Eine Mutter nimmt Abschied - der Krebs ist stärker. Im Mai 2017 hat Andrea (31) ihren Kampf gegen die Krankheit verloren. Sie wusste: Sie hat nur noch ein Jahr. Unheilbar, der perfide Krebs. Andrea nutzte die wenige Zeit auf ihre Art und hinterließ zwei persönliche Vermächtnisse: Heimlich schrieb sie zum einen im Kinderzimmer ihrer Tochter Nele dutzende Briefe, bastelte liebevolle Geschenke. Jeder Brief eine Seite lang, adressiert an ihre beiden Töchter. Briefe, die weit in die Zukunft reichen: Bis zum 18. Lebensjahr zum Geburtstag ein paar liebe Zeilen. Mama Andrea schreibt darin über alles, was sie persönlich fühlte - in ihrer Kindheit, ihrer Jugend, als junge Mutter. Zum anderen wünschte sie sich einen Song, der ihren Namen trägt. Dutzende Briefe und ein Lied als Zeitraffer ihres viel zu kurzen Lebens. Andrea will damit bleiben, für immer. Sie starb am 7. Mai 2017.
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Eine Mutter nimmt Abschied
Kuhni77 am 04.12.2018
Bewertungsnummer: 1153100
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
KLAPPENTEXT:
Im Mai 2017 hat Andrea (31) ihren Kampf gegen die Krankheit verloren. Sie wusste: Sie hat nur noch ein Jahr. Unheilbar, der perfide Krebs. Andrea nutzte die wenige Zeit auf ihre Art und hinterließ zwei persönliche Vermächtnisse: Heimlich schrieb sie zum einen im Kinderzimmer ihrer Tochter Nele dutzende Briefe, bastelte liebevolle Geschenke. Jeder Brief eine Seite lang, adressiert an ihre beiden Töchter. Briefe, die weit in die Zukunft reichen: Bis zum 18. Lebensjahr zum Geburtstag ein paar liebe Zeilen. Mama Andrea schreibt darin über alles, was sie persönlich fühlte – in ihrer Kindheit, ihrer Jugend, als junge Mutter. Zum anderen wünschte sie sich einen Song, der ihren Namen trägt. Dutzende Briefe und ein Lied als Zeitraffer ihres viel zu kurzen Lebens. Andrea will damit bleiben, für immer. Sie starb am 7. Mai 2017.
MEINUNG:
Andrea ist eine sehr starke Frau, die dem Krebs den Kampf ansagt und doch verliert. Zurück bleiben ihre 2 Kinder – Nele und Mia. Wer schon einmal eine geliebte Person an den Krebs verloren hat, der weiß wie schlimm das ist. Wie schlimm muss es für 2 kleine Kinder sein, die plötzlich ohne ihre Mutter leben müssen und vorher noch gesehen haben, wie sie gegen die tückische Krankheit kämpft? Dass hat mir sehr berührt und ich musste das ein oder andere Mal kräftig schlucken.
Damit Andrea ihre Kinder doch noch ein Stück begleiten kann, hat sie ihnen Briefe geschrieben – jedes Jahr zum Geburtstag einen Brief, bis sie 18. Jahre alt sind. Eine wirklich wunderschöne Idee. Dass man von dem Inhalt nichts liest, ist natürlich schade, aber auch verständlich. Die Briefe sind nur für ihre Töchter und sollen ja vorher noch nicht verraten werden. Ich kann einfach nur noch einmal betonen, was für eine starke Frau sie gewesen ist. Mit ihrer Art, ihrem Lebenswillen und der Stärke die Trauerfeier bis zum kleinsten Detail zu planen hat sie mich zutiefst berührt. Bei mir sind wirklich einige Tränen geflossen, als man von dem Abschiedsvideo gelesen hat.
Als Journalist kommt Karsten Kehr in die Familie und bleibt für immer ein enger Freund. Man merkt beim Lesen sehr genau, wie ihn das Thema mitnimmt und wie tief diese Freundschaft mittlerweile geht. Auch das Video, das er mit Hilfe seiner Frau Nea, aufgenommen hat, wird die Kinder immer an ihre Mutter erinnern. Ein sehr schönes Video, das mir auch nach dem Lesen noch einmal Tränen in die Augen getrieben hat
FAZIT:
Das Buch, und ganz besonders Andrea, hinterlassen beim Leser Spuren die man so schnell nicht vergisst.
sehr bewegende und emotionale Geschichte
Bewertung aus Freudenberg am 04.06.2018
Bewertungsnummer: 1108545
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Klapptext:
Eine Mutter nimmt Abschied – der Krebs ist stärker. Im Mai 2017 hat Andrea (31) ihren Kampf gegen die Krankheit verloren. Sie wusste: Sie hat nur noch ein Jahr. Unheilbar, der perfide Krebs. Andrea nutzte die wenige Zeit auf ihre Art und hinterließ zwei persönliche Vermächtnisse: Heimlich schrieb sie zum einen im Kinderzimmer ihrer Tochter Nele dutzende Briefe, bastelte liebevolle Geschenke. Jeder Brief eine Seite lang, adressiert an ihre beiden Töchter. Briefe, die weit in die Zukunft reichen: Bis zum 18. Lebensjahr zum Geburtstag ein paar liebe Zeilen. Mama Andrea schreibt darin über alles, was sie persönlich fühlte – in ihrer Kindheit, ihrer Jugend, als junge Mutter. Zum anderen wünschte sie sich einen Song, der ihren Namen trägt. Dutzende Briefe und ein Lied als Zeitraffer ihres viel zu kurzen Lebens. Andrea will damit bleiben, für immer. Sie starb am 7. Mai 2017.
Ich habe schon lange nicht mehr ein so berührendes Buch gelesen.
Der Autor Karsten Kehr hat Andrea die letzten 14 Monate ihres Lebens begleitet.
Andrea erzählt ihm was sie bewegt,wie sie sich fühlt und denkt.Wir erfahren einiges aus ihrem Leben.Auch lernt der Leser ihre beiden Töchter kennen.Nele und Mia sind zwei reizende nette Mädchen.Für Andrea bedeuten sie sehr viel.Sie allein zu lassen ist das schlimmste für sie.
Karsten Kehr berichtet uns sehr detailliert von Andreas Schilderungen.Durch seine sehr berührende und einfühlsame Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Sehr emotional,gefühlvoll und bewegend beschreibt er alles.So konnte ich mich richtig in die Gedankenwelt von Andrea hinein versetzen.Ich konnte mir richtig vorstellen wie sich Andrea gefühlt haben muss.Jedes Wort,jeder Satz hat mich sehr bewegt und emotional berührt.Zeitweise musste ich sogar Weinen.Ihre Wünsche,Hoffnungen und Ängste gibt sie uns bekannt und hat keine Scheun davor.Fasziniert hat mich außerdem wie stark diese Frau gewesen ist.Sie hat nie aufgegeben und immer an sich geglaubt.Der Tod von Andrea hat mich sehr traurig gemacht.
Wenn man dieses Buch liest ,dann sieht man Dinge aus ganz anderer Sicht und erfreut sich an Kleinigkeiten.
Erwähnenswert sind auch die wundervollen Zitate in dem Buch.Diese haben mir sehr gut gefallen.
Außerdem ist der Autor mit der Sängerin Nea verheiratet.Sie hat ein Lied für Andrea gesungen.Dies ist auch wunderschön und berührend.
Ich hatte viele lesenswerte und vor allem herzbewegende Momente mit dieser Lektüre.Ich danke dem Autor für dieses geniale Meisterwerk.
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