Produktbild: Die Welt im Selfie

Die Welt im Selfie Eine Besichtigung des touristischen Zeitalters

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

18.04.2018

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

1682 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Il selfie del mondo. Indagine sull'era del turismo

Übersetzt von

Martina Kempter

Sprache

Deutsch

EAN

9783518756959

Beschreibung

Rezension

»Ein Werk voller Intelligenz und Ironie: Geschichte und Phänomenologie des Touristen von Hegel bis Tripadvisor.«
La Repubblica

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Erscheinungsdatum

18.04.2018

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

1682 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Il selfie del mondo. Indagine sull'era del turismo

Übersetzt von

Martina Kempter

Sprache

Deutsch

EAN

9783518756959

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  • Juti

    aus HD

    3/5

    12.06.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Modeindustrie Tourismus und…

    Modeindustrie Tourismus und kein Schutz der Unesco Dieses Buch ist zu lang geraten. Verheißungsvoll fängt es an mit einer Darstellung Roms im August. Die Stadt wird nur noch von Touristen bevölkert. Deswegen eignen sich Touristen auch gut als Anschlagsziel für Terroristen. In Spanien macht der Tourismus heute 14,5% des BIP aus. Abgesehen von der Umweltzerstörung erlebt der Tourist heute eine Scheinwelt: In der Unesco-geschützten Altstadt von San Gimignano gibt es heute nur noch Pizzabuden und Hotels für Touristen. Einwohner haben die Altstadt verlassen. Die Krönung dieser Entwicklung ist Lijiang in China, das ein Unesco-geschütztes Disneyland ist, wo für die Touristen sogar extra ein Flughafen gebaut wurde. Denn die Ursache für mehr Tourismus ist die wachsende Mobilität, wobei der Autor gegen Ende richtig darauf hinweist, dass wegen der Beliebtheit der Weg Mailand – New York einfacher ist als der deutlich kürzere von Mailand nach Palermo. Im 18. Jahrhundert war die „Grand Tour“ etwas für Adlige nach der Ausbildung, spätestens nach den Grenzöffnungen 1990 ist es etwas für jedermann. Auch Reiseziele verändern sich: Eine Kanalisation oder ein Leichenschauhaus würde heute keiner mehr besichtigen (die Ausstellung „Körperwelten“ aber sehr wohl). Immer wichtiger wird der Reiseführer oder jetzt im digitalen Zeitalter die Bewertung im Internet. Selbst für den kulinarischen Tourismus kann ein *** Restaurant eine Reise wert sein. Auch Enttäuschungen kommen vor, weil Erwartungen nicht erfüllt werden. Mark Twain zeigt dafür schon Beispiele. Es gibt unterschiedliche Arten des Tourismus. Von Pilgerreisen, Sexreisen, Sportreisen, Kunstreisen Geschäftsreisen oder Gesundheitsreisen. Touristen betrachten mitunter Touristen, was etwas vom Menschenzoo hat. Das Buch ist zwar interessant, enthält aber viele sinnlose Zitate. Die mehrfach zitierte Philosophie von Hegel ist mir unbekannt und die Exkursion ins Außerirdische absolut überflüssig. Ein Tipp von mir: Beenden Sie das Buch mit dem Kapitel über Las Vegas. Sie sparen über 100 Seiten. 3 Sterne

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