeht (mehr wird nicht dazu verraten) trifft die Autorin voll ins Schwarze und beschert dem Leser nicht nur Kopfkino sondern auch eine wunderbare Gute-Laune-Playlist (im Anhang zu finden). Der Roman lässt sich wunderbar leicht lesen, somit die perfekte Sommer- bzw. Urlaubslektüre. Wieder ein guter Roman von Sylvia Lott, leider aber nicht ihr bestes Werk, dennoch werde ich der Autorin treu bleiben und hoffen, dass sie wieder in die „alte“ Spur zurückfindet.

Neuanfang

Eliza am 14.09.2018
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sylvia Lotts Bücher sind für mich Pflichtprogramm, denn seit „Die Rose von Darjeeling“ hat diese Autorin sich in mein Herz geschrieben. Ihre Bücher hebe ich mir immer für ganz besondere Momente auf. Diesmal entführt uns die Autorin nach Florida, ein ganz anderes Setting als noch bei „Die Fliederinsel“. Der Roman ist insgesamt leichter und lockerer als sein Vorgänger. Ein richtiger Sommerroman, der einen die Sorgen vergessen lässt und uns in das Urlaubsparadies Florida entführt. Das Cover finde ich gut gelungen, ein Dünengarten ist zu sehen, sowie das Meer. Beides spielt in dem Roman eine Rolle. Der Klappentext verrät leider sehr viel. Irgendwie ist hier das Ende schon absehbar, zumindest wenn man es mit der Zeit gelernt hat, solche Klappentexte zwischen den Zeilen zu lesen. Dennoch ist man als Leserin gespannt, wie sich dies alles entwickelt und welche Schikanen Sonja sich nicht gefallen lassen sollte. Die Protagonistin Sonja ist ein gut angelegter Charakter. Einzig ihren Spitznamen, den sie sich im Roman zulegt, kann mich nicht überzeugen. Die Männer kommen in diesem Roman relativ schlecht weg, sie wirken meiner Meinung nach zu klischeehaft, einzige Ausnahme ist hier Sam, aber als Held muss er das wohl auch sein. Männliche Leser werden somit wahrscheinlich nicht viel Freude an diesem Roman haben, wobei ich glaube, dass sie auch nicht zur primären Zielgruppe der Autorin gehören. Der Roman wird größtenteils chronologisch erzählt, einzig die Briefe und Aufzeichnungen die Sonja im Haus ihrer Tante findet, bilden kurze Rückblicke. Ich muss gestehen, dass mir der Erzählstil der Autorin auf zwei Zeitebenen besser gefällt. Sicherlich kommt auch hier keine große Langeweile auf, denn es bleibt immer spannend und neue Aspekte kommen hinzu, dennoch bevorzuge ich den parallelen Erzählstil der Autorin, auch wenn dies „meckern“ auf sehr hohem Niveau ist. In sich ist der Roman logisch und nachvollziehbar aufgebaut inklusive Happy End, also genau das, was man von einer Sommerlektüre erwartet. Beste Unterhaltung (auf diesmal nicht ganz so hohem Niveau) ist garantiert. Eine tiefere Botschaft hat dieser Roman, den Schutz der Umwelt und besonders der Meere. Man merkt, dass dies der Autorin am Herzen liegt und diese Botschaft transportiert sie ganz hervorragend. Was Hemingway und die Musik in diesem Roman angeht (mehr wird nicht dazu verraten) trifft die Autorin voll ins Schwarze und beschert dem Leser nicht nur Kopfkino sondern auch eine wunderbare Gute-Laune-Playlist (im Anhang zu finden). Der Roman lässt sich wunderbar leicht lesen, somit die perfekte Sommer- bzw. Urlaubslektüre. Wieder ein guter Roman von Sylvia Lott, leider aber nicht ihr bestes Werk, dennoch werde ich der Autorin treu bleiben und hoffen, dass sie wieder in die „alte“ Spur zurückfindet.

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Monika Fuchs

Thalia Hamburg - EEZ

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4/5

Zeit für einen Neubeginn?

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Seitdem ich die Bücher von Sylvia Lott für mich entdeckt habe, freue ich mich jedes Jahr auf ihr neustes Buch. Und dabei gibt es sogar noch ihr erstes „Die Rose von Darjeeling“ für mich zu entdecken, denn ich habe meine Liebe zu ihren Büchern erst mit ihrem zweiten „Die Glücksbäckerin von Long Island“ entdeckt. Das Schöne an dieser Liebe ist, dass die Autorin es schafft, mich jedes Mal aufs Neue zu überraschen, denn sie hat kein wirkliches Schema F für ihre Handlungen. Im letzten Jahr hat sie mich z.B. komplett überrascht, als sie einen Roman geschrieben hat, der in Dänemark auf der Fliederinsel Fünen gespielt hat. Ein Roman („Die Fliederinsel“), der sich mit der interessanten Geschichte Dänemarks während des 2. Weltkriegs befasst hat. Doch nun zum aktuellen Buch: Wer die Romane oder die Biografie der Autorin kennt, weiß, dass sie aus Ostfriesland stammt und eine tiefe Liebe zu dieser Region Deutschlands empfindet. Nachdem das Buch „Die Inselfrauen“ auf Borkum spielt, hat mich der aktuelle Titel etwas in die Irre geführt. „Die Inselgärtnerin“ hat so gar nichts mit Ostfriesland zu tun. Auße, dass die Protagonistin Sonja gerne eine ordentliche friesische Teezeit genießt. Sonja, Ende Dreißig, lebt zu Beginn des Buches in Bad Zwischenahn. Sie ist Landschaftsarchitektin und liebt es auch noch selbst Hand mit anzulegen, anstatt nur am PC zu planen. Doch ihr Leben gerät komplett aus den Fugen. Ihr Mann hat schon seit einiger Zeit eine andere, aber Sonja kann einfach noch nicht loslassen. Als ihr dann auch noch ihr Job gekündigt wird, fällt sie erst einmal ins Bodenlose. Doch zum Glück hat sie eine ordentliche Abfindung bekommen. Und dann ist da noch das Erbe ihrer Tante Sandy, die Anfang der fünfziger Jahre in die USA ausgewandert ist. Sonja hat ihre Tante nur ein einziges Mal getroffen und nur wenige Erinnerungen an sie. Sie hat das Erbe erst einmal in den kundigen Händen des Nachlassverwalters gelassen. Doch nun scheint endlich der Moment gekommen zu sein, wo sie selbst nach Dolphin Island/Florida reisen sollte, um das Haus ihrer Tante zu sichten und zu räumen, um es dann zu verkaufen. So der Plan. Dank guter Berater beantragt sie nicht ein Touristen-Visum, sondern ein Visum, das sie berechtigt 6 Monate in den USA zu bleiben. Und so kommt das, was wir uns bei einem schönen Unterhaltungsroman wünschen. Sonja verliebt sich in das Häuschen ihrer Tante, in die Insel Dolphin Island und in die Menschen, die dort leben. Sie erkennt, dass es dort vielleicht eine Möglichkeit gibt, einen kompletten Neubeginn zu wagen, denn sie hat Ideen, wie sie dort beruflich durchstarten könnte. Und natürlich entdeckt sie auch die Liebe wieder. Doch es ist nicht alles rosig auf Dolphin Island! Anfangs war ich etwas enttäuscht, als ich im Klappentext gesehen habe, dass Sylvia Lott uns dieses Mal gar nicht wieder nach Ostfriesland mitnimmt. Ich habe es nämlich nicht so mit den USA und insbesondere Florida. Aber ich war doch neugierig, was die Autorin sich für eine Geschichte für uns ausgedacht hat. Und diese Neugier war gut, denn das Buch hat mir gut gefallen. Anders als ihre vorherigen Bücher geht es nur wenig in die Vergangenheit zurück. Einzig ein paar Briefe, Tagebucheinträge und Filme bringen uns das Leben von Sonjas Tante Sandy näher. Das Buch entwickelt sich langsam, doch dann entwickelt es einen richtigen Sog und wird zum Ende sogar fast noch zu einem Krimi. Man merkt dem Buch an, dass Sylvia Lott als Journalistin früher auch Reise-Reportagen geschrieben hat und dass sie das Bundesland Florida liebt. Sie fängt die Atmosphäre des Sonnenstaates richtig gut ein und macht tatsächlich Lust darauf, selbst einmal dorthin zu fahren. Aber sie zeigt auch auf, dass dort nicht alles nur eitel Sonnenschein ist. Als Gärtnerin erkennt Sonja, was die Hurrikans für Schäden anrichten, aber dass daran auch die Menschen selbst mitschuldig sind, denn wir versuchen zu oft, uns die Natur Untertan zu machen. Und sie erlebt Delfine in freier Wildbahn. Entsprechend stößt es ihr bitter auf, als sie einmal eine Show in einem Freizeitpark miterlebt, wo Delfine dressiert vorgeführt werden. Folgen Sie Sylvia Lott und ihrer Hauptperson Sonja nach Florida. Genießen Sie die schwülwarmen Temperaturen, das Schwimmen im Meer, die relaxte Atmosphäre, die Musik des Motown-Labels und einen verrückten Hemingway-Lookalike-Contest. Dies alles und noch viel mehr gibt es in diesem Roman zu entdecken. Das macht so viel Spaß! Und damit der Spaß auch länger anhält, gibt es am Ende des Buches das Rezept für den leckeren Key Lime Pie und eine Playlist mit Titeln zum Mitgrooven. In diesem Sinne – „Sunny“, dididididi didi didi…
4/5

Zeit für einen Neubeginn?

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Seitdem ich die Bücher von Sylvia Lott für mich entdeckt habe, freue ich mich jedes Jahr auf ihr neustes Buch. Und dabei gibt es sogar noch ihr erstes „Die Rose von Darjeeling“ für mich zu entdecken, denn ich habe meine Liebe zu ihren Büchern erst mit ihrem zweiten „Die Glücksbäckerin von Long Island“ entdeckt. Das Schöne an dieser Liebe ist, dass die Autorin es schafft, mich jedes Mal aufs Neue zu überraschen, denn sie hat kein wirkliches Schema F für ihre Handlungen. Im letzten Jahr hat sie mich z.B. komplett überrascht, als sie einen Roman geschrieben hat, der in Dänemark auf der Fliederinsel Fünen gespielt hat. Ein Roman („Die Fliederinsel“), der sich mit der interessanten Geschichte Dänemarks während des 2. Weltkriegs befasst hat. Doch nun zum aktuellen Buch: Wer die Romane oder die Biografie der Autorin kennt, weiß, dass sie aus Ostfriesland stammt und eine tiefe Liebe zu dieser Region Deutschlands empfindet. Nachdem das Buch „Die Inselfrauen“ auf Borkum spielt, hat mich der aktuelle Titel etwas in die Irre geführt. „Die Inselgärtnerin“ hat so gar nichts mit Ostfriesland zu tun. Auße, dass die Protagonistin Sonja gerne eine ordentliche friesische Teezeit genießt. Sonja, Ende Dreißig, lebt zu Beginn des Buches in Bad Zwischenahn. Sie ist Landschaftsarchitektin und liebt es auch noch selbst Hand mit anzulegen, anstatt nur am PC zu planen. Doch ihr Leben gerät komplett aus den Fugen. Ihr Mann hat schon seit einiger Zeit eine andere, aber Sonja kann einfach noch nicht loslassen. Als ihr dann auch noch ihr Job gekündigt wird, fällt sie erst einmal ins Bodenlose. Doch zum Glück hat sie eine ordentliche Abfindung bekommen. Und dann ist da noch das Erbe ihrer Tante Sandy, die Anfang der fünfziger Jahre in die USA ausgewandert ist. Sonja hat ihre Tante nur ein einziges Mal getroffen und nur wenige Erinnerungen an sie. Sie hat das Erbe erst einmal in den kundigen Händen des Nachlassverwalters gelassen. Doch nun scheint endlich der Moment gekommen zu sein, wo sie selbst nach Dolphin Island/Florida reisen sollte, um das Haus ihrer Tante zu sichten und zu räumen, um es dann zu verkaufen. So der Plan. Dank guter Berater beantragt sie nicht ein Touristen-Visum, sondern ein Visum, das sie berechtigt 6 Monate in den USA zu bleiben. Und so kommt das, was wir uns bei einem schönen Unterhaltungsroman wünschen. Sonja verliebt sich in das Häuschen ihrer Tante, in die Insel Dolphin Island und in die Menschen, die dort leben. Sie erkennt, dass es dort vielleicht eine Möglichkeit gibt, einen kompletten Neubeginn zu wagen, denn sie hat Ideen, wie sie dort beruflich durchstarten könnte. Und natürlich entdeckt sie auch die Liebe wieder. Doch es ist nicht alles rosig auf Dolphin Island! Anfangs war ich etwas enttäuscht, als ich im Klappentext gesehen habe, dass Sylvia Lott uns dieses Mal gar nicht wieder nach Ostfriesland mitnimmt. Ich habe es nämlich nicht so mit den USA und insbesondere Florida. Aber ich war doch neugierig, was die Autorin sich für eine Geschichte für uns ausgedacht hat. Und diese Neugier war gut, denn das Buch hat mir gut gefallen. Anders als ihre vorherigen Bücher geht es nur wenig in die Vergangenheit zurück. Einzig ein paar Briefe, Tagebucheinträge und Filme bringen uns das Leben von Sonjas Tante Sandy näher. Das Buch entwickelt sich langsam, doch dann entwickelt es einen richtigen Sog und wird zum Ende sogar fast noch zu einem Krimi. Man merkt dem Buch an, dass Sylvia Lott als Journalistin früher auch Reise-Reportagen geschrieben hat und dass sie das Bundesland Florida liebt. Sie fängt die Atmosphäre des Sonnenstaates richtig gut ein und macht tatsächlich Lust darauf, selbst einmal dorthin zu fahren. Aber sie zeigt auch auf, dass dort nicht alles nur eitel Sonnenschein ist. Als Gärtnerin erkennt Sonja, was die Hurrikans für Schäden anrichten, aber dass daran auch die Menschen selbst mitschuldig sind, denn wir versuchen zu oft, uns die Natur Untertan zu machen. Und sie erlebt Delfine in freier Wildbahn. Entsprechend stößt es ihr bitter auf, als sie einmal eine Show in einem Freizeitpark miterlebt, wo Delfine dressiert vorgeführt werden. Folgen Sie Sylvia Lott und ihrer Hauptperson Sonja nach Florida. Genießen Sie die schwülwarmen Temperaturen, das Schwimmen im Meer, die relaxte Atmosphäre, die Musik des Motown-Labels und einen verrückten Hemingway-Lookalike-Contest. Dies alles und noch viel mehr gibt es in diesem Roman zu entdecken. Das macht so viel Spaß! Und damit der Spaß auch länger anhält, gibt es am Ende des Buches das Rezept für den leckeren Key Lime Pie und eine Playlist mit Titeln zum Mitgrooven. In diesem Sinne – „Sunny“, dididididi didi didi…

Monika Fuchs
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Mayersche Neheim

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5/5

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Für mich ein absolutes Sommer-Sonne-Gute-Laune-Buch für unterhaltsame und gefühlvolle Lesestunden. Die Hemingway-Bezüge machen Spaß uns sind sehr originell
5/5

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Für mich ein absolutes Sommer-Sonne-Gute-Laune-Buch für unterhaltsame und gefühlvolle Lesestunden. Die Hemingway-Bezüge machen Spaß uns sind sehr originell

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von Sylvia Lott

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