Neurochirurgische Schmerztherapie

Inhaltsverzeichnis

Schmerzentstehung, Bildgebung und Schmerzmessung.- Neuroläsionelle Verfahren. - Neurostimulationsverfahren. - Intrathekale Medikamentengabe durch implantierbare Pumpen. - Chirurgische Therapie von Gesichtsschmerzen. - Chirurgische Therapie von Kopfschmerzen. - Schmerzsyndrome

Neurochirurgische Schmerztherapie

Schmerzsyndrome und Therapieverfahren

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.04.2018

Verlag

Springer Berlin

Seitenzahl

344

Maße (L/B/H)

26/18,3/2,4 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.04.2018

Verlag

Springer Berlin

Seitenzahl

344

Maße (L/B/H)

26/18,3/2,4 cm

Gewicht

955 g

Auflage

1. Auflage 2018

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-662-53560-8

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ausgezeichnetes Handbuch

S.A.W aus Salzburg am 11.06.2018

Bewertungsnummer: 1110073

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Professor Dr. med. Volker Tronnier, Direktor der Klinik für Neurochirurgie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, stellt in diesem Buch die operativen und interventionellen Verfahren der Schmerztherapie sowie die Therapie der wichtigsten Schmerzsyndrome systematisch dar. Eine wirksame Schmerztherapie schließt chirurgische Verfahren mit ein. Die Technik der einzelnen Methoden wird beschrieben, sowohl neuroläsionelle und neuromodulierende Verfahren als auch neurochirurgische Therapieoptionen bei Gesichts- und Kopfschmerzen werden berücksichtigt. Schmerzentstehung, Bildgebung und Schmerzmessung, neuroläsionelle Verfahren, Neurostimulationsverfahren, intrathekale Medikamentengabe durch implantierbare Pumpen, chirurgische Therapie von Gesichtsschmerzen, chirurgische Therapie von Kopfschmerzen werden ebenso behandelt wie die ausführliche Darstellung aller Schmerzsyndrome. Nozizeptive Schmerzen entstehen durch Aktivierung von peripheren Schmerzrezeptoren Neuropathische Schmerzen entstehen durch Schädigung des somatosensorischen Systems (peripher oder zentral) Mixed Pain ist eine Mischung aus beiden, z.B. beim Failed-back-surgery-Syndrom. Gewebsverletzungen führen zur Ausschüttung von inflammatorischen Mediatoren, die die Nozirezeptoren sensibilisieren. Das spinale sensible Hinterwurzelganglion spielt bei der Schmerzverarbeitung eine wesentliche Rolle, die erst in letzter Zeit entdeckt wurde. Im Bereich des Hinterhorns konvergieren Schmerzreize aus der Haut, den Viszera und anderen Organen und werden, erregend oder hemmend, auf der Segmentebene und aus absteigenden Impulsen aus Hirnstamm und ZNS moduliert. Opioide Stimulation der Hypothalamus supprimiert die Aktivität der Neuronen im Hinterhorn, wobei noradrenerge, serotoninerge und dopaminerge absteigende Bahnen modulierend wirken. Bei Hyperalgesie verdoppelt der pathologische Schmerz die Reizantwort im Vergleich zum physiologischen Schmerz. Im Thalamus wird durch den inhibitorischen Einfluss des Nucleus reticularis Thalami weiter moduliert. Auch zentral wird der Schmerz durch Kognition und Affekte moduliert. Spinal wird vor allem durch chirurgische Vereisung oder Erhitzung der Schmerz unterbunden. Das muss aber meist nach einigen Monaten wiederholt werden. Neurolytische Introjektion durch Alkohol oder Phenol wirkt nur bis zu 6 Monate. Phenol (schwerer als Liquor) ist besser zu steuern als Alkohol. Der Patient liegt in Bauchlage, da nur das Hinterhorn ausgeschaltet werden soll. Periphere Nervenstimulation wird vor allem bei verschiedenen Kopfschmerzformen angewandt. Eine einschränkende Nebenwirkung ist die Kostimulation motorischer Nerven, die zu Muskelkontraktionen führt. Thalamusstimulation wird im Bereich des Aquädukts plaziert. Der Nucleus accumbens als Teil des Belohnungssystems (gemeinsam mit dem Striatum) wird bei Patienten mit Depressionen und Zwangsstörungen stimuliert. Der Eingriff in den Motorkortex, der ebenfalls für das Schmerzempfinden wesentlich ist, erfolgt durch Meywald-Klemme, Neuronavigation und Zugangsplanung. Bei chronischem Cluster-Kopfschmerz ist die tiefe Hirnstimulation im Hypothalamus die ultima Ratio. Therapieempfehlungen für die einzelnen Schmerzsyndrome beziehen alle Behandlungsmodalitäten ein und ermöglichen so ein indikationsspezifisches, patientenorientiertes Vorgehen. Ein ausgezeichnetes Handbuch für Neurochirurgen, Ärzte und Neuropsychologen. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von "Die Kinder des Tantalus. Ausstieg aus dem Kreislauf seelischer Verletzungen."
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S.A.W aus Salzburg am 11.06.2018
Bewertungsnummer: 1110073
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Professor Dr. med. Volker Tronnier, Direktor der Klinik für Neurochirurgie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, stellt in diesem Buch die operativen und interventionellen Verfahren der Schmerztherapie sowie die Therapie der wichtigsten Schmerzsyndrome systematisch dar. Eine wirksame Schmerztherapie schließt chirurgische Verfahren mit ein. Die Technik der einzelnen Methoden wird beschrieben, sowohl neuroläsionelle und neuromodulierende Verfahren als auch neurochirurgische Therapieoptionen bei Gesichts- und Kopfschmerzen werden berücksichtigt. Schmerzentstehung, Bildgebung und Schmerzmessung, neuroläsionelle Verfahren, Neurostimulationsverfahren, intrathekale Medikamentengabe durch implantierbare Pumpen, chirurgische Therapie von Gesichtsschmerzen, chirurgische Therapie von Kopfschmerzen werden ebenso behandelt wie die ausführliche Darstellung aller Schmerzsyndrome. Nozizeptive Schmerzen entstehen durch Aktivierung von peripheren Schmerzrezeptoren Neuropathische Schmerzen entstehen durch Schädigung des somatosensorischen Systems (peripher oder zentral) Mixed Pain ist eine Mischung aus beiden, z.B. beim Failed-back-surgery-Syndrom. Gewebsverletzungen führen zur Ausschüttung von inflammatorischen Mediatoren, die die Nozirezeptoren sensibilisieren. Das spinale sensible Hinterwurzelganglion spielt bei der Schmerzverarbeitung eine wesentliche Rolle, die erst in letzter Zeit entdeckt wurde. Im Bereich des Hinterhorns konvergieren Schmerzreize aus der Haut, den Viszera und anderen Organen und werden, erregend oder hemmend, auf der Segmentebene und aus absteigenden Impulsen aus Hirnstamm und ZNS moduliert. Opioide Stimulation der Hypothalamus supprimiert die Aktivität der Neuronen im Hinterhorn, wobei noradrenerge, serotoninerge und dopaminerge absteigende Bahnen modulierend wirken. Bei Hyperalgesie verdoppelt der pathologische Schmerz die Reizantwort im Vergleich zum physiologischen Schmerz. Im Thalamus wird durch den inhibitorischen Einfluss des Nucleus reticularis Thalami weiter moduliert. Auch zentral wird der Schmerz durch Kognition und Affekte moduliert. Spinal wird vor allem durch chirurgische Vereisung oder Erhitzung der Schmerz unterbunden. Das muss aber meist nach einigen Monaten wiederholt werden. Neurolytische Introjektion durch Alkohol oder Phenol wirkt nur bis zu 6 Monate. Phenol (schwerer als Liquor) ist besser zu steuern als Alkohol. Der Patient liegt in Bauchlage, da nur das Hinterhorn ausgeschaltet werden soll. Periphere Nervenstimulation wird vor allem bei verschiedenen Kopfschmerzformen angewandt. Eine einschränkende Nebenwirkung ist die Kostimulation motorischer Nerven, die zu Muskelkontraktionen führt. Thalamusstimulation wird im Bereich des Aquädukts plaziert. Der Nucleus accumbens als Teil des Belohnungssystems (gemeinsam mit dem Striatum) wird bei Patienten mit Depressionen und Zwangsstörungen stimuliert. Der Eingriff in den Motorkortex, der ebenfalls für das Schmerzempfinden wesentlich ist, erfolgt durch Meywald-Klemme, Neuronavigation und Zugangsplanung. Bei chronischem Cluster-Kopfschmerz ist die tiefe Hirnstimulation im Hypothalamus die ultima Ratio. Therapieempfehlungen für die einzelnen Schmerzsyndrome beziehen alle Behandlungsmodalitäten ein und ermöglichen so ein indikationsspezifisches, patientenorientiertes Vorgehen. Ein ausgezeichnetes Handbuch für Neurochirurgen, Ärzte und Neuropsychologen. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von "Die Kinder des Tantalus. Ausstieg aus dem Kreislauf seelischer Verletzungen."

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