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Produktbild: Nordwasser

Nordwasser

9

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.02.2018

Verlag

Mareverlag

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21/13,5/3,1 cm

Gewicht

446 g

Farbe

Blau / Schwarz

Auflage

5

Originaltitel

The North Water

Übersetzt von

Joachim Körber

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86648-267-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.02.2018

Verlag

Mareverlag

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21/13,5/3,1 cm

Gewicht

446 g

Farbe

Blau / Schwarz

Auflage

5

Originaltitel

The North Water

Übersetzt von

Joachim Körber

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86648-267-8

Herstelleradresse

mareverlag GmbH
Pickhuben 2
20457 Hamburg
DE

Email: mare@marbuch.de

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  • Bewertung

    5/5

    21.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein düsteres Meisterwerk

    McGuire hat mit Nordwasser eine wahnsinnig spannende und sprachgewaltige Geschichte in die Welt gesetzt. Es ist einige Zeit her, dass ich das Buch gelesen habe und trotzdem ist es mir noch immer so präsent. Es geht an Bord eines Walfangschiffes, welches für eine fragwürdige Expedition in die einsame Weite des Nordpolarmeeres aufbricht. Als eine verstümmelte Leiche in den eigenen Reihen entdeckt wird, entwickelt die Crew ein Eigenleben.. Beklemmend und faszinierend zugleich!

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nordwasser wurde in einem Atemzug mit Cormac McCarthy und The Revenant genannt. Das alleine ist Grund genug, einen näheren Blick auf das Buch zu werfen. Und tatsächlich, was für ein grandioses, furchtbares, fesselndes Buch! Der Vergleich mit dem unerreichten Cormac McCarthy hinkt vielleicht ein wenig, doch Nordwasser fühlt sich im Regal neben dem Seewolf genauso wohl wie neben Moby Dick. Ganz und gar beeindruckend.

  • Bewertung

    5/5

    13.12.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Düster, brutal und voller Energie!...

    Düster, brutal und voller Energie! McGuire schreibt einen lauten und kalten Roman, der nicht an blutigen Szenen spart und dem Leser an die Nieren geht! Trotzdem: ein Highlight! Lesen!

  • David Möckel

    5/5

    21.03.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das ist definitiv eines meiner Lieblingsbücher für 2018!!!

    Düster, böse und roh erinnert mich "Nordwasser" doch sehr an "Moby Dick" ohne das es ein Abklatsch ist. Die Geschichte des Walfängers „Volunteer“ fängt die Atmosphäre einer vergangen Welt ein und führt uns Leser zu den Abgründen der menschlichen Seele und zurück. Nicht für „Dünnhäutige“ und trotzdem absolut lesenswert.

  • Havers

    5/5

    06.03.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hull (meint: Kingston upon…

    Hull (meint: Kingston upon Hull), die Hafenstadt im Nordosten Englands, zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts. Von hier laufen die Walfangschiffe aus. Noch ist mit dem Tran ein Geschäft zu machen, aber es scheint, als ob in Kürze Petroleum und Paraffin an seine Stelle treten. Die glorreiche Zeit der Walfänger neigt sich ihrem Ende entgegen. Aber noch ist es nicht so weit. Ian McGuire, geboren und aufgewachsen in Hull, erzählt in seinem zweiten Roman „Nordwasser“ (zurecht nominiert für den Man Booker Prize 2016) von den Ereignissen an Bord eines Walfangschiffes auf seiner letzten Fahrt. Die Mannschaft der „Volunteer“ setzt die Segel und macht sich auf nach Norden Richtung Polarmeer, auf eine ertragreiche Fangsaison hoffend. Mit an Bord ist Patrick Sumner, ein Militärarzt, ehemals in Indien eingesetzt, dann aber unehrenhaft entlassen, der an Land keine Anstellung mehr findet. Zur Mannschaft gehört außerdem Henry Drax, ein Harpunierer und äußerst unangenehmer Zeitgenosse, Ohne einen Funken Empathie, skrupellos, gewalttätig – ein Dreckskerl, wie er im Buch steht. Schläger, Vergewaltiger und Mörder, was uns der Autor gleich zu Beginn vor Augen führt. Und es sind diese beiden Männer, zwischen denen sich im Lauf der Handlung eine unheilvolle Beziehung entwickelt, der keiner von beiden unversehrt entkommt. McGuire schildert den Alltag auf dem Schiff. Das blutige Handwerk des Walfangs, die elende Plackerei, der Dreck und die Brutalität hat so überhaupt nichts mit der Shanty-Gemütlichkeit der gängigen Seemannslieder zu tun. Es ist das Recht des Stärkeren, das an Bord der „Volunteer“ das Leben, aber auch das Sterben bestimmt. Man kennt diese Beschreibungen teilweise von Philbrick und Melville, wobei deren Schilderungen lange nicht so drastisch sind und von McGuire locker überboten werden. In „Nordwasser“ geht es aber nicht nur um Gut und Böse, der Roman thematisiert auch den rohen Umgang des Menschen mit dieser arktischen Unwirtlichkeit. Da werden Wale abgeschlachtet, Bären gejagt und ausgeweidet und Inuit die Kehle durchgeschnitten – just for fun. Das Walfangschiff als „closed room“, in dem das Recht des Stärkeren gilt und das einzig geltende Gesetz die Gesetzlosigkeit ist. Aber der Autor zeigt auch die Geldgier und Skrupellosigkeit der Schiffseigner, die ohne zu zögern eine gesamte Mannschaft opfern, um letztmalig Profit aus einem dem Untergang geweihten Gewerbe zu schlagen. Dunkel, brutal und blutig - „Nordwasser“ ist ein beeindruckender Roman, den ich allerdings zartbesaiteten Lesern nicht empfehlen kann. Allen anderen jedoch möchte ich dieses Buch nachdrücklich ans Herz legen. Lesen Sie es, Sie werden es nicht bereuen!

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Bewertungen (9)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Simon Reuber

    Simon Reuber

    Thalia Osiander Konstanz – LAGO Shopping-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    31.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Nichts für schwache Nerven

    Brutal. Unbarmherzig. Verstörend. Und doch so gut. Patrick Sumner muss untertauchen - und so heuert er als Schiffsarzt auf einem Walfangboot an, das auf dem Weg in den hohen Norden ist. Er ahnt nicht, dass in den Reihen der Schiffsmannschaft ein Mörder wandert... Und auch nicht, dass die Reise in die Baffin Bay ihm alles abverlangen wird... McGuire bindet die arktische Atmosphäre in einen blutigen Abenteuerroman. Wer's rau mag, wird dieses Buch lieben!
  • Zum Bewerterprofil von Sarah Heckhoff

    Sarah Heckhoff

    Thalia Mayersche Bocholt

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der raue Walfang im Eismeer, ein...

    Der raue Walfang im Eismeer, ein mutiger Arzt, der sich von nichts und niemandem abschrecken lässt: dieses Buch ist ein klassischer Abenteuerroman zum Mitfiebern. Man wünscht sich nichts sehnlicher als Gerechtigkeit und ein Happy End. Dazu super geschrieben - ein toller Roman!
  • Zum Bewerterprofil von Christian Rönnebäumer

    Christian Rönnebäumer

    Osiander Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Im 19. Jahrhundert bricht die Volunteer zur Walfischjagd in die gefährlichen Gewässer der Arktis auf. Von vornherein steht die Fahrt unter einem unheilvollen Stern, hatte doch Kaptäin Brownlees letztes Kommando mit einem Unglück geendet. Und tatsächlich kündigt sich mit jeder gelesenen Seite und jeder zurückgelegten Seemeile an, dass auch die Volunteer der sicheren Katastrophe entgegensteuert: Denn nicht nur verfolgen einige Crewmitglieder das Ziel das Schiff absichtlich zum Sinken zu bringen, sondern befindet sich unter ihnen zu allem Überfluss auch noch ein brutaler und skrupelloser Mörder. Ein Buch packend wie ein eisiger Orkan.
  • Zum Bewerterprofil von Simon Eisele

    Simon Eisele

    Osiander Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was für ein wahnsinniges Werk! Man muss an Stevenson, Melville, Conrad denken - an Drastik aber werden sie überboten. Eine Geschichte von immenser Körperlichkeit und Intensität und sprachlicher Wucht. Ein Abenteuer! Aber was für eines!
  • Zum Bewerterprofil von Florian Javaheri-Paschedag

    Florian Javaheri-Paschedag

    OSIANDER Rottenburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Moby Dick" zählt zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. Und seitdem verschlinge ich sämtliche Bücher zum Thema Walfang. Mit Walfang hat dieser Roman allerdings nur am Rande zu tun. Vielmehr geht es um den brutalen Überlebenskampf auf- und abseits des Schiffes, um die gesundheitlichen Auswirkungen einer solchen Fahrt, um menschliche Abgründe und vor allem darum, was Menschen einander antun können. "Nichts für Zartbesaitete" steht auf der Buchrückseite. Trotzdem sehr lesenswert.

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