Produktbild: Sag mir wo die Träume sind

Sag mir wo die Träume sind

3

9,80 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.11.2017

Verlag

Twentysix

Seitenzahl

132

Maße (L/B/H)

19/12/1 cm

Gewicht

148 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7407-3395-7

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.11.2017

Verlag

Twentysix

Seitenzahl

132

Maße (L/B/H)

19/12/1 cm

Gewicht

148 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7407-3395-7

Herstelleradresse


Email: info@bod.de

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  • MissSophi

    5/5

    02.01.2018

    Buch (Taschenbuch)

    die Geschichte schleicht sich heimlich ins Herz

    Es ist auf seine Weise eine leise Geschichte - die mitunter auch schon ganz schön laut werden kann. Offenherzig, direkt, unverblümt und ehrlich. Es ist eine Geschichte, die das Herz erobert und Saiten in einem zum schwingen bringen, die vielleicht lange brach lagen. Rieke verliert ihren Mann, als der dabei war ein Abenteuer für sie beide zu besorgen. Nun steht sie da - alleine.... zum Glück ist da noch ihre Freundin. Hinreißende Dialoge, ehrliche Gedankengänge, die mitunter auch ausgesprochen werden. Ich habe gelacht, geschmunzelt, geweint und war tief berührt. Victoria Suffrage ist wieder ein Meisterstück aus der Feder geflossen und ich hoffe, dass wir noch ganz viel von ihr zu lesen bekommen. Sie schafft es, sich leichfüßig ganz schweren Themen sehr authentisch und ehrlich zu nähern. Es ist kein bequemes Buch - aber es lässt einen verändert zurück - es kein Liebesroman - aber trifft mitten ins Herz. Das Buch lässt sich in keine Schublade einordnen - es braucht ein extra Regal für "ganz besondere Bücher". Uneingeschränkte Leseempfehlung.

  • Elke Seifried

    aus Gundelfingen

    5/5

    08.12.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn man Eisfüße am Hintern wärmen darf

    „Meuchel hat gesagt, wenn wir in Rente sind, dann beginnt das große Abenteuer. Wollte er holen, Für uns holen. Und was war das Ende vom Lied? Nach einer Woche Rente macht er sich vom Acker. Das kann er ja kaum gemeint haben.“ Fassungslos, traurig und wütend steht Rieke täglich Stunden an Meuchels Grab. Wie soll es nur weiter gehen ohne ihn an ihrer Seite? Eine große, wenn auch äußerst schrille und penetrante Hilfe ist ihre beste Freundin Bella, die natürlich wissen will, um welches Abenteuer es sich denn überhaupt gehandelt hat? Nie gefragt, blind darauf verlassen, dass Meuchel das Beste will, muss Rieke zugeben, dass sie keinen blassen Schimmer hat. Aber es wäre nicht Bella, wenn sie Rieke nicht dazu nötigen könnte, auf Meuchels Laptop nach Spuren zu suchen die etwas von diesem Geheimnis preisgeben und die beiden werden fündig! Ein harter Porno, Bella in der Hauptrolle, das setzt erst einmal beide außer Gefecht. Ein Verlagsvertrag bringt Bella jedoch schnell wieder auf die Füße und damit begeben sich die beiden Freundinnen auf ein Abenteuer. Ob Meuchel das gemeint haben kann, habe ich ihn wirklich so gar nicht gekannt? Sind nur zwei der unzähligen Fragen, die sich in Gedankenspiralen in Riekes Kopf drehen. Würde das nicht schon genügen, schwirren auch noch acht Maulwürfe in ihrer Wahrnehmung herum. Hat man denn nie Ruhe und will man die überhaupt? „Gott schütze meine Schlagfertigkeit, auch wenn sie im Rollator hinter mir herläuft.“. Ich liebe den spritzigen, fluffigen Sprachstil der Autorin, der das Lesen all ihrer Kurzgeschichten einfach nur zum Vergnügen macht, auch wenn es sich immer um ein berührend, trauriges Thema handelt. Ich hatte riesen Spaß mit Riekes genervt, bitterbösen Sprüchen, die sie Bella, die sich als gute Freundin, auch zum Glück, nicht abwimmeln lässt, entgegenwirft , die ihr aber im gleichen Moment auch wieder leidtun. Auch die acht Maulwürfe, die sich in ihre Gedanken graben und da alte Erinnerungen an die Zeit, in der es noch Träume gab, ans Tageslicht zerren, haben mich ganz oft mit ihren Sprüchen zum schallend lauten Lachen gebracht. „Was hast du gegen guten Sex? Ist doch auch ein Abenteuer. Wir Maulis verstehen und da blind.“ kann da „der adipöse Maulwurf. Der könnte einen guten Braten abgeben, aber niemals meinen Psychiater.“, schon mal sagen. Jetzt „lache ich schon zum zweiten Mal seit Meuchel tot ist. Sofort fühle ich mich wieder schuldig.“ Trotz aller Leichtigkeit durch die viele Situationskomik und den spritzigen Schreibstil, fehlt dieser Kurzgeschichte die Ernsthaftigkeit kein bisschen. Riekes Trauer, die sich mit Wut, Hoffnungs- und Orientierungslosigkeit abwechselt mehr als gelungen deutlich. Trotz der relativ wenigen Seiten haben die Charaktere und die Story Tiefe, welche sie aus der Masse heraushebt. Ich konnte mich unheimlich gut in Rieke hineinversetzen, ich litt mit ihr, ich war mit ihr von Bella genervt, obwohl es so gut tut, nicht allein zu sein. Ich konnte mir ihre roten Backen, wenn sie nur an den Porno dachte, so richtig gut ausmalen, könnte da nicht einfach Doink, statt harter Worte stehen? Bella ist eine schrille Erscheinung, die ihr Herz aber am genau rechten Platz hat. Rieke kann, schrille Stimme und penetrante Art hin oder her, wirklich froh sein, dass sie Bella hat. Es ist schwer hier noch mehr positiv zu erwähnen, obwohl es davon noch einiges gäbe. Aber, das würde zu viel von der wirklich spritzig, amüsanten und äußerst bewegenden Geschichte spoilern und viel von dem Lesevergnügen rauben, was ich auf keinen Fall tun möchte. Tolle Botschaften verstecken sich hier, die es selbst zu finden gilt und einmal angefangen, kann man das Buch sowieso nicht mehr aus der Hand legen und hat sie als Leser selbst gefunden. Absolute Lese-Empfehlung und begeisterte fünf Sterne von mir.

  • Gabi R. - GabisBuecherChaos

    5/5

    07.12.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Doink! Doink? Doink!

    Rieke, knapp über 60 soll mit ihrem Meuchel, als der in Rente geht, ein Abenteuer haben. Zumindest verspricht er ihr das. Doch statt es zu holen, wie er sagte, kommt er im Sarg zurück und lässt Rieke nach über 40 Jahren Ehe alleine. Wie soll es nun weitergehen mit ihr? Was ist mit dem Abenteuer? Und was soll der Porno auf Meuchels Rechner? Woher kommen die Maulwürfe? Was wollen sie von Rieke? Victorias Werk ist mir vor einigen Tagen ins Haus gestolpert und weil ich gerade ein Print beendet hatte, wollte ich mir mit den 128 Seiten einen ruhigen Abend machen. Ich hätte es besser wissen müssen, hatte ich doch von ihr schon ein Buch gelesen. Denn sie erzählt keine beschaulichen Geschichten, sie schreibt Geschichten, die den Leser nachdenklich machen, sehr nachdenklich. So sehr, dass ich das Buch zwischendurch – ob ich wollte oder nicht – beiseitelegen und grübeln musste. Konnte ich mich doch sehr gut in Rieke versetzen, in ihre Gedanken und – nicht ausgelebten und wahrgenommenen – Gefühle. In ihre Scham bzgl. des Textes, den sie auf dem Rechner ihres Mannes fand. Doink! Doch ich musste auch schmunzeln, herzhaft lachen und hatte auch das eine oder andere Tränchen im Auge. Victoria nimmt kein Blatt vor den Mund, Verzeihung, die Finger, die die Tastatur bedienen und lässt mich begeistert von ihrem Text, ihren Gedanken und ihren Träumen mit dem zugeklappten Buch in der Hand zurück. Wer nicht einfach nur ein Buch lesen will, sondern ganz tief zwischen die Zeilen eintauchen möchte, muss mindestens einmal Victoria Suffrage gelesen und verinnerlicht haben. Fünf Chaospunkte

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