Idyllenkonzeptionen bei Wilhelm Busch in ausgewählten Werken unter besonderer Berücksichtigung seiner bebilderten Geschichten
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
24.03.2005
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
166 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638360302
Heutzutage versteht man unter Idylle eher eine kitschig aufgeladene Welt, in der die Natur und die Freiheit des Menschen im Vordergrund stehen. Jedoch hat es in der Literatur, besonders zur Zeit Bismarcks in Deutschland, immer wieder große Werke gegeben, in denen Idyllen konzipiert wurden, um sie dann wiederum zum Einsturz zu bringen. Kritik am politischen System im damaligen Deutschen Reich oder die Freude der Autoren an dieser Art der Textverfassung sorgten dafür, dass Idyllen sehr häufig falsch interpretiert wurden und die teilweise harsche Kritik in ihnen gar nicht erkannt wurde. Eines der besten Beispiele hierfür sind die Werke von Wilhelm Busch. Besonders in seinen bebilderten Stücken, wie "Max und Moritz" oder "Die fromme Helene", übt der Verfasser teilweise sehr harsche Kritik an der damaligen Lebensphilosophie in Deutschland, die aber von den meisten Lesern gar nicht erkannt wurde. Sie amüsierten sich stets beim Genuss der von Busch liebevoll gezeichneten Bildergeschichten, wurden aber auf die eigentlich sehr kritischen Interpretationsmöglichkeiten dieser Stücke so gut wie nie aufmerksam.
Diese Arbeit soll sich stellvertretend mit zwei bebilderten Stücken von Wilhelm Busch befassen, in denen seine zum Teil sehr versteckten Idyllenkonzeptionen aufgezeigt und diskutiert werden sollen. Zuvor wird der Begriff "Idylle" und das Leben Wilhelm Buschs kurz zu skizzieren sein.
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