Gesundheitspolitisches Problempanorama und gesundheitspolitischer Handlungsbedarf und deren Umsetzung in der Gesundheitsreform 2003
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
04.07.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
26 (Printausgabe)
Dateigröße
567 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638287838
allgemeinen Volkszorns war das vom Deutschen Bundestag am 26.09.2003 - auf Basis
eines Kompromisses zwischen den Regierungsfraktionen von SPD und Bündnis 90/ Die
Grünen einerseits und der CDU/CSU- Opposition andererseits - beschlossene
Gesundheitssystemmodernisierungsgesetz (GMG), das erhebliche finanzielle Änderungen
zu Lasten der Versicherten, aber auch weit reichende strukturelle Reformen innerhalb des
Gesundheitssystems vorsah. Die Gesundheitsreform 2003 folgte damit der Tradition der
nahezu jährlichen Gesundheitsreforme n, die sich im Zuge einer beständig steigenden
Beitragsatzentwicklung und immer schwieriger werdenden Finanzierung der Gesetzlichen
Krankenversicherung (GKV) durch Kostendämpfungspolitik um Schadensbegrenzung
bemühten. Fraglich ist allerdings, ob im Zuge von Kostendämpfungsmaßnahme n die
wesentlichste Zielgröße von Gesundheitspolitik - die Gesundheit des Menschen selbst -
nicht zunehmend aus dem Blickwinkel gerät. Betrachtet man die Erhaltung und Förderung
von Gesundheit als ein wesentliches Ziel jeder Form von Gesundheitspolitik, sollte
demzufolge als Ergebnis einer Gesundheitsreform die Bevölkerung dem Idealzustand von
Gesundheit ein Stück näher kommen können.
Wird die Gesundheitsreform 2003 diesem Anspruch gerecht? Entsprechen ihre Inhalte den
Präferenzen der Bevölkerung bezüglich künftiger Gesundheitspolitik? Darf moderne
Gesundheitspolitik auf Maßnahmen der Kostendämpfung reduziert werden und wird sie
damit den gesundheitspolitischen Problemlagen in diesem Land gerecht?
Ziel der vorliegen Arbeit soll es sein, auf diese Fragen Antworten zu finden. Ausgehend
von einer modernen Definition von Gesundheitspolitik soll die gesetzliche
Krankenversicherung - ein wichtiges Instrument der Gesundheitspolitik - in ihren
Grundsätzen und Strukturen beschrieben werden, um anhand ihrer immer schwieriger
werdenden Finanzierung gesundheitspolitische Problemlagen aufzuzeigen und
entsprechenden gesundheitspolitischen Handlungsbedarf zu formulieren. Wichtig erscheint
mir weiterhin, die Präferenzen der Bevölkerung bezüglich der künftigen
Gesundheitspolitik aufzuzeigen, um im Anschluss - aufbauend auf die vorherigen Kapitel -
Ziele, Inhalte, Maßnahmen und erste Auswirkungen der Gesundheitsreform 2003 zu
benennen.
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