Ich hatte keine Chance
Aber ich tat es
Ich war hier
Geheimnisse sind kein Fremdwort für Riley. Ihre Kindheitsträume hat sie längst begraben. Doch dann bietet sich ihr die Chance, an der bekanntesten Fernsehshow des Landes teilzunehmen - den Blinds. Und plötzlich rücken all diese Träume in greifbare Nähe ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
Bewertung
aus Mainz
5/5
29.01.2022
eBook (ePUB)
Geniale Idee und tolle Umsetzung
Riley nimmt an der berühmtesten Fernsehshow ihres Landes teil, den Blinds. Dort muss sie eigentlich ihre Geheimnisse preisgeben, doch alles will sie nicht erzählen. Trotzdem tut sie alles, um ihren Traum zu verwirklichen.
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Als Protagonistin ist Riley einfach nur perfekt, sie ist wahnsinnig sympathisch und man kann sich wirklich gut in sie hineinversetzen. Trotzdem wird nicht direkt alles über sie offenbart, sie bleibt also auch spannend. Auch die anderen Charaktere erscheinen wirklich sehr realistisch. Es gibt einige wenige Perspektivwechsel, die absolut passend eingesetzt sind. Der Weltenbau ist sehr aufwendig gestaltet und wirkt durch die vielen Details sehr wirklichkeitsnah. Ansich ist die Handlung schon sehr spannend und durch ein paar wirklich geniale Wendungen wird es noch aufregender. Die kleine Lovestory, die sich ganz perfekt in die Handlung einfügt, ist total süß und man kann schön mitfiebern. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und der erste Band macht auf jeden Fall große Lust auf den zweiten Teil.
Vivienne E.
5/5
04.11.2020
eBook (ePUB)
Dystopie voller Gefühle und Geheimnisse
Inhalt: Die trotzige und rebellische Riley, 16 J., aus den slumartigen Randbezirken hat die Chance, im Zentrum von Free America an einer TV-Show teilzunehmen und durch einen Sieg der Armut zu entrinnen. Bei den Shows geht es u. a. um die Aufdeckung wohlgehüteter Geheimnisse der Teilnehmer. Wird es Riley gelingen, in den Spielen zu bestehen? Und was sind Rileys Geheimnisse?
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Schreibstil: flüssig und schlicht, Ich- Perspektive, Präteritum
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Meine Meinung: Im Mittelpunkt dieses Romans stehen für mich die Gefühle und Geheimnisse der Protagonistin. Die unterschiedlichsten Emotionen, die in Riley toben, wie Zorn, Verzweiflung, Hoffnung und Sehnsucht vermittelt die Autorin sehr überzeugend. Zudem gelingt es ihr, die Geheimnisse um Riley spannend aufzubauen und Seite für Seite geschickt zu entblättern. Einige Male hat sie es geschafft, mich sehr zu berühren.
Die Autorin versucht nicht, mit spektakulären Spielen um das Aufsehen der Leser zu heischen, sondern diese bilden mit eher unspektakulären Shows, wie Werbefilmen und Fotoaufnahmen, eine dezente Bühne für den großen Auftritt der Protagonistin, der im Rampenlicht auch Liebe, Freundschaft und Verrat begegnen.
Der dystopische Schauplatz erinnerte an Panem (The Hunger Games), und zwar wegen der Unterteilung in Zentrum und Randbezirke/Slums mit Panem-ähnlichen Lebensbedingungen. Dabei wird nicht erklärt, wie es zu der Bildung von Free America gekommen ist. Dies hat aber meine Lesefreude nicht geschmälert.
Fazit: Dystopie voller Gefühle und Geheimnisse
Eine Empfehlung an junge Leserinnen und Leserinnen, die ein Faible für Jugendbücher/YA haben
Nicole_Leseeule
aus Am Mellensee
5/5
14.01.2018
eBook (ePUB)
Eine perfekte Maske
Zuerst bin ich durch dieses Wahnsinns Cover auf das Buch gestoßen und konnte mich nicht davon abwenden. Zu sehen ist im Vordergrund eine Frau mit einem sehr schönen bestechenden blauen Kleid. Diese Farbe beherrscht den weiteren Hintergrund, in der die Skyline einer Stadt zu erkennen ist. Ich mag es sehr gerne und ich finde es sehr passend ausgewählt.
Ich hatte keine Chance. Aber ich tat es. Ich war hier.
Zum Inhalt: Geheimnisse sind kein Fremdwort für Riley. Ihre Kindheitsträume hat sie längst begraben. Doch dann bietet sich ihr die Chance, an der bekanntesten Fernsehshow des Landes teilzunehmen - den Blinds. Und plötzlich rücken all diese Träume in greifbare Nähe ...
Die Handlung selbst spielt in Free America. Die Stadt, Central America, ist in die 3 Bereiche Zentrum, Randbezirke und die Slums geteilt. Im Zentrum leben die Schönen und die Reichen, in den Randbezirken eher die untergeordneten Arbeiter und weniger gut betuchten und in den Slums, der übrige Rest. selbst Estelle ist nur bei ihrem Vater aufgewachsen. Die 16 jährige Riley McAvish ist in den Randbezirken aufgewachsen und musste schon mit ihren jungen Jahren ziemlich viele Schicksalsschläge erfahren und ist eine wahre Kämpfernatur. Kein naives kleines Mädchen, denn sie weiß sich zu wehren und hat eine gesunde Distanz und Eingenschutz aufgebaut. Zwar wäre sie nie selbst auf die Idee gekommen, sich bei der Show rund um Geheimnisse und Talente zu bewerben, aber sie probiert sich aus. Und tatsächlich ist einer der Coaches auf sie aufmerksam geworden. Duke Donovan der erste Gewinner der Blinds sieht in Riley das gewisse etwas. Jedoch hat noch niemand außerhalb des Zentrums es bis ganz nach oben, geschweige denn diese Show gewonnen. Im Grunde lebt die Show von der Unterhaltung zu Gunsten der anderen. Doch wer sagt, dass sie es nicht schaffen kann? Es ist ein Spiel, also lasst die Spiele beginnen.
So und viel mehr möchte ich gar nicht verraten und auch nicht spoilern, denn man muss es gelesen haben. Es geht darum einige Challenges zu bestehen, dadurch werden nach und nach die Kandidaten ausgesiebt. Wie in allen Dystopien gibt es Ähnlichkeiten zu anderen, aber dennoch hat diese hier ihren ganz eigenen Fokus und ihren eigenen Flair. Im Vordergrund steht eindeutig Riley und das was sie bisher erlebt hat, wie sie durch die Shows kommt, was nebenher so passiert. Natürlich gibt es hier auch die typische Mach das System und die Ungerechtigkeiten dahinter, den Widerstand, Geheimnisse und unausgesprochenes, aber alles etwas stiller. Aber genau das gerade gefällt mir. Ich mag die Konzentration auf Riley, auf ihre Gefühle und ihre Sicht der Dinge. Jedoch denke ich, dass es im 2. Teil noch dystopischer werden wird und zu den Hintergründen der Show und zu den anderen Kandidaten noch mehr eingegangen wird. Übrigens gefällt es mir sehr gut, dass mal nicht der Kampf und der immer wehrende Krieg im Vordergrund steht. Nebenschauplatz ist außerdem die Entstehung einer zarten Romanze mit dem absolut richtigen Tempo und Zeitgefühl.
Riley ist einfach toll und mir sehr sympathisch. Sie ist zwar noch jung, aber hat schon so viel durchgestanden und wird auch noch einiges auf sich nehmen müssen. Sie ist mit natürlicher Schönheit gesegnet, ist schlau, kann anpacken und ist sich für nichts zu schade. Sie hat ein gesundes Selbstbewusstsein, ist manchmal stur, hat ein großes Herz, offen für neues und einen guten Blick für die reale Welt, sodass sie sich nicht blenden lässt. Jedoch spürt man manchmal aus ganz deutlich ihre innere Zerrissenheit, ob das der richtige Weg für sie ist. Natürlich genießt sie auch die andere Seite mit all ihren Vorzügen, jedoch zieht es sie immer wieder ins reale und zu ihren Wurzeln zurück.
Durch ihren Eigenart und Reaktion hat sie mich immer wieder auch zum schmunzeln gebracht.
Duke der charismatische und charmante Gewinnertyp aus dem Zentrum kommt zunächst sehr kühl und distanziert herüber, jedoch steht er Riley als Coach immer zur Seite. Doch der Knoten platzt sehr schnell und man lernt ihn besser kennen und versteht aus welchen Gründen er was macht. Der hat einen sehr großes Herz, ist sehr gerecht und würde alles für Riley tun, nur um sie glücklich zu sehen. Selbst ihm werden die Augen geöffnet. Er kennt zwar das Spiel, aber noch lange nicht die Wirklichkeit. Inzwischen ist er mir auch sehr ans Herz gewachsen.
Auch die andere Charaktere machen die Handlung zu etwas Besonderem, da wäre noch Sasha, der den Überblick und die Neutralität behält. Die quirlige und niedliche Amely. Und natürlich er einer der Geheimnisse und einer der Gründe für die Falschheit des Systems. Er bringt soviel hinein und hat eine wichtige Rolle. Auch gibt es die Neider und biestigen Rollen, ohne die die Spannung nicht gehalten werden könnte.
Der locker leichte und fließende Schreibstil hat mich einfach gefesselt. Ich mochte ihn sehr und hat mich ganz schnell und stimmig durch die Handlung gebracht. Die einzelnen Beschreibungen zu den Geschehnissen waren für mich ausreichend und haben genügend Bilder in meinem Kopf entstehen lassen. Die Handlung selbst ist spannend und fesselnd, geheimnisumwoben, auch emotional, mit der richtigen Portion Romantik und Liebe und sehr kurzweilig. Die Hauptthemen sind eindeutig Rebellion, Familie, Kampf, die Freude am Leben und sich selbst wiederzufinden, die erste Liebe, Intrigen, Selbstbeherrschung und Träume wiederzufinden.
Die Geschichte wird überwiegend aus der Sicht von Riley in der Ich-Perspektive wiedergegeben, aber auch Duke und er dürfen zu Wort kommen, was mir sehr gefallen hat, dann ab da waren die Gefühle und Gedankengänge umso klarer. Der Wechsel ist gekennzeichnet, so dass man nicht durcheinander kommt. Die Kapitel sind gleichbleibend und haben eine angenehme Leselänge.
Zum Schluss gab es auch einen Cliffhanger, aber den fand ich sehr passend und nicht zu fies, aber überraschend, denn schließlich muss die Spannung bis zum 2. Band ja gehalten werden.
Mein Fazit: Aus meiner Sicht ein sehr gelungener Debütstart und Auftakt in eine wunderbaren Dilogie. Der Fokus einer nicht typischen Dystopie und mir gefällt es sehr. Die Handlung besticht durch ihre wunderbaren Charakteren. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil und gebe eine klare Leseempfehlung.
Books have a soul
aus Kelheim
5/5
08.01.2018
eBook (ePUB)
Spannender Auftakt!
Das Cover hat mich neugierig gemacht, und da es eine Dystopie ist, konnte ich einfach nicht widerstehen.
Diese Geschichte beginnt anders. Anders als erwartet und anders, als man es überhaupt gewohnt ist. Denn es werden von Anfang an zigtausend Fragen in einen Raum geworfen, die beim Lesen verwirren, aber vor allem Neugierde aufkommen lassen! Dieses Buch dreht sich insbesondere um Geheimnisse und man muss der Autorin zugestehen, dass sie dies perfekt in die gesamte Umsetzung eingearbeitet hat! Sie spielt dadurch ganz gekonnt mit dem Leser und gibt nur nach und nach Informationen zur Geschichte, zur Umgebung, den Personen, eigentlich zu allem, preis.
Riley mochte ich sehr schnell. Sie kommt aus den Randbezirken, nahe den Slums und ist durch ihr bisheriges Leben viel reifer und leider auch trübsinniger, als es ein Mädchen in ihrem Alter sein sollte. Aber genau das hat Emma super rüber gebracht. Es wirkt glaubhaft und auch die Entwicklung im Verlauf ist einfach total authentisch.
Es gibt auch noch andere wichtige Charaktere, Duke, Sasha und eine weitere Person, auf die ich aus Spoiler-Gründen nicht näher eingehen möchte!
Lange fehlte mir der Bezug zu anderen, ich konnte sie nicht greifen und mir fehlten daher auch die Emotionen.
Allerdings legt sich das dann mit der Zeit und gehört einfach zu dieser Geschichte hier dazu! Es gab einen Punkt, da sind mir einige der Personen plötzlich sehr nahe gegangen und einige Szenen haben mich sehr berührt und mich zu Tränen gerührt.
Wen ich aber auf Anhieb ganz besonders ins Herz geschlossen habe, ist Amely! Mit ihrer fröhlichen, naiven Art hat sie mich einfach sofort um den Finger gewickelt und mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.
Im Allgemeinen tauchen gerade zum Anfang Parallelen zu Panem auf, aber auch das legt sich ganz schnell und man merkt, dass dies was ganz Eigenes ist!
Was mich ein bisschen gestört hat, war dass man nicht viele Infos zu dieser Zukunftswelt bekommt. Das Zentrum und the Blinds laufen am Rande mit und im Fokus steht Riley. Es hätte auch noch ein Tick mehr passieren können bzw. auf andere weitere Teilnehmer von The Blinds eingegangen werden können. Aber das sind nur kleine Kritikpunkte, die im zweiten Band aufgegriffen werden sollen und darauf freue ich mich total. Das Ende ist dann wirklich mehr als vielversprechend und auch ein bisschen fies, weil ich wirklich unbedingt weiterlesen will!
Fazit: The Blinds ist ein toller Auftakt für eine Dystopie, die aber erst mal Riley zum Mittelpunkt hat. Am Anfang gibt es einige Parallelen zu Panem, die sollte man aber außen vor lassen, denn es entwickelt sich wirklich toll zu etwas Neuem weiter. Ich fand die Umsetzung des Geheimnisvollen sehr gelungen. Es hat etwas gedauert, bis ich auch einen Bezug zu anderen Charakteren herstellen konnte, aber jetzt im Nachhinein muss ich sagen, ich bin absolut angefixt! Auch wenn ich mir die Show The Blinds etwas actionreicher gewünscht hätte und vielleicht zu manchen Dingen ein paar mehr Infos gehabt hätte, so war das Ende mehr als vielversprechend im Bezug auf die Fortsetzung und ich freue mich darauf!
Bewertung
aus Wien
4/5
19.06.2022
eBook (ePUB)
Der Anfang war etwa zäh...
... Aber dann hat mich das Lesefieber gepackt. Manchmal war es etwas zu sprunghaft für mich. Trotzdem habe ich mir Teil 2 zugelegt. Die Hauptdarstellerin hat sehr oft geweint und manchmal wusste man garnicht warum...
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5/5
08.10.2020
Buch (Taschenbuch)
Ein tolles Debüt!
The Blinds - Es ist ein Spiel. Also spiel! ist ein wahnsinnig guter Debütroman von Emma Marten. Nicht nur war mir Riley als Hauptcharakter sofort sympathisch, alle Charaktere haben sehr viel Tiefe und eine tolle Hintergrundstory. Ohne es zu merken, wurde ich immer mehr in die Geschichte hineingezogen und die 400 Seiten flogen mir nur so durch die Hände. Die Dynamik und die Entwicklung der Geschichte hat mich überrascht und die leichte Lovestory dazu hat das ganze perfekt abgerundet. Eine Empfehlung für alle Fans von besonderen Dystopien.
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5/5
03.09.2018
Buch (Taschenbuch)
Eine spannende Dystropie, für...
Eine spannende Dystropie, für alle Fans von "Tribute von Panem"
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