Der Einfluß immaterieller Arbeit auf die tätige Gesellschaft und die Frage nach dem Widerstand
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
27.08.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
529 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638213936
Einfluß auf die jetzige und künftige Gesellschaft ist und ob sie über ein
emanzipatorisches Potenzial verfügt, welches in Widerstand mündet.
Der erste Teil entspricht einer begrifflichen Annäherung. Hier soll mit Hilfe einiger
Autoren dargestellt werden, welche Rolle neue Informations- und
Kommunikationsformen im Kontext immaterieller Arbeit spielen, welche
Tätigkeitsfelder betroffen sind und welche Zusammenhänge zwischen immaterieller
Arbeit, Kultur, Gesellschaft und Ökonomie zu betrachten sind. Affektive Arbeit als
Komponente der immateriellen Arbeit wird hier beschrieben.
Der zweite Teil befasst sich mit dem Moment der Mehrwertgenerierung. Welche Werte
werden geschaffen und wie werden sie in den Akkumulationsprozess integriert? Warum
realisiert immaterielle Arbeit überhaupt einen Mehrwert?
Im dritten Teil wird noch einmal der Wandel der postfordistischen Arbeit thematisiert.
Hauptaugenmerk liegt hierbei auf die geforderten Arbeitsqualifikationen. Welche
Anforderungen in den verschiedenen Tätigkeitsbereichen gestellt werden, wird an
dieser Stelle dargelegt. Das Verhältnis von Arbeit und Leben steht dabei im
Vordergrund.
Auswirkungen, die sich daraus ergeben, werden im vierten Teil beschrieben. Wichtig ist
hierbei die Differenzierung zwischen Auswirkungen auf Arbeitnehmer, Unternehmen
und auf die Gesellschaft als solche. Der These der Selbstverwertung und ihrer Folgen
soll hier nachgegangen werden.
Ausgehend davon geht es im letzen Teil um das emanzipatorische Potenzial der
immateriellen Arbeit. Möglichkeiten des Widerstandes stehen hier im Mittelpunkt.
Kann man noch von einem Klassenverhältnis sprechen? Muß man aus dem
Verwertungsprozeß austreten, um sich als immaterieller Arbeiter zu befreien oder bietet
er auf seiner jetzigen Stufe schon genug Boden für den Widerstand?
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