Produktbild: Stechmückensommer

Stechmückensommer

5

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

15.03.2018

Verlag

Knesebeck

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

21,6/13,9/2,5 cm

Gewicht

359 g

Farbe

Moosgrün / Avocado

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95728-105-0

Beschreibung

Rezension

»Ein locker geschriebener wie bewegender Roman, der Jugendliche feiert, die Außenseiter sind.«

Cornelia Wolter, Westfalenpost, Neue Ruhr Zeitung u.a.

»Warmherzig folgt Jutta Wilke ihren Figuren durch die Wildnis bis zum überaus poetisch gezeichneten Showdown in der Mittsommernacht.«

Bettina Kugler, St. Galler Tagblatt, Luzerner Zeitung (CH)

»Stechmückensommer ist ein Buch, das viel Mut macht und voller unerwarteter Wendungen ist.«

Elisabeth Böker, Eselsohr

»Jutta Wilke gelingt eine leichte Erzählung, deren Stil gut zur Sprache und Ausdrucksform Jugendlicher passt.«

Tanja Kasischke, Der Sonntag

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

15.03.2018

Verlag

Knesebeck

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

21,6/13,9/2,5 cm

Gewicht

359 g

Farbe

Moosgrün / Avocado

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95728-105-0

Herstelleradresse

Knesebeck Von Dem GmbH
Holzstr. 26
80469 München
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Sheena

    aus Solskin

    5/5

    03.02.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein spannender Roadtrip

    Madeleine wird von ihren Eltern in ein Sommerferiencamp nach Schweden geschickt, worauf sie keine Lust hat, sie hatte andere Pläne für ihre Ferien gehabt, aber die Eltern fliegen nach Japan,ohne sie. Im Camp ist es auch nicht besser, Madeleine wird in einer Hütte untergebracht mit anderen Jugendlichen auf die sie ebenfalls keine wirkliche Lust hat. Bei einem Ausflug in ein Bergwerk wird sie ganz aus Versehen auch noch von einem durchgeknallten Punk entführt. Dabei wollte Julian eigentlich nur einen VW-Bus klauen, weil er – wie er sagt – ganz dringend zum Nordkap muss. Unterweg erleben sie so einiges und durch Zufall stößt später noch Vincent, der Junge mit dem Extra-Chromosom zu ihnen. Kommt das ungleiche Trio wirklich ans Nordkap oder gabelt die Polizei sie vorher auf? Der Schreibstil von Jutta Wilke hat mir sehr gefallen, die Geschichte lässt sich wirklich gut und flüssig lesen und ist einfach zu vertehen und sehr gut für Kinder ab 12 Jahre geeignet. Unsere drei Protagonisten Madeleine, Julian und Vincent waren mir auch jeder auf seine ganz eigene Art doch recht sympathisch gewesen. Gerne hätte ich mir alle aber noch etwas Detailreicher beschrieben werden können. Die Schicksale der drei hat mich sehr berührt und auch mitgenommen und die Geschichte war auch recht spannend, da ich immer wissen wollte, wie geht es nun mit ihnen weiter und ob sie zusammen ans Nordkap kommen. Die Themen "Tod,Mobbing und Einsamkeit" schweben ganz groß hier über allem. Madeleine muss alleine den Tod ihres ungeborenen Bruders und die Worte ihrer mobbenden Mitcamper verkraften, sie wird auf Grund ihres Übergewichts gemobbt und Juli verarbeitet den Tod seines geliebten Großvaters, den er bis zuletzt pflegte, auf seine Art und Vincent hat das Down-Syndrom und leidet sehr unter den vielen Vorurteilen der Menschen und auch der großen Überforderung seiner eigenen Eltern, die ihren Sohn nur einmal im Jahr sehen. Ein paar kleinere Kritikpunkte bzw Ungereimtheiten haben ich auch wie zum Beispiel , das Vincent nach einem Halt plötzlich einfach im Auto bei Julian und Madeleine sitzt. Keine Ahnung woher er plötzlich kommt, wer er wirklich ist, was will er von den beiden usw. Es kommt hierzu im Buch auch leider keinerlei Auflösung. Letzten Ende bleiben doch einige Fragen noch offen, da die Handlung leider an einem Punkt überraschend abbricht, bei dem der weitere wohl Verlauf scheinbar klar ist. Fazit: Eine Freundschaftsgeschichte mit wertvollen Botschaften und ernsten Problemen sowie einem interessanten Roadtrip ist hier der Autorin gut gelungen.

  • Bewertung

    aus Panketal

    5/5

    21.06.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Versuch zum Nordcap zu fahren

    Das Jugendbuch Stechmückensommer von Jutta Wilke handelt von einem unglücklichen Mädchen, welches in ein Feriencamp in Schweden fahren soll. Sie wird gekidnappt und probiert etwas unfreiwillig ans Nordcap zu fahren. Dabei lernt sie Julian und Vincent kennen. Julian´s Opa ist an Krebs gestorben. Er möchte ans Nordcap fahren, da sein Opa das mit ihm an seinem Geburtstag vorhatte. Vincent leidet am Down-Syndrom und sucht etwas Abwechslung. Er sieht seine Eltern nur einmal im Jahr. Stechmückensommer ist leicht verständlich geschrieben, weswegen es für Kinder ab 12 Jahren zu empfehlen ist.

  • Bewertung

    aus Welzheim

    4/5

    27.06.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartige Geschichte

    INHALT: Madeleine ist genervt: Sie wollte nicht nach Schweden ins Ferienlager, wo sie von allen nur gemobbt wird. Und jetzt ist sie auch noch mit diesem verrückten rot-grün-haarigen Typen, der unbedingt die Mittsommernacht am Nordkap verbringen will, auf dem Weg durch Schwedens Wälder ... Und das alles nur, weil sie zurück in den Bus gegangen ist, um sich vor der Besichtigung des schwedischen Bergwerksstollens zu drücken. Dass dieser Julian, genannt Ampel, den Bus inklusive ihrer Wenigkeit kapern würde, das konnte sie ja nicht ahnen. Und dann stößt auch noch Vincent, ein Junge mit Downsyndrom, zu ihnen, der die beiden begleiten möchte … Ein Abenteuer beginnt, das alle drei so schnell nicht vergessen und aus dem sie gestärkt und selbstbewusster hervorgehen werden. COVER: Das Cover gefällt mir sehr gut und spricht mich an. Der Bus und der Wald passen gut zum Buch. SCHREIBSTIL: Den Schreibstil fand ich an einigen Stellen gewöhnungsbedürftig. Er ist sehr einfach gehalten, was aber nicht weiter stört, da es sich ja um ein Jugendbuch handelt. Erzählt wird aus Mades Sicht. MEINUNG: Eine tolle Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Made, Juli und Vincent sind drei Außenseiter, die von ihren Mitmenschen belächelt und ausgelacht werden, weil sie anders sind. Vorallem Made hat damit ein großes Problem ihr Selbstbewusstsein ist am Anfang komplett im Keller und sie stellt sich häufig vor unsichtbar zu sein. Es ist schön zu sehen, wie sie im Laufe der Geschichte aufblüht und merkt, dass es nicht wichtig ist was andere von ihr denken. Ich finde das Buch vermittelt eine tolle Botschaft, es zeigt, dass man andere so akzeptiern sollte wie sie sind! Nur weil jemand anders ist, ist er nicht gleich blöd. Eine Geschichte, die sehr liebevoll erählt wird und den Leser oft zum schmunzeln bringt. Jutta Wilke schafft es ein so wichtiges Thema, wie Mobbing und Ausgrenzung, total toll zu verpacken und auch Jugendlichen näher zu bringen. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, diese Geschichte zu lesen!

  • Bewertung

    aus Eisenach

    3/5

    19.06.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Nordkap ruft

    Statt sie mit auf den Japan-Urlaub zu nehmen, schicken Madeleines Eltern die noch nicht ganz 14-Jährige in ein Jugendcamp nach Schweden. Doch da fühlt sie sich überhaupt nicht wohl, da sie es nicht schafft, Freundschaften zu schließen. Bei einer Bergwerksbesichtigung legt sie sich kurzerhand in der VW-Bus des Camps, um zu schlafen. Als sie aufwacht, ist der Wagen mitsamt ihr geklaut worden. Ein Junge mit Punk-Frisur, der kaum älter als sie selbst ist, will damit zum Nordkap fahren. Nach einem Zwischenhalt finden beide überrascht einen weiteren blinden Passagier vor. Beim Klappentext von Jutta Wilkes Jugendroman denkt wohl jeder sofort an einen abenteuerlichen Road Trip Jugendlicher. Obwohl dies im Grunde auch so ist, kann das Buch leider nicht ganz überzeugen. Dies hat gleich mehrere Gründe. Zum einen ist es die Protagonistin Madeleine selbst, aus deren Ich-Perspektive wir die Handlung erzählt bekommen. Die ständig mürrische Art der Erzählerin macht es dem Leser schwer, Sympathie für das Mädchen zu empfinden. Das bessert sich erst im späteren Verlauf der Geschichte zumindest etwas. Zudem sind Madeleines Gedankengänge trotz der ganz auf sie bezogenen Perspektive in vielen Fällen nicht nachvollziehbar. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass an diversen Punkten die Logik der Darstellung einer ‚moralischen Botschaft‘ geopfert wird. Da treffen sich mitten in der skandinavischen Wildnis, fernab aller touristischen Highlights, zufällig 3 Jugendliche aus Deutschland – und alle stellen sich als ‚Problemkinder‘ heraus. Seien es Madeleines auf ihrem Übergewicht beruhende Minderwertigkeitskomplexe, Vincents Down-Syndrom oder Julies Geheimnis; alles zusammen ist dann doch zu viel des Guten, um auch nur halbwegs glaubhaft zu sein. Speziell Julies Hintergründe, auf die hier nicht näher eingegangen werden soll, um nicht zu viel zu verraten, strotzen vor Unlogik. Zudem fehlt dem Abenteuer ein richtiges Ende. Stattdessen wird direkt in einen Epilog (auch wenn er nicht ausdrücklich so genannt wird) übergegangen. Als Leser kann man am Ende nur feststellen, dass hier leider viel von dem Potenzial, das die Idee bietet, verschenkt wurde, um die Botschaft, dass auch Menschen, die irgendwie ‚anders‘ sind, liebenswert sein können, mit der Holzhammer-Methode zu vermitteln. Eigenartigerweise werden die im Verlauf der Geschichte wirklich stattfindenden Straftaten (Auto- und Bargelddiebstahl) überhaupt nicht näher thematisiert. Vincents Bemerkung „Klauen darf man nicht.“ ist da schon die umfassendste Äußerung zu diesem Thema. Fazit: Die interessante, tragfähige Idee dieses Road Trips wird leider durch eine schwache Ausarbeitung zu großen Teilen verschwendet.

  • Zessi79

    2/5

    29.06.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolle Grundidee, leider nicht ausgearbeitet

    Inhaltsangabe: Madeleine ist genervt: Sie wollte nicht nach Schweden ins Ferienlager, wo sie von allen nur gemobbt wird. Und jetzt ist sie auch noch mit diesem verrückten rot-grün-haarigen Typen, der unbedingt die Mittsommernacht am Nordkap verbringen will, auf dem Weg durch Schwedens Wälder... Und das alles nur, weil sie zurück in den Bus gegangen ist, um sich vor der Besichtigung des schwedischen Bergwerksstollens zu drücken. Dass dieser Julian, genannt Ampel, den Bus inklusive ihrer Wenigkeit kapern würde, das konnte sie ja nicht ahnen. Und dann stößt auch noch Vincent, ein Junge mit Downsyndrom, zu ihnen, der die beiden begleiten möchte… Ein Abenteuer beginnt, das alle drei so schnell nicht vergessen und aus dem sie gestärkt und selbstbewusster hervorgehen werden. Meinung: Als ich die Inhaltsangabe des Buches gelesen habe, war mir sofort klar, dass ich dieses Buch lesen muss. Klingt super spannend und super interessant. Leider hat mich das Buch nicht überzeugen können. Das Buch lies mich mit vielen Fragen und noch mehr Unklarheiten zurück. Aber dazu gleich mehr. Der Schreibstil des Buches hat mir gefallen, das Buch lässt sich gut lesen. Ich war auch beim Lesen immer neugierig, wie es weiter geht (und auch, ob endlich Unklarheiten bzw. Fragen geklärt werden). Die Protagonisten Madeleine, Julian und Vincent waren mir auch alle drei auf ihre Art sympathisch. Ich hätte mir alle aber noch gerne etwas detaillierter beschrieben gewünscht. Achtung, jetzt spoilere ich ein bisschen: Was mir nicht gefallen hat, waren die vielen Ungereimtheiten und Dinge, die ich nicht nachvollziehen kann. Julian stellt sich am Ende des als Analphabet heraus, aber zu Beginn des Buches erzählt er, dass er zu Hause vorgegeben hat, mit einem Freund nach Bayern zu fahren und ihm eine Postkarte mitgegeben hat, die er dort einwerfen soll. – Wie soll das gehen? Die Eltern sollten doch bereits gemerkt haben, dass er nicht schreiben und lesen kann (und wenn sie das nicht gemerkt haben, dann interessiert sie auch die Postkarte nicht)… Vincent sitzt nach einem Halt plötzlich einfach im Auto bei Julian und Madeleine. Keine Ahnung woher er kommt, wer er wirklich ist und sowas. Es kommt hierzu im Buch auch keinerlei Auflösung. Am Ende brechen die Kids in ein Haus ein, wollen ein Auto klauen und werden vom Besitzer erwischt. Und anstatt sie anzuzeigen oder sonstwie zu rügen, feiert er ein berauschendes Mittsommerfest mit den Kids – DAS ist natürlich eine klasse Aussage in einem Jugendbuch. Ich könnte jetzt noch mehrere Situationen nennen, die ich nicht nachvollziehen konnte, belasse es aber dabei. Ich fand den Plot an sich, wie gesagt, eigentlich mega interessant. Man hätte daraus wirklich was machen können. Gerade auch Vincent fand ich großartig beschrieben und toll und auch wichtig, dass so locker über Menschen mit Downsyndrom geschrieben wird. Aufgrund der offenen Fragen, Unklarheiten und Dingen, die ich nicht nachvollziehen konnte leider nicht mein Buch. Fazit: An sich ein toller, interessanter Plot. Für mich leider zu wenig ausgearbeitet, es blieben zu viele Fragen offen.

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Bewertungen (5)

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