Der Hagestolz

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Beschreibung

Adalbert Stifter: Der Hagestolz

Entstanden 1844, Erstdruck in: Iris (Pest), 6. Jg., 1845.

Neuausgabe mit einer Biographie des Autors.
Herausgegeben von Karl-Maria Guth.
Berlin 2017.

Textgrundlage ist die Ausgabe:
Adelbert Stifter: Gesammelte Werke in sechs Bänden, [herausgegeben von Max Stefl,] Band 2, 6.-10. Tausend der Gesamtausgabe, Wiesbaden: Insel, 1959.

Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt.

Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Ivan Shishkin, Die Insel im Nebel, 1861.

Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.

Über den Autor:

In kargen Verhältnissen wächst Adalbert Stifter im Böhmerwald auf, bevor er nach Wien übersiedelt, wo er zwischen bürgerlicher Berufstätigkeit und seinem künstlerischen Schaffen als Maler und Schriftsteller schwankt. Zeitweilig als Novellist sehr erfolgreich, stürzt er nach vernichtenden Kritiken u.a. von Hebbel in tiefe Krisen. 1854 findet er als Schulrat ein wirtschaftliches Auskommen, das ihn geistig unterfordert und ihn seine künstlerische Gegenwelt erschaffen lässt. Von jahrelangem Alkoholmissbrauch gesundheitlich angeschlagen, nimmt Stifter sich im Januar 1868 das Leben. Die ethische Kraft des "sanften Gesetzes" im Wechselspiel von Höhen und Tiefen der Natur und des Menschen ist sein zentrales Motiv. Seine detailgetreuen Erzählungen zählen zu den Hauptwerken des Realismus.

Adalbert Stifter ist einer der bedeutendsten Erzähler Österreichs. 1805 geboren, studierte Jura in Wien, arbeitete als Privatlehrer und Maler, später als Schulrat in Linz. Er starb 1868. Seine frühen Werke sind von der Romantik beeinflusst. Neben den Erzählungen schrieb er auch den Roman Nachsommer, den Nietzsche für die »vollkommenste deutsche Prosadichtung« hielt.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.12.2017

Verlag

Hofenberg

Seitenzahl

108

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.12.2017

Verlag

Hofenberg

Seitenzahl

108

Maße (L/B/H)

22,6/16/1,2 cm

Gewicht

334 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7437-2239-2

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Grandiose Naturbeschreibungen

Bewertung am 10.04.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die 1845 erschienene Erzählung des Schriftstellers Adalbert Stifter handelt von Viktor, einem jungen Mann, der sich auf Wanderschaft begibt, um seinen Onkel auf einer entlegenen Insel zu besuchen, bevor er ein Amt in der Stadt anzutreten hat. Seine unbeschwerte Kindheit in äusserst liebevoller Umgebung mit Pflegemutter Ludmilla und des jüngeren Mädchens Hanna lassen ihn auf eine vertrauensvolle Zukunft hoffen. Eines will er jedoch nie: heiraten. Dies betont Viktor am Anfang der Geschichte. Wirkliches Ungemach droht im erst auf dem klösterlichen Anwesen seines griesgrämigen Oheims, der ihn barsch und unfreundlich empfängt und etwas Unmögliches von ihm verlangt. Nach einigen Tagen nähern sich die beiden langsam einander an. Den weiteren Verlauf der Erzählung möchte ich an dieser Stelle nicht vorwegnehmen. Insgesamt erscheint mir die Geschichte an sich nicht im Vordergrund zu stehen. Vielmehr sind es die gewaltigen Naturbeschreibungen und eine mögliche Übertragung auf die Beziehungsgefühle der Menschen, die diese kurze Erzählung ausmachen. Symbolische Bedeutungen und eine Fülle an Motiven lassen sich aus dem Text herauslesen. Erwähnenswert sind zudem die Gegensätze, die immer wieder hervorgehoben werden und das Spannungsfeld des heranwachsenden Viktors ins Zentrum stellen. Es handelt sich um eine Coming-of-Age-Geschichte, auch wenn diese zur damaligen Zeit nicht so benannt wurde. Man kann den Text durchaus unspektakulär und langatmig bezeichnen, jedoch entfaltet sich gerade dadurch eine besondere Wirksamkeit, die heutzutage entschleunigend wirkt und sich durchaus zu lesen lohnt, wenn man sich auf das Werk und Leben dieses Autors einlassen möchte.

Grandiose Naturbeschreibungen

Bewertung am 10.04.2022
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Die 1845 erschienene Erzählung des Schriftstellers Adalbert Stifter handelt von Viktor, einem jungen Mann, der sich auf Wanderschaft begibt, um seinen Onkel auf einer entlegenen Insel zu besuchen, bevor er ein Amt in der Stadt anzutreten hat. Seine unbeschwerte Kindheit in äusserst liebevoller Umgebung mit Pflegemutter Ludmilla und des jüngeren Mädchens Hanna lassen ihn auf eine vertrauensvolle Zukunft hoffen. Eines will er jedoch nie: heiraten. Dies betont Viktor am Anfang der Geschichte. Wirkliches Ungemach droht im erst auf dem klösterlichen Anwesen seines griesgrämigen Oheims, der ihn barsch und unfreundlich empfängt und etwas Unmögliches von ihm verlangt. Nach einigen Tagen nähern sich die beiden langsam einander an. Den weiteren Verlauf der Erzählung möchte ich an dieser Stelle nicht vorwegnehmen. Insgesamt erscheint mir die Geschichte an sich nicht im Vordergrund zu stehen. Vielmehr sind es die gewaltigen Naturbeschreibungen und eine mögliche Übertragung auf die Beziehungsgefühle der Menschen, die diese kurze Erzählung ausmachen. Symbolische Bedeutungen und eine Fülle an Motiven lassen sich aus dem Text herauslesen. Erwähnenswert sind zudem die Gegensätze, die immer wieder hervorgehoben werden und das Spannungsfeld des heranwachsenden Viktors ins Zentrum stellen. Es handelt sich um eine Coming-of-Age-Geschichte, auch wenn diese zur damaligen Zeit nicht so benannt wurde. Man kann den Text durchaus unspektakulär und langatmig bezeichnen, jedoch entfaltet sich gerade dadurch eine besondere Wirksamkeit, die heutzutage entschleunigend wirkt und sich durchaus zu lesen lohnt, wenn man sich auf das Werk und Leben dieses Autors einlassen möchte.

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